„Explosion von Köln bis nach Duisburg“: Feuerwerkskörper auf Schiff geworfen

Mit Feuerwerkskörpern hatten Unbekannte am Sonntag beinahe für eine Mega-Explosion gesorgt. Was ist passiert? Tonight News kennt die ganze Geschichte vom Niehler Rheinufer.
Foto: Bruno Fahy/AFP
Illegale Pyrotechnik. Foto: Bruno Fahy/AFP
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Illegale Pyrotechnik. Foto: Bruno Fahy/AFP

Selten dämlich haben sich Unbekannte am Sonntagabend (13. Februar) verhalten, als sie vom Rheinufer in Niehl mehrere Feuerwekrskörper auf ein Tankmotorenschiff abfeuerten. Eklatant: Der Frachter war mit Ethanol beladen. Es hätte zu einer Mega-Explosion kommen können!

Zum Glück wurde aber niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden. Polizeihauptkommissar René Hellmuth von der Wasserschutzpolizei warnt dennoch eindringlich vor solchen Aktionen: „Solch ein Tankmotorschiff transportiert die Fracht grundsätzlich gut gesichert. Ethanol zum Beispiel setzt jedoch Gase frei, die ab einem gewissen Druck durch Ventile abgelassen werden. Ein Funke genügt und man würde die Explosion von Köln bis nach Duisburg hören.“

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