Anderthalb Kilometer autofreie Zone – „Straßenland“-Festival am Sonntag in Köln

Auf einer Kölner Hauptstraße gibt es am Sonntag Streetfood, Stände und Musik. Der Verkehr ruht. Stattdessen geht es um Ideen für eine nachhaltige Zukunft der Stadt.
Eine Straßensperre
Eine Straßensperre auf einer Straße. Foto: shutterstock/75tiks
Eine Straßensperre
Eine Straßensperre auf einer Straße. Foto: shutterstock/75tiks

Um die Verkehrswende voranzutreiben, wird die Nord-Süd-Fahrt in Köln am Sonntag gesperrt. Stattdessen wird es dort Stände geben. So wird eine Hauptverkehrsachse in der Kölner Innenstadt am Sonntag (11.00 Uhr) zur autofreien Zone.

Auf der Nord-Süd-Fahrt präsentieren rund 200 Mitwirkende auf anderthalb Kilometern Länge neue Ideen, Visionen und Angebote für eine nachhaltige, urbane Zukunft in der Stadt. Vereine, Initiativen und Unternehmen sind mit Ständen und Aktionen dabei. Es gibt Podiumsdiskussionen und Streetfood, Chöre sorgen für musikalische Unterhaltung.

Im Mittelpunkt des „Straßenland“-Festivals stehen die Themen Ernährung und Stadtgestaltung. Schirmherrin ist die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Zum ersten „Straßenland“ 2019 kamen nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Besucher.

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dpa