Illegales Autorennen „auf Speed“ fordert mehrere Verletzte in Köln

Gleich drei illegale Autorennen beziehungsweise riskante Fahrmanöver haben die Polizei in Köln am Wochenende in Atem gehalten. Ein Unfallfahrer hatte nicht nur Speed auf dem Tacho, sondern auch im Blut.
Auto Straßenrennen
Ein typisches Autorennen. Foto: Shutterstock/Bordovski Yauheni
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Ein typisches Autorennen. Foto: Shutterstock/Bordovski Yauheni

Bei gleich zwei illegalen Autorennen haben junge Männer in Köln am Freitag und Samstag Unfälle verursacht – zum Teil mit Verletzten. Am Freitagabend habe ein 27-Jähriger im Stadtteil Ehrenfeld versucht, mit seinem Audi A4 eine Fahrzeugschlange zu umkurven, teilte die Polizei mit.

Mit laut aufheulendem Motor und überhöhter Geschwindigkeit soll er in den Gegenverkehr gezogen sein. Dabei sei ein entgegenkommender Smart touchiert worden, in dem ein 39-Jähriger saß. Der 27-Jährige – der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war – wurde schwer verletzt. Zwei Mitfahrer sowie der 39 Jahre alte Fahrer des Smarts erlitten leichte Verletzungen. Ein Drogenschnelltest beim Unfallfahrer reagierte positiv auf Amphetamine („Speed“).

Illegale Autorennen und Überholmanöver in Köln

Einen ähnlichen Vorfall hatte es am Samstag gegeben: Ebenfalls bei dem Versuch eine Fahrzeugschlange zu überholen, habe ein 22-jähriger einen Unfall verursacht, erklärte die Polizei. Beim Einscheren soll er mit seinem Chevrolet Camaro ein anderes Auto touchiert haben.

In der Nacht zu Sonntag soll ein 21 Jahre alter Mercedes-Fahrer mit seinem Mercedes CL 600 gegen 1.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Rolshover Straße mehrfach mit „Burnouts“ und „Donuts“ über den zum Tatzeitpunkt stark frequentierten Parkplatz gefahren sein.

Die Polizei sprach von sogenannten Alleinrennen und erklärte, es seien Ermittlungen eingeleitet worden.

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mit dpa