League of Legends Wild Rift
Foto: Jimmy Tudeschi/Shutterstock.com

League of Legends regiert die Spiele-Charts seit Jahren und ist im eSport-Sektor eine feste Größe. Bei den Großereignissen, zuletzt der Weltmeisterschaft 2020 in Shanghai, schauen mehrere Millionen Zuschauer zu. Kein Wunder also, dass jeder Gamer zumindest „irgendwie mal“ reinschnuppern will – schließlich könnte auch in euch ein kleiner eSport-Star schlummern!

Mit der mobilen Version werden die Hürden für den Start in die „League of Legends“ deutlich geringer. Seit Dezember 2020 befindet sich „Wild Rift“ in der Open Beta, erhältlich ist die App für iOS und Android. Um den Einstieg zu vereinfachen, widmen wir uns in diesem Beitrag den zehn besten Champions, die ihr euch zu Beginn eurer LoL-Karriere näher anschauen solltet. Allesamt benötigen keine allzu großen, motorischen Wunderfertigkeiten, haben jedoch ihren festen Platz im Gaming-Gefüge gefunden und werden (voraussichtlich) nicht von heute auf morgen unspielbar werden.

>> Der große Anfänger- und Rückkehrer-Guide zu „League of Legends: Wild Rift“ <<

„League of Legends“ ist von Grund auf ein Spiel, welches sich im steten Wandel befindet. Durch immer neue Patches seitens der Entwickler wird der Titel nicht nur in Sachen Inhalt aufgestockt, auch an einigen spielentscheidenden Stellschrauben wird immer wieder gedreht. Zu Letzteren gehören auch die Champions: Was im April 2021 noch als „OP“ (also „overpowered“, übermächtig) gilt, kann im April 2022 schon zum alten Eisen gehören. Die Gründe hierfür sind vielfälti: Von der Verlagerung der kompletten Spielmechanik bis hin zu individuellen „Nerfs“ (Abschwächungen) ist alles möglich.

Dennoch hoffen wir mit dieser Auswahl den richtigen Riecher zu haben. Alle zehn Champions führen euch perfekt ins Spiel ein, bringen euch spielentscheidende Taktiken näher und eignen sich einfach hervorragend, um „League of Legends“ von Anfang an zu lernen.

Drei wichtige Tipps vorab:

  • Wer gerade erst mit dem Spiel begonnen hat, sollte besser keinen Jungler als Champion wählen. Hierzu benötigt ihr zwingend Kenntnisse darüber, wie das Spiel auf den Lanes funktioniert und wann ihr am besten wo sein müsst, um Druck auf das gegnerische Team auszuüben.
  • Wir raten euch dazu, es zuerst mit der „bequemen“ Top-Lane zu versuchen und dabei einen Champion zu wählen, der nicht binnen weniger Sekunden aus den Latschen kippt.
  • Auf dem Anfänger-Level im normalen Spiel dürft ihr noch experimentieren: Lasst euch aufgrund eurer Champion-Auswahl nicht von Team-Kollegen beleidigen oder in eine Rolle zwingen, die ihr noch nie gespielt habt. Insbesondere unter Anfängern gibt es keine Konventionen, die täglich nicht mehrere hundert Male gebrochen werden. Spätestens im „Ranked“-Modus solltet ihr euch dann aber an die Rollenverteilung halten.

>> „League of Legends: Wild Rift“: Das bringt der neue Patch! <<

Garen – Spin to Win!

Garen
Foto: Riot Games

Typ: Kämpfer / Tank
Lane: Top / Jungle
Mechanische Schwierigkeit: gering

Einfacher geht es kaum: Mit Garen rotiert ihr euch (meist!) recht einfach zum Sieg auf der Top-Lane. Sein größter Vorteil ist seine natürliche Standhaftigkeit und seine komplette Befreiung von Mana als Ressource eurer Fertigkeiten. Mit seinem Passiv regeneriert er jede Sekunde einen Prozentsatz seines maximalen Lebens, solange er für kurze Zeit keinen Schaden erlitten hat. So legt ihr einfach kurz eine Pause im Busch oder unter eurem Turm ein und könnt danach frisch gestärkt wieder ins Gefecht sprinten.

