Björn Heuser und Co.: Kölscher Promi-Auflauf im Rheinpark – aus diesem Grund

Dieses Wochenende steht die Schäl Sick ganz im Zeichen der kölschen Kultur. Björn Heuser, die Domstürmer und Tacheles kommen in den Rheinpark und performen für ihre Fans. Tonight News kennt die Hintergründe.
Köln Rheinpark mit Blick auf Kölner Dom
Der Rheinpark. Quelle: telesniuk / Shutterstock
Köln Rheinpark mit Blick auf Kölner Dom
Der Rheinpark. Quelle: telesniuk / Shutterstock

Was für ein Mega-Aufgebot im Rheinpark in Köln-Deutz. Am Wochenende (29. bis 31. Juli) können Kölner sich auf Björn Heuser, Tacheles und die Domstürmer freuen. Wir verraten euch, was die kölsche Prominenz auf die Schäl Sick zieht.

Der Rheinpark feiert am Wochenende sein 65. Jubiläum. Dazu kommt, dass das Park-Café, das über 30 Jahre leer stand, am Freitag wieder seine Tore öffnet. Die Stadt Köln und die Parkcafé GmbH & Co. KG, vertreten durch die Familie Campione, verknüpfen die 65-Jahr-Feier und die Neueröffnung des sanierten Park-Cafés zu einem bunten Jubiläumsfest im Rahmen des „Sommer Köln“: Bands bespielen eine Open-Air-Bühne, eine Feuershow bietet eine Zauberwelt aus Licht und Farben und für Kinder und Jugendliche stehen Mitmachaktivitäten auf dem Programm.

Nachdem die symbolische Schlüsselübergabe für das Park-Café durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker bereits am 2. Juni 2022 erfolgte, begrüßt Reker am Sonntag alle Besucher und lädt herzlich dazu ein, das frühere Tanz- und Ausflugslokal sowie den Rheinpark als Kulturort wieder zu entdecken.

„Sommer Köln“: Björn Heuser, Domstürmer und Tacheles im Rheinpark

Das dreitägige Bühnenprogramm präsentiert attraktive Bands, beispielsweise Domstürmer (Freitag), Tacheles (Samstag) oder ein Mitsingkonzert von Björn Heuser (Sonntag). Groß und Klein sollen außerdem zum Mitmachen animiert werden: Mit der „RheinFlanke“ können Kinder und Jugendliche Fußball und Rollisport ausprobieren, während das Tanzzentrum „La Danza“ zum Mittanzen von Bachata und Salsa einlädt. Zudem begibt sich der Autor und Geschichtenerzähler Dr. Martin Stankowski täglich auf die Spuren der Geschichte des Rheinparks und des Park-Cafés.

Sowohl der Kölner Rheinpark als auch das Park-Café wurden im Zuge der Bundesgartenschau im Jahre 1957 eröffnet und spiegeln die Gartenarchitektur sowie die typischen architektonischen Formensprachen der 1950er Jahre wider. Während der Rheinpark über die Jahre hinweg ein beliebter Erholungsort blieb, konnte das bei den Kölnern beliebte Tanz- und Ausflugslokal in Folge einer fehlenden inneren Verbindung der drei Nutzungsebenen nur während der Sommermonate und damit auf Dauer nicht wirtschaftlich betrieben werden. Seit mehr als 30 Jahren stand das Park-Café leer.

Nach zahlreichen vergeblichen Versuchen, es an private Investoren zu veräußern, hat die Stadt Köln das Park-Café nun wiederbelebt. Der Startschuss für die Sanierung erfolgte bereits 2010, doch sollte es noch 12 Jahre dauern, bis es nun seinen Betrieb über die drei Etagen aufnehmen kann. Roberto Campione, der sich bereits im Entstehungsprozess des von der Stadt Köln sanierten Cafés eingebracht hat, lädt dazu ein, das sanierte Gebäude in seinem neuen Gewand und mit seiner neuen Ausstattung zu besichtigen.

Somit kann der Rheinpark zu seinem 65. Jubiläum noch einmal in neuem Glanz erstrahlen und wird durch die Neueröffnung des Park-Cafés um eine Attraktion reicher.

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