Brutale Messer-Attacke auf Kölner (40): Frau wieder frei, Verdächtiger festgenommen

Blutüberströmt schleppte ein Kölner (40) sich nach einer brutalen Messer-Attacke noch selbst ins Krankenhaus. Die Polizei hatte eine Frau (48) festgenommen, die sich am Tatort aufhielt. Doch jetzt haben die Fahnder einen anderen Verdächtigen im Visier.
Handschellen Platzhalter
Ein Mann in Handschellen. Foto: Shuttersztock/Zoka74

Unfassbare Tat in Köln-Nippes! In der Nacht zum Mittwoch (5. Januar 2022) kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einer Frau (48) und einem Mann (40) in einer Wohnung auf der Mauenheimer Straße. Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten die beiden in Streit, bei dem die 48-Jährige ersten Annahmen zufolge schließlich die Kontrolle verloren und zum Messer gegriffen haben soll.

Die Beamten gingen zunächst davon aus, die 48-Jährige habe auf den Kölner eingestochen, bis dieser lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Mit allerletzter Kraft schleppte der stark blutende Mann sich ins zirka vier Gehminuten entfernte St. Vinzenz-Hospital auf der Merheimer Straße. Die Rettungskräfte vor Ort alarmierten umgehend die Polizei, die die vermeintliche Täterin noch in der Wohnung stellte. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mitteilten, wurde noch am Mittwoch, 5. Januar, eine Vorführung vor dem Haftrichter geprüft. Eine Mordkommission wurde ebenfalls eingerichtet.

Nach Bluttat in Köln-Nippes: Frau (48) wieder frei

Jetzt die Wende: Der dringende Tatverdacht auf die Endvierzigerin hatte sich nicht erhärtet. Im Gegenteil: Die Staatsanwaltschaft ordnete die sofortige Entlassung der Frau aus dem Polizeigewahrsam an. Die Ermittlungen haben zu einer weiteren tatverdächtigen Person geführt, nach der die Polizei fahndete –mit Erfolg. Ermittlungen haben am Dienstagnachmittag (11. Januar) zu der Festnahme eines 55 Jahre alten Tatverdächtigen in einer Wohnung in Köln-Nippes geführt.

Dem Mittfünfziger wird vorgeworfen, den Kölner während eines Streits in der Nacht zu Mittwoch (5. Januar) in der besagten Wohnung auf der Mauenheimer Straße mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Der 55-Jährige soll noch am Mittwoch (12. Januar) einem Haftrichter vorgeführt werden.

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