Noch besser: Mit seinen Fertigkeiten lernt ihr den ersten Blick auf die immense Wichtigkeit der Abklingzeiten. Der Geschwindigkeits-Boost von „Entscheidender Schlag“ erhöht eure Mobilität dermaßen, dass Garen in der Community gerne als „Verpisser-Champ“ beschimpft wird. Nutzt dies am besten nicht nur zur Flucht: Im Team-Kampf nutzt ihr den „Entscheidenden Schlag“ um besonders mächtige Schadensverursacher zum Schweigen zu bringen und somit von euren Carrys fernzuhalten.

Als „League of Legends“-Anfänger raten wir euch dazu, Garen möglichst „tanky“ auszurüsten: Achtet bei der Auswahl der defensiven Gegenstände darauf, welche Schadensform das gegnerische Team primär nutzt.

Malphite – Auf Stein beißen

Malphite
Foto: Riot Games

Typ: Tank
Lane: Top / Mid / Jungle
Mechanische Schwierigkeit: gering

Malphite ist die perfekte Wahl für alle Anfänger, die das Spiel selbst dann noch mitbestimmen wollen, wenn sie die Anfangsphase im Spiel verlieren. Der „Ulti“ von Malphite gehört zu den stärksten Eröffnungsfertigkeiten im Spiel und kann, gut gezielt und mit der entsprechenden Unterstützung vor Ort, ein komplettes gegnerisches Team vom Boden fegen.

Seine Laning-Phase zu Beginn ist meist entspannt, lediglich gegen flinke Fernkämpfer dürften Anfänger ihre Probleme bekommen. Dann heißt es: schön unter dem eigenen Turm bleiben und Vasallen farmen. Ähnlich wie Garen greift auch Malphite auf eine passive Fertigkeit zurück, welche sein Überleben deutlich verlängert: Sein „Granitschild“ erscheint nach kurzer Zeit regelmäßig, wenn er sich nicht mehr im Kampf befindet.

Mechanisch bleibt Malphite recht simpel aufgestellt, alle Fertigkeiten beruhen auf einfachem „Knöpfchen drücken und staunen“. Mit seiner ersten Fertigkeit verlangsamt er Gegner und verursacht magischen Schaden, seine zweite Fertigkeit stärkt seinen Angriff und Numero drei lässt das Steinmonster auf den Boden schlagen – die Nachwehen verlangsamen gegnerische Angriffe.

Gragas – Ein ruhiges Fass rollen

Gragas
Foto: Riot Games

Typ: Tank / Magier
Lane: Top / Mid / Jungle
Mechanische Schwierigkeit: hoch

In Sachen mechanische Finesse ist Gragas nicht unbedingt ein Paradebeispiel für einen „Anfänger-Champion“. Dennoch punktet der dicke Unruhestifter mit einer weiteren, passiven Fertigkeit, die ihn für eure ersten Spiele prädestiniert: „Freibier“ sei Dank, werdet ihr nach dem Einsatz einer Fertigkeit geheilt. So kann der charmante Säufer ohne Probleme für längere Zeit auf einer Lane bleiben und in Ruhe Vasallen farmen. Notfalls schmeißt ihr einfach euer Fass und aktiviert es zum richtigen Zeitpunkt, um die wichtigen „Last Hits“ zu landen.

Einmal von der Lane gelassen, eröffnen sich für Gragas mehrere Wege ins Spiel: Wer magische Gegenstände stapeln will, der verwandelt den Champion schnell in einen fiesen Schadensausteiler. Dabei nervt er das gegnerische Team mit seinen Fässern und knabbert an deren Lebensbalken. Alternativ werdet ihr zum Tank, der die Bewegungen des gegnerischen Teams mit seinen Fertigkeiten gehörig durcheinander bringen kann.

Gragas ist der perfekte Champion, um erste Kombos in der Welt von „League of Legends“ zu üben. Eine „Betrunkene Wut“ verbunden mit einem „Bauchrammer“ verursacht bereits eine Menge Schaden. Mit seiner ultimativen Fertigkeit, dem explosiven Fass, lassen sich weitere Kombos entwickeln, welche dünn gepanzerte Champions meist komplett vom Bildschirm fegen. Dort, wo das „explosive Fass“ aufschlägt, werden alle Champions vom Aufschlagpunkt weggeschleudert.

