Köln: 37-Jähriger brutal getötet – Polizei stürmt Flüchtlingsheime

Mit Messerstichen, Tritten und Schlägen sollen mehrere Männer einen 37-Jährigen im März 2022 getötet haben. Nun durchsuchte die Polizei Flüchtlingsheime und Wohnungen in Köln und Wuppertal.
Razzia in Dortmunder Moschee
Das Bild zeigt eine Razzia in einer Dortmunder Moschee vom 10. März 2022. Symbolbild. Foto: Bernd Thissen/dpa
Razzia in Dortmunder Moschee
Das Bild zeigt eine Razzia in einer Dortmunder Moschee vom 10. März 2022. Symbolbild. Foto: Bernd Thissen/dpa

Razzia in Köln und Wuppertal (NRW): Nach einem tödlichen Angriff auf einen 37-Jährigen am 10. März in Köln-Höhenberg hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 7. April, mehrere Wohnungen und Zimmer in Flüchtlingsunterkünften durchsucht. Ermittelt werde gegen 18 Männer im Alter zwischen 17 und 60 Jahren, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Insgesamt sechs Wohnungen sowie vier Flüchtlingsunterkünfte in Köln und eine Unterkunft in Wuppertal seien durchsucht worden. Mehrere hundert Polizisten und Polizistinnen waren an dem Einsatz beteiligt. Gegen die Männer sei wegen des dringenden Verdachts des gemeinschaftlichen Totschlags Untersuchungshaft angeordnet worden, so die Polizei.

Die Auswertung von Videoaufnahmen von dem Angriff hat die Mordkommission nach Angaben der Polizei zu den Beschuldigten geführt. Gemeinsam mit neun weiteren Männern, die noch nicht identifiziert werden konnten, sollen sie einen 37 Jahre alten Mann Anfang März in Köln durch Schläge, Tritte und Stiche tödlich verletzt haben. Der Grund für den Angriff seien Streitigkeiten zwischen Großfamilien gewesen, so die Polizei.

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dpa