Köln-Klettenberg: neue Sozialbauten und Kita im Nobel-Veedel

In Köln-Klettenberg sollen neue Sozialbauten und eine neue Kindertagesstätte (Kita) entstehen.
Baustellenschild
Ein Hinweisschild auf eine Baustelle steht an einer Straße am Stuttgarter Pragsattel. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Baustellenschild
Ein Hinweisschild auf eine Baustelle steht an einer Straße am Stuttgarter Pragsattel. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Neue Sozialbauten im Nobel-Ort Köln-Klettenberg! In der Geisbergstraße werden neue Sozialhäuser sowie eine neue Kita gebaut. Nach dem Abriss der Gebäude ist geplant, auf dem Gelände der alten Gebäude Neubauten zu errichten. So soll einer weiteren Flächenversiegelung vorgebeugt werden und alter Baumbestand kann weitgehend erhalten bleiben. Nach den derzeitigen Planungsüberlegungen können in den Neubauten bis zu 99 Wohneinheiten entstehen.

In den Planungen zum Neubau der Sozialhäuser ist auch die Kindertagesstätte auf dem Gelände berücksichtigt. Der geplante sechszügige Kita-Neubau wird gegenüber dem Ist-Zustand Platz für zwei zusätzliche Gruppen bieten und so weitere dringend benötigte Kita-Plätze schaffen, teilt die Stadt Köln mit.

Die neuen Gebäude sollen im Passivhausstandard errichtet werden, um Energiekosten einzusparen und den Ressourcenverbrauch zu verringern. Zudem sollen sie mit Aufzügen ausgestattet werden, um den barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Wie bei allen Neubauvorhaben des Amtes für Wohnungswesen wird auch hier die Nutzung von Photovoltaik grundsätzlich vorgesehen und die Möglichkeiten von Dach- und Fassadenbegrünung berücksichtigt.

Neue Sozialbauten in Köln-Klettenberg: Sanierung nicht wirtschaftlich

Eine Sanierung der vorhandenen Gebäude wurde geprüft und abgewogen. Die Sanierung wäre nicht wirtschaftlich und mit erheblichen Risiken behaftet, da die Bausubstanz marode und die Haustechnik veraltet sei. Außerdem entsprächen die Wohnungszuschnitte nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Sozialhäuser wurden 1962 erbaut und von der Stadt Köln zur Unterbringung von wohnungslosen Menschen genutzt, die in ihrer Wohnfähigkeit beeinträchtigt und deshalb nicht in der Lage sind, eigenverantwortlich Wohnraum anzumieten. Die Stadt kommt damit ihrer gesetzlichen Unterbringungsverpflichtung nach. Der Bedarf an Plätzen zur Unterbringung dieser Zielgruppe sei in den letzten Jahren weiter gestiegen, daher sei der Erhalt und Ausbau der Kapazitäten auf bereits vorhandenen Grundstücken notwendig.