Leider ist das „explosive Fass“ für Anfänger auch die größte Schwachstelle des ansonsten recht simplen Champions. Mit einem falschen Wurf landet der gegnerische Tank gleich neben eurem Carry – oder ihr unterstützt den Gegner bei seiner Flucht. Aber keine Sorge: Übung macht den Meister! Übrigens: Als „Gragas“ gibt es nur wenige Spieler, die euch wild beleidigen werden. Der entspannte Connaisseur eines guten Tropfens kommt in jedem Team gut an.

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Lux – Abstände richtig einschätzen

Lux
Foto: Riot Games

Typ: Magier / Support
Lane: Mid / Bot
Mechanische Schwierigkeit: hoch

Sie gehört zu den meist gespielten Support-Champions im Wild Rift, macht aber auch solo in der Mitte jede Menge Spaß. Mit Lux lernt ihr (meist auf tödliche Weise), wie wichtig der richtige Abstand zum Gegner ist. In ihrem Kit findet sich alles, was „League of Legends“ so faszinierend macht: Mit ihrer „Lichtfessel“ setzt sie bis zu zwei Gegner gleichzeitig an Ort und Stelle fest. Ihre „prismatische Barriere“ ist einer der besten Schild-Zauber im Spiel. Ihre „schillernde Singularität“ sorgt für Aufklärung im Nebel des Kriegs.

Legendär wurde Lux durch ihr „finales Funkeln„: Die ultimative Fertigkeit brennt sich in einem geraden Strahl quer über die gesamte Karte. Spätestens hier lernt ihr dann auch den Blick auf die Minimap ,samt all ihrer Vorteile, kennen: Es gibt nichts Schöneres, als einen Champion am anderen Ende des Nexus mit einem finalen Funkeln aus den Socken zu brennen!

Lasst euch von den zahlreichen Skillshots nicht abschrecken und begleitet zur Not erstmal einen erfahrenen Schützen als Support auf die Bot-Lane: Mit jedem Lux-Spiel werdet ihr auch ein besserer LoL-Spieler. Das garantieren wir!

Miss Fortune – Mobil zum Last Hit

Miss Fortune
Foto: Riot Games

Typ: Schütze
Lane: Bot
Mechanische Schwierigkeit: mittel

Ausgerechnet „Jinx“ wird von Riot Games als der „go to“-Champion für alle Spieler angesehen, die sich mit der Rolle des Schützen (alias „AD-Carry“) in der „League of Legends“ bekannt machen wollen. Wir finden: Jinx ist beinahe in allen Bereichen erheblich schwieriger zu spielen als die gute alte „Miss Fortune“.

Der Vorteil für Miss Fortune liegt auf der Hand: Im Gegensatz zu Jinx profitiert sie außerhalb vom Kampf jederzeit von gesteigerter Mobilität.  Auf diese Weise könnt ihr bequem zurück zur Basis porten und seid binnen Sekunden wieder zurück auf der Lane. Mit ihrem „Durchschuss“ trifft sie das Ziel hinter dem anvisierten Ziel kritisch, was insbesondere beim Vasallen-Beschuss eine gute Möglichkeit ist, um den Lebensbalken des Gegners zu schröpfen. Mit ihrem kreisrunden Kugelhagel könnt ihr die Laufwege des Gegners kontrollieren, mit einem gut platzierten „Feuer frei!“ ganze Team-Kämpfe entscheiden.

Kurz gesagt: Miss Fortune lässt sich herrlich locker spielen, trifft die Gegner im späteren Spiel wie ein Truck und zeigt euch zeitgleich auch die Schwächen eines Schützen auf. Nur wer sich in Team-Kämpfen gut positioniert und nicht sofort drauf losrennt, darf am Ende eventuell sogar einen Pentakill einheimsen. Vergesst die Last Hits nicht, denn nur ein reicher Schütze ist ein guter Schütze!

Blitzcrank – Eine Hand leihen

Blitzcrank
Foto: Riot Games

Typ: Support
Lane: Bot
Mechanische Schwierigkeit: mittel

In höheren Elo-Graden als „One-Trick-Pony“ verschrien, entscheidet der gute, alte „Blitz“ im Anfänger-Bracket immer wieder über Gedeih und Verderb einer Partie. Dabei gilt das Augenmerk meist nur einer seiner Fertigkeiten, dem „Raketengriff“: Blitzcrank schleudert seine rechte Hand nach vorne, greift sich einen Gegner und zieht diesen zu sich zurück. Vorlaute Gegner werden einfach unter den heimischen Turm „gegrabbed“, fiese Assassinen möglichst schnell aus dem Teamkampf „entfernt“ und mit seiner ultimativen Fertigkeit, dem „statischen Feld“ zusätzlich verstummt – so können sie kurzzeitig keine weiteren Fertigkeiten nutzen.

