Köln knallhart: Corona-Regeln für den 11.11. gelten ganzes Wochenende

Kurz vorm 11.11. kündigte die Stadt Köln strenge Corona-Beschränkungen für den Sessionsauftakt an. Erst sollte auch draußen eine Nachweispflicht im Rahmen einer 3G-Regelung gelten. Dann verschärfte die Stadt auf 2G - auch unter freiem Himmel, etwa im Zülpicher Viertel oder in der Altstadt. Jetzt soll die 2G-Regelung am 11.11. nicht nur draußen und auf allen Karnevalsevents, sondern auch noch das ganze Wochenende gelten. Ausgenommen sind lediglich normale Gastronomiebetriebe, in denen kein Karneval gefeiert wird.
Reker
OB Henriette Reker Foto: Oliver Berg/dpa

Kurz vorm 11.11. kündigte die Stadt Köln strenge Corona-Regeln für den Sessionsauftakt an. Erst sollte auch draußen eine Nachweispflicht im Rahmen einer 3G-Regelung gelten. Dann verschärfte die Stadt auf 2G – auch unter freiem Himmel, etwa im Zülpicher Viertel oder in der Altstadt. Jetzt soll die 2G-Regelung am 11.11. nicht nur draußen und auf allen Karnevalsveranstaltungen, sondern auch noch das ganze Wochenende gelten. Ausgenommen sind lediglich Restaurants und Cafés, in denen nicht gefeiert wird.

Clubs, die etwa Freitag oder Samstag Partys veranstalten, die gar nichts mit Karneval zu tun haben, dürfen nun auch keine PCR- oder Antigen-Getesteten mehr hereinlassen. Um diese Hammer-Regelung durchzusetzen, hatte die Stadt beim Land NRW noch kurz vorm 11.11. einen Blitz-Antrag gestellt. Stadtdirektorin Andrea Blome: „Ich bin froh, dass das Land unseren Regelungen so kurzfristig zugestimmt hat und wir diese Regeln nun umsetzen können, um damit die Sicherheit der Karnevalsfeiern noch ein Stück weit zu erhöhen.“

Köln: Corona-Regeln für den 11.11. auf Wochenende ausgedehnt

Oberbürgermeisterin Henriette Reker rät „nicht immunisierten“ Bürgern währenddessen, sich zu impfen: „Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Viele Jecken fiebern dem 11.11. entgegen. Dafür habe ich natürlich großes Verständnis. Ebenso habe ich für die Gastronomen Verständnis, die auf Nummer sicher gehen wollen, und den 11.11. ein weiteres Mal ausfallen lassen. Am Ende muss jeder und jede für sich selbst entscheiden, wie man den 11.11. begehen will. Es werden zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt, der Veranstalter und der Gastronomie ergriffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen. Uns allen ist aber klar, dass es keine absolute Sicherheit geben kann. Ich kann an alle Ungeimpften nur noch einmal eindringlich appellieren: lassen Sie sich impfen! Zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz aller und um uns endlich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.“

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