Corona-Ausbruch in Kölner Uniklinik – 748 Angestellte in Quarantäne

Corona-Alarm in der Kölner Uniklinik. Wie das Management mitteilt, befinden sich aktuell 748 Personen in Quarantäne. Das hat vor allem Folgen für die Patienten des Klinikums.
Uniklinik Köln
Die Uniklinik Köln. Foto: Shutterstock/gerd-harder
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Die Uniklinik Köln. Foto: Shutterstock/gerd-harder

Einst waren die Krankenhäuser voll von Corona-Patienten. Jetzt sind sie leer, weil ihre Mitarbeiter infiziert sind. Die Konsequenz: Planbare Operationen (keine Notfälle) müssen zwangsläufig verschoben werden. So auch in Der Uniklinik Köln.

Auch dort kommt es nun auf die Geduld der Patienten an, die teilweise schon seit Monaten auf ihre operativen Behandlungen warten. Immer wieder werden die Termine verschoben, weil Angestellte wegen der Quarantäne-Pflicht nicht arbeiten dürfen. Aktuell hat die Infektionszahl in der Uniklinik einen Höchststand erreicht.

„Der massive Anstieg von Infektionen hat sich leider fortgesetzt“, so Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik Köln. Aktuell seien 748 Angestellte mit dem Coronavirus infiziert oder befänden sich in Quarantäne. „Das sind nochmals 59 Beschäftigte mehr als am Vortag“, so Schömig weiter. Auch wenn er den Mitarbeitern für ihren „unermüdlichen Einsatz“ danke, müsse man „dieser Situation weiterhin mit Verschiebungen von planbaren Behandlungen begegnen, welche aufgrund der dynamischen Entwicklung tagesaktuell und bereichsspezifisch festgelegt werden.“

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