Security-Skandal in Köln: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen korrupte Karnevals-Ordner

Security-Skandal in Köln! Mehrere Karnevalsordner werden verdächtigt, Jecke gegen Geld in bereits überfüllte Areale gelassen zu haben. Tonight News kennt die Hintergründe.
Karneval in Köln am 11.11.2022 Zülpicher Strasse
Langsam wird der Platz auf der Zülpicher Straße in Köln knapp. Foto: Thomas Banneyer/dpa
Karneval in Köln am 11.11.2022 Zülpicher Strasse
Langsam wird der Platz auf der Zülpicher Straße in Köln knapp. Foto: Thomas Banneyer/dpa

11.11. in Köln: Abertausende Jecke aus NRW und ganz Deutschland „trecken“ in die Domstadt, um den Karnevalsauftakt zu feiern. Bereits vor 11.11 Uhr herrscht an beliebten Hotspots, wie etwa dem Zülpicher Platz, Ausnahmezustand. Hoch frequentierte Bereiche werden abgesperrt, der Einlass kontrolliert – von  Karnevals-Ordnern, die sich im Nachhinein als korrupt herausstellen!

Denn wie Tonight News von der Staatsanwaltschaft Köln erfuhr, sollen mehrere Ordner Feierwütige durchgelassen haben, obwohl bereits Einlassstopp galt – gegen Bargeld! Zeugen beobachteten etwa, wie ein Security-Mitarbeiter zehn Euro von einer Vierer-Gruppe entgegen nahm und diese dann durch durchwinkte. Noch am Abend des 11.11. sollen Anzeigen bei der Polizei eingegangen sein – Tatvorwurf: Bestechung!

>> 11.11.: So will die Stadt Köln Sicherheit im Karneval erhöhen <<

Die Staatsanwaltschaft Köln hat mehrere Angestellte der Sicherheitsfirma SEC im Visier. „Wie viele es genau sind und in welchen Bereichen sie an jenem Tag gearbeitet haben, können wir aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht sagen“, so Staatsanwältin Stephanie Beller zu Tonight News. Das Ermittlungsverfahren dauert an.