„Das kann teuer werden“: Art-Cologne-Direktor warnt Klimaaktivisten

Die Art Cologne ist eine Institution auf dem internationalen Kunstmarkt. 2021 fand sie unter speziellen Bedingungen nach einer Corona-Pause statt – 2022 könnte weitere Normalität zurückkehren. Es werden auch mehr Aussteller erwartet.
Art Cologne
Ein Ausstellungsstück auf der Art Cologne. Foto: Oliver Berg/dpa
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Ein Ausstellungsstück auf der Art Cologne. Foto: Oliver Berg/dpa

Die traditionsreiche Kunstmesse Art Cologne erwartet in diesem Jahr wieder mehr Galerien und Händler, die ihre Kunstwerke anbieten wollen. Im vergangenen Jahr – als die Messe aus einer längeren Corona-Pause zurückgekehrt war – hatte die entsprechende Zahl bei rund 150 gelegen. In diesem Jahr sollen in Köln rund 190 Galerien und Händler vertreten sein. Die Messe, die am Mittwoch (12 Uhr) beginnt, verspricht ein „ebenso hochkarätiges wie breites Angebot“ an Werken – etwa zeitgenössische Kunst, klassische Moderne und Nachkriegskunst.

Die Art Cologne ging aus dem 1967 gegründeten „Kölner Kunstmarkt“ hervor und ist die älteste Kunstmesse der Welt. Zudem gilt sie als größte deutsche Kunstmesse. Manche der gezeigten Kunstwerke haben einen Millionenwert.

Der Direktor der Art Cologne, Daniel Hug, warnte schon vor Beginn Klimaaktivisten vor Attacken auf die gezeigten Werke. „Auf der Art Cologne sind die Bilder nicht hinter Glas, und sie befinden sich überwiegend in Privatbesitz. Das kann teuer werden, ich würde das nicht empfehlen“, hatte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt.