Erste Bilder: Mix aus Kreuzberg und Ehrenfeld? So fancy wird Köln-Kreuzfeld

Eine Mischung aus den hippsten Vierteln Deutschlands Berlin-Kreuzberg und Köln-Ehrenfeld: Das neue Kölner Veedel ist in der Mache und wurde bereits auf den Namen Kreuzfeld getauft. So soll es aussehen, so viele Menschen sollen dort wohnen. Alle Infos im Überblick.
Köln Kreuzfeld
So soll das neue Kölner Veedel „Kreuzfeld“ aussehen. Grafik: Stadt Köln

Drei Entwürfe von Architekten und Städtebau-Teams wurden bei der Stadt Köln eingereicht. Jetzt ist bekannt, wer gewonnen hat: „The Woodhood — Gartenstadt 2.0“. Das Planungsteam ADEPT ApS aus Kopenhagen (Dänemark) hat das Team um OB Henriette Reker (parteilos) überzeugt. „The Woodhood — Gartenstadt 2.0“ soll Anwohnern viel Natur in Form von Waldgebieten und Grünflächen bieten. Markus Greitemann, Beigeordneter für Bauen und Planen, nannte das 87. Veedel bereits „Gartenstadt der Zukunft“. Worauf können Kölner sich freuen?

Köln-Kreuzfeld von oben. Grafik: Stadt Köln

„The Woodhood — Kreuzfeld Gartenstadt 2.0“: So wird das neue Kölner Veedel

Im Kölner Norden, an Blumenberg angrenzend, wird das 80 Hektar große Stadtviertel zum Bezirk Chorweiler gehören und den sozialen Brennpunkt enorm aufwerten. Die Entwurfsidee der Dänen: „Die dicht bebauten und nutzungsgemischten Hoods sind lebendige Subzentren, die sich jeweils um einen innenliegenden, zentralen Platz organisieren, der das städtische Leben bündelt und Menschen zusammenbringt. Dabei legen die Planer besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die einzelnen „Hoods“ (zu Deutsch: Nachbarschaften) sollen durch sogenannte „Woodloops“ (Rad- und Fußwege) verbunden werden. Bis zu 3000 Wohneinheiten soll es in Kreuzfeld geben. Auch Arbeitsmöglichkeiten sowie Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen werden geplant.

Futuristische Öko-Architektur: So soll Köln-Kreuzfeld aussehen. Foto: Stadt Köln

Köln-Kreuzfeld: So wird das neue Kölner Veedel eines Tages aussehen

Nachhaltige Mehrfamilienhäuser mit Holzfassade nebst modernster Architektur im Stil des Rheinauhafens: So soll Köln-Kreuzberg eines Tages aussehen. Die Architekten aus Kopenhagen bauen hochmoderne Einfamilienhäuser aus Holz und Glas. Transparente Dächer sorgen für lichtdurchflutete Wohnbereiche und aufregende Eyecatcher für Passanten. Und: Kölnerinnen und Kölner durften sogar mitentscheiden, ihre Meinungen und Wünsche bei der Stadt kundtun.

 

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Die Ergebnisse wurden durch das Begleitgremium anhand einer Matrix bewertet, die nicht nur den Städtebau, sondern auch Aspekte der Freiraumplanung, der Verkehrserschließung und des Energiekonzeptes sowie die Themen des Leitbildkonzeptes Bildung und Gesundheit umfasste. Wann Köln-Kreuzfeld fertig sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Bis die Bagger rollen, dürfte es noch etwas dauern. Wie die Stadt Köln in einer Pressekonferenz mitteilte, soll die „abschnittsweise Baureifmachung“ erst ab 2023 beginnen.

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