Im Fiat Punto: 52-Jähriger brettert mit kiloweise Ecstasy durch Frechen

Ein Mann, der der Polizei bereits einschlägig bekannt war, bretterte am Montagnachmittag mit 2,4 Kilogramm Drogen über die BA4.
Sichergestellte Tabletten
Sichergestellte Tabletten

Bei diesem Fall bewiesen die Beamten der Autobahnpolizei im Rhein-Erft-Kreis mal wieder den richtigen Riecher. Intuitiv zogen sie einen Fahrer auf der Bundesautobahn 4 in Frechen aus dem Verkehr. Was sie in seinem Wagen fanden, entpuppte sich als höchst kriminell.

Gegen 14 Uhr bemerkten die zivilen Einsatzkräfte der Polizei einen Mann, der in einem Fiat Punto allein in Richtung Olpe unterwegs war. Trotz unauffälligen Fahrverhaltens entschlossen die Ordnungshüter sich zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Also lotsten sie den Mann auf die Tank- und Rastanlage Frechen.

Mann versteckt 2,4 Kilogramm Ecstasy hinter Armaturenbrett

Bereits bei der normalen Verkehrskontrolle zeigte der 52-Jährige sich extrem nervös, was den Verdacht der Beamten verstärkte. Schließlich entdeckten die Polizisten eine lose Abdeckung am Armaturenbrett – Volltreffer! Hinter der lockeren Plastikvorrichtung befand sich das Drogenversteck des einschlägig polizeibekannten Fiat-Fahrers. Dort hatte er 2,4 Kilogramm Ecstasy gebunkert. Vermutlich wollte er gerade eine Kurierfahrt erledigen, als er den Beamten aufgefallen war.

Doch wie machte er sich ohne auffälliges Fahrverhalten verdächtig? „Das ist eine Mischung aus bestimmten Parametern, auf die geachtet wird und jahrelanger Erfahrung der Autobahnpolizei, die tagtäglich Kriminelle aus dem Verkehr zieht“, erklärt Thomas Held, Leiter der Pressestelle der Polizei Rhein-Erft.

Das könnte dich auch interessieren: