„Kleinere Formate“: Hoffnung für Kölner Karneval am Sessions-Ende

Auch in diesem Jahr müssen die Jecken auf ihren geliebten Fastelovend größtenteils verzichten. Doch die neun Traditionskorps geben nun Grund zur Hoffnung.
Rote Funken Köln
Die Roten Funken Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

„Nieeee mehr Fastelovend, nie mehr rut und wiess…“ Oder doch?

Die neun Traditionskorps aus Köln (Blaue Funken, Rote Funken, Treuer Husar, Ehrengarde, Nippeser Bürgerwehr, Altstädter, Bürgergarde, Jan von Werth und Prinzengarde) haben ihre Karnevalssitzungen für die Session 2022 zwar abgesagt, geben aber dennoch Grund zur Hoffnung.

Denn im Vergleich zum Vorjahr wolle man in diesem Jahr nicht komplett auf das jecke Fastelovend-Feeling verzichten. „Für den späteren Teil der Session werden – je nach pandemischer Lage und Vertretbarkeit – unterschiedliche pandemie-konforme Aktionen und kleinere Formate geplant, um unseren Fastelovend in einer alternativen Form erleben zu können“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nachdem es am 11.11. trotz 2G unter freiem Himmel und in Innenräumen zu diversen Impfdurchbrüchen (Corona-Infektionen trotz Impfung) mit Quarantäne-Folgen gekommen war, appellieren die Traditionskorps nun an alle noch ungeimpften Bürger, sich impfen zu lassen. „Diese Absage ist mit dem Wunsch verbunden, möglichst schnell eine höhere Impfquote in der Bevölkerung zu erzielen, um bald wieder den Karneval in der Form, wie wir ihn lieben, feiern zu können und unsere Kultur zu leben“, heißt es.

Kölner Karneval: Traditionskorps sagen alle Sitzungen ab

Für Gäste der traditionellen Sitzungen haben die Tanzkorps wissenswerte Informationen zur Ticketrückgabe und Co. gepostet. In der Mitteilung heißt es: „Die Traditionskorps werden kurzfristig alle Gäste kontaktieren und die Details für Rückabwicklung der bereits verkauften Karten übermitteln.“

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