Grabungen in Köln-Zollstock: Bombenverdacht!

Köln ist eine Bombenstadt – im wahrsten Sinne des Wortes. Immer wieder werden bei Bauarbeiten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ausgebuddelt. Diesen Donnerstag und Freitag finden in Zollstock gezielte Grabungen statt. Der Grund: Bombenverdacht!
Polizei bereitet Bombenentschärfung in Regensburg vor
Das Bild zeigt eine Bombenentschärfungin Regensburg. Foto: Vifogra / Friedrich/DPA/dpa
Polizei bereitet Bombenentschärfung in Regensburg vor
Das Bild zeigt eine Bombenentschärfungin Regensburg. Foto: Vifogra / Friedrich/DPA/dpa

Seit dem frühen Donnerstagmorgen sind die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) in Köln-Zollstock am Werk. Am Donnerstag und Freitag finden im Veedel Grabungen statt. Der Grund: Bombenverdacht!

„Dass dort ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wird, ist keineswegs sicher – aber möglich“, heißt es von der Stadt Köln. Wird bei den Aufgrabungen ein noch zündfähiger Blindgänger gefunden, müsste dieser entschärft werden. Der Gefahrenbereich rund um den möglichen Fundort müsste evakuiert werden. Der Radius würde dann vom KBD der Bezirksregierung Düsseldorf sowie dem Kölner Ordnungsamt festgelegt werden.

Weil in diesem speziellen Fall eine fünfstellige  Zahl an Anwohnern von der Evakuierung betroffen wäre, informiert die Stadt die Bürger bereits vorab. Der genaue Ort der Grabungen wird aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.

Sollte es zur Evakuierung kommen, können Anwohner sich beim Bürgertelefon der Stadt Köln unter (0221) 2210 oder der Endziffer 115 sowie beim Ordnungsamt unter (0221) 221 32000 melden.

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