Pokémon Go
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Pikmin-Fans sind das lange Warten mittlerweile gewohnt: 2013 erschien „Pikmin 3“ für die Wii U, im Oktober 2020 wurde das Spiel als „Deluxe“-Version erneut für die Nintendo Switch veröffentlicht. Jetzt soll es endlich Nachschub geben, jedoch nur abseits der eigenen Switch-Plattform.

Als erstes Spiel aus der neuen Kooperation mit dem amerikanischen Entwicklerstudio Niantic soll noch in diesem Jahr eine Mobil-Version des Nintendo-Klassikers „Pikmin“ herauskommen. Niantic, die mit „Pokémon Go“ weltweit Erfolg gefeiert haben, spezialisiert sich auf die Darstellung und Integration „erweiterter Realität“ (Augmented Reality, AR), bei der digitale Objekte auf dem Bildschirm in reale Umgebungen integriert werden. Für das Spiel mit den kleinen Pflanzenwesen dürfte die „AR“ ein großer Spaß werden.

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Konkrete Details zum „Pikmin“-Spiel blieben zunächst knapp: Es werde zum Laufen animieren und die Aktivität unterhaltsamer machen, teilten Nintendo und Niantic am Dienstag mit. Nintendo hielt seine populären Figuren wie Super Mario lange von Smartphones fern, um die Marktposition seiner Spielekonsolen nicht zu untergraben. Inzwischen gibt es einige Apps, die eher als Ergänzung zu den Konsolenspielen gedacht sind, darunter „Mario Kart Tour“, „Super Mario Run“ und „Fire Emblem Heroes“. Die aktuelle Nintendo-Konsole Switch verkauft sich unterdessen in der Corona-Pandemie besser denn je.

Nintendo ist auch an der Pokémon Company beteiligt, bei der das Geschäft rund um die kleinen Monsterfiguren liegt. „Pokémon Go“, bei dem man digitale Pokémon in der Umgebung aufspüren und fangen muss, wurde mit dem Start im Sommer 2016 zu einem globalen Phänomen. Inzwischen ließ der Hype nach – aber ein harter Kern aus eingefleischten Fans bringt Entwickler Niantic weiterhin gute Geschäfte. Die Firma aus San Francisco entwickelte eine Plattform, die sie für verschiedene Spiele verwenden kann, darunter eine 2019 gestartete App mit Figuren aus der Harry-Potter-Welt.

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Niantic-Chef John Hanke betonte zugleich wiederholt, dass die Technologie ihr volles Potenzial nicht auf Smartphones, sondern auf AR-Brillen entfalten werde, die digitale Objekte direkt ins Blickfeld einblenden. Eine solche Brille wird unter anderem von Apple erwartet – allerdings dürften noch einige Jahre vergehen, bis die Technik dafür reif für einen breiteren Markt ist.

Quelle: dpa