Köln: Warntag heute 11 Uhr mit Sirenen-Test und Handy-Alarm

Am 8. Dezember findet in Köln der Warntag statt, Diesmal werden aber nicht nur Sirenen heulen, es wird auch ein paar Neuerung geben. Wir sagen euch, was passiert.
Sirene
In ganz Köln heulen am Samstag die Sirenen. Foto: Stadt Köln
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In ganz Köln heulen am Samstag die Sirenen. Foto: Stadt Köln

Der bundesweite Warntag steht an. Am 8. Dezember heulen wieder die Sirenen in Köln. Zudem wird es erstmals auch auf dem Handy eine Warnung geben. Insgesamt 136 Sirenen sollen dann in der Domstadt erklingen. Wie genau der Warntag am 8. Dezember in Köln abläuft, sagen wir euch hier!

Warntag in Köln: Wann ist der Probealarm?

Pünktlich um 11 Uhr sollen die 136 Sirenen am 8. Dezember in der Stadt losgehen. Eine Minute soll der Probealarm dann andauern. Der Alarm ist ein Test für die Sirenen, die um 11 Uhr zunächst das Signal für „Entwarnung“ abspielen. Fünf Minuten später ist dann erneut ein an- und abschwellender Ton für eine Minute zu hören. Dies ist dann der Ton, der auf Gefahren hinweist und das eigentliche Warnsignal darstellt.

Nach einer weiteren Pause von fünf Minuten wird dann erneut der Probealarm für die Entwarnung getestet. Auch hier dauert der Probealarm eine Minute an.

Warntag in Köln: So funktioniert die Warn-App NINA

Am Warntag werden in Köln aber nicht nur die Sirenen auf ihre Tauglichkeit überprüft, es wird auch die Warn-App NINA getestet. NINA steht dabei für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“, sie wird erstmals getestet im Zuge des Warntags. Der Bund hat die App entwickelt und sie soll, sofern die App auf dem Handy installiert ist, eine Warnmeldung auf dem Handy abgeben. Gleichzeitig soll die App auch eine Warnung für den Ort ausspielen, wo man sich gerade befindet.

Neuerung am Warntag in Köln: Das steckt hinter das „Cell Broadcast System“

Doch nicht nur die Warn-App NINA wird getestet, es gibt noch ein weiteres System, was am Warntag erstmals ausprobiert wird. So wird auch das sogenannte „Cell Broadcast System“ eingeführt. Hierfür braucht es jedoch keine App, sondern das System beschränkt sich auf den Ort, wo man sich aufhält. Daher bekommt man in diesem Fall eine SMS auf das Handy. Die SMS soll ebenfalls über eine mögliche Gefahrenlage aufklären. Möglich machen dies Mobilfunkmasten. Läuft alles glatt, bekommt jedes Handy eine solche SMS.

Der Vorteil beim „Cell Broadcast System“ ist, dass man keine App herunterladen muss und keine mobilen Daten braucht. Denn die SMS erreicht so auch alte Handys, die keine Smartphones sind.

Warntag in Köln: Was passiert beim Ernstfall?

Geprobt wird am Warntag der Ernstfall, wie auch in Düsseldorf. Was aber ist zu tun, wenn ein solcher Fall wirklich eintritt? Dann solltet ihr folgende Punkte beachten:

  • Klimaanlagen und Lüftungen ausschalten
  • Fenster und Türen schließen
  • geschlossene Räume aufsuchen
  • Radio einschalten und auf Informationen warten
  • Auf Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr und der Polizei achten
  • Warn-Apps wie NINA nutzen
  • Im Notfall die 110 oder 112 wählen

Darüber hinaus heißt es von der Stadt, dass im Ernstfall auch Lautsprecherwagen unterwegs sein werden.

Warntag in Köln: Wann ist der nächste Warntag?

Im kommenden Jahr wird es in Köln gleich vier weitere Warntage geben, um weiterhin die höchste Sicherheit zu gewährleisten. So kann regelmäßig geprüft werden, ob das Material auch weiterhin funktioniert. So wird es bereits am 9. März 2023 einen weiteren Warntag geben. Auch hier findet der Test um 11 Uhr statt. Die weiteren Termine sind der 3. Juni 2023 um 12 Uhr, der 14. September 2023 um 11 Uhr und der 2. Dezember 2023 um 12 Uhr.