Angestellter fälscht fünf Corona-Tests und begeht dämlichen Fehler

Mit einem dämlichen Fehler ist ein Kölner beim Fälschen seiner Corona-Tests aufgefallen. Sein Arbeitgeber in Frechen hat den Betrug angezeigt.
Corona-Test-Zertifikate für Mitarbeiter/-innen
Symbolbild Foto: cozert.com/cozert.com/obs/dpa

Selten dämlich hat sich ein Angestellter einer Frechener Firma beim Fälschen seiner Corona-Tests angestellt. Aufgrund einer Ungereimtheit in insgesamt fünf Testzertifikaten wurde sein Arbeitgeber skeptisch und meldete den Verdacht der Polizei.

Mittwochmittag in Frechen: Gegen 12 Uhr wählt der Disponent eines Unternehmens die 110, um die Dokumentenfälschung eines Angestellten zu melden. Kurios: Der Mitarbeiter hatte im Laufe der letzten Tage insgesamt fünf Corona-Tests aus einem Essener Testzentrum vorgelegt. Wohnhaft ist der bereits polizeibekannte 33-Jährige allerdings in Köln. Darauf angesprochen habe der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber eingeräumt, dass die Tests nie stattgefunden haben und sein Bekannter die Bescheinigungen einfach ausgestellt hatte.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 13 richten sich nun also nicht nur gegen den Kölner, sondern auch gegen den namentlich noch unbekannten Unterzeichner der Fake-Tests.

Wie hoch ist die Strafe für gefälschte Corona-Tests?

Laut §279 StGB steht auf dem Straftatbestand „Gebrauch eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses“ eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Bei Ersttätern dürfte hier jedoch lediglich eine geringe Geldstrafe zu erwarten sein.

Übrigens: Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hält Bürgerinnen und Bürger übrigens auch auf Twitter über aktuelle Ereignisse im Gebiet auf dem Laufenden.

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