Frau sucht netten Weiberfastnachts-Polizisten über Instagram: „Würde mich gerne nüchtern bei ihm bedanken“

Julia aus Köln sucht über Instagram den Polizisten, der sie an Weiberfastnacht im Kofferraum hat sitzen lassen. Sie würde sich "gerne nüchtern bei ihm bedanken".
Karneval Köln Polizist Polizei Weiberfastnacht
Ein Polizist an Weiberfastnacht in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa
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Ein Polizist an Weiberfastnacht in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa

Während der Karnevalstage werden nicht nur Freund- und Liebschaften beendet, sondern vor allem auch Beziehungen aller Art geknüpft. Eine Begegnung der offensichtlich besonderen Art hatte Julia aus Köln an Weiberfastnacht – und so begab sie sich im Nachhinein auf die Suche.

Wie es zu dem Treffen mit dem Polizisten, den sie als Giac bzw. Jacque in Erinnerung hat, gekommen ist, ist in ihrem Gesuch auf „butzboerse“, dem neuen „Kuppelportal“ von „koelnistkool“ zu lesen. Demnach habe sie an besagtem Donnerstag gegen 18 Uhr ihre Freundinnen verloren. Aber: […] glücklicherweise wurde ich von dem netten, hier gesuchten, Polizisten aufgesammelt und durfte im Kofferraum des Autos Platz nehmen.“ Nun könnte man natürlich vermuten, dass es sich bei dem Polizisten nicht um einen echten handelte. Doch Julia erklärt: „Er arbeitet bei der Polizei und war nicht nur als einer verkleidet.“

 

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Und trotz des deutlichen Alkoholpegel-Unterschieds, er im Dienst und sie betrunken, hatten beide offensichtlich eine gute Zeit zusammen. „Mit meiner, wie ich finde, lustig betrunkenen Art habe ich Giac oft zum Lachen gebracht“, erinnert sich Julia. Blöd nur, dass sie „keine Zeit mehr“ hatte, ihre neue Bekanntschaft nach „weiteren Informationen“ zu fragen, nachdem ihre Freundin sie in der Nähe der Universitätsstraße abgeholt hatte. Mit Hilfe von „buetzboerse“ will sie ihren „Retter“ nun aber finden – und beschreibt ihn wie folgt: ca. 1,85 Meter groß und blonde Haare.

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Netter Weiberfastnachts-Polizist aus Köln schnell gefunden

Zusammen mit den Informationen, dass er als Polizist an Weiberfastnacht in der Nähe der Universitätsstraße Dienst hatte und Giac oder Jacque heiße, meldeten sich nur wenige Stunden nach Veröffentlichung des Gesuchs am späten Sonntagabend bereits die ersten User, die einen Verdacht hatten. Unabhängig voneinander markierten zwei von ihnen einen Instagram-Nutzer namens „trijacques“ unter dem Beitrag.

Die große Frage lautet nun natürlich: Ist es tatsächlich der gesuchte Polizist, den Julia seit Weiberfastnacht nicht mehr aus dem Kopf bekommen hat? Die Tatsache, dass sie beide Markierungen mit „Gefällt mir“ markiert hat, lassen zumindest darauf schließen.

Ganz beendet ist die Geschichte damit aber natürlich noch nicht. Und so warten wir gespannt darauf, ob Julia uns an ihrer Entschuldigung teilhaben lässt – und ob sich womöglich noch mehr entwickelt!

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