Bibbern beim Beten: Kölner Kirchen sollen nicht mehr heizen

Die Energiekrise in Deutschland macht auch vor den Gotteshäusern keinen Halt. Jetzt trägt das Erzbistum Köln die Konsequenzen.
Kölner Dom
Foto: Roberto Pfeil/dpa
Kölner Dom
Foto: Roberto Pfeil/dpa

Diesen Winter weht ein neuer (und eisiger) Wind in den Kölner Kirchen. Wegen der akuten Energiekrise durch den Ukraine-Krieg empfiehlt das Erzbistum Köln allen Pfarreien, die Kirchen in diesem Winter nicht zu heizen. „Es ist uns klar, dass Gottesdienste und Veranstaltungen in den Kirchen dadurch weniger komfortabel sein werden, manche Formate vielleicht nicht mehr möglich sind und es auch Nutzerkreise geben wird, die ggf. dadurch vom Besuch der Kirchen abgehalten werden“, heißt es in einem Rundschreiben an die Pfarreien, das das Erzbistum am Mittwoch auf Anfrage veröffentlichte.

Der Energieknappheit könne aber nur durch effektives Sparen begegnet werden. Außerdem leiste man so auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Die eingesparten Mittel könne man für Bedürftige einsetzen. Über den Spar-Appell hatte zuerst die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

 

dpa