Für „League of Legends“-Anfänger ist das verinnerlichen dieses „Skillshots“ eine der ersten Übungsaufgaben, um auch mechanisch komplexere Champions zu meistern: Studiert die Laufwege des Gegners möglichst genau und dann findet dann den richtigen Zeitpunkt für den perfekten „Grab“. Wenn ihr euch komplett verlassen eine Killermaschine geangelt habt, war dies vielleicht doch nicht der richtige Zeitpunkt.

Annie – Die Mitte niederbrennen

Annie
Foto: Riot Games

Typ: Magier / Support
Lane: Mid / Bot
Mechanische Schwierigkeit: mittel

Das kleine Mädchen mit dem großen Bären gehört praktisch seit der ersten Stunde zum Line-up von „League of Legends“. Für Anfänger eignet sich Annie, da ihre Skillshots sehr leicht zu lernen sind und ihr „Geschmolzener Schild“ sie zuverlässig vor Schaden schützt. Zudem spendiert ihre passive Fertigkeit „Pyromanie“ jede Menge praktische Betäubungen: Nach jeweils vier gewirkten Zaubern wird das Ziel durch Annies nächsten offensiven Zauber betäubt. Einmal aufgespart, kann sie mit ihrem Ulti „Tibbers beschwören“ gleich mehrere Gegner an Ort und Stelle bändigen.

Als Annie-Spieler lernt ihr nicht nur erste Schritte in der Mana-Verwaltung, sondern auch das bewusste Zurückhalten von Fertigkeiten. Nur so könnt ihr die „Betäubung“ zum richtigen Zeitpunkt raushauen. Wer sich zu Beginn noch nicht alleine in die Mitte traut, der kann mit Annie prima als Support spielen. Mit ihrem Schild und ihren Stuns ist sie eine gern gesehene Aushilfe auf der Bot-Lane.

Seraphine – Mit Musik im Ohr

Youtube

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Typ: Magier / Support
Lane: Mid / Bot
Mechanische Schwierigkeit: mittel

Von Riot Games im Vorhinein als Champion für die Mitte eingestuft, fand Seraphine schnell einen dankbaren Platz als Support auf der Bot-Lane. Mit ihrem weitreichenden Ulti „Zugabe“ lässt sie Gegner wie verzaubert zu euch kommen. Ihr „Raumklang“ sorgt für ein kräftiges Schild und Lauftempo bei allen Teammitgliedern um sie herum.

Mit gleich drei Skillshots mag Seraphine zuerst etwas abschreckend wirken. Einmal im Nexus angekommen, zeigt sich aber das genaue Gegenteil: Seraphine spielt sich äußerst schnell, verursacht eine Menge Schaden, verlangsamt Gegner, verteilt Schilder und lässt sich generell einfacher spielen als ihr komplexes Kit vermuten lässt. Spätestens wenn ihr mit ihr das gesamte Gegnerteam zu euch tanzen lasst, erfahren Anfänger, wie wertvoll und belohnend das gemeinsame Spiel in „League of Legends“ sein kann.

Amumu – Tränen im Dschungel

Amumu
Foto: Riot Games

Typ: Tank
Lane: Jungle
Mechanische Schwierigkeit: leicht

Als Amumu lernt ihr, über die ersten zehn bis 20 Runden einen guten Überblick über den Nexus kennen. Am Ende der Reise habt ihr die ersten Jungle-Routen intus und wisst genau, wann der erste Drache ins Becken am Fluss springt – oder wann es Zeit für einen Plausch mit dem Herold der Kluft und Baron Nashor wird.

Obwohl Anfänger noch nichts im Jungle verloren haben, drängt sich Amumu als Einführung für die düstere Welt zwischen den Lanes regelrecht auf. Startet mit seinen Tränen der „Verzweiflung“ beim blauen Wächter, um seinen Buff abzusahnen. Danach habt ihr erstmal keine Probleme mehr mit Mana- und Lebensregeneration. Euer wichtigster Begleiter als Jungler ist der Beschwörerzauber „Zerschmettern“. Damit verursacht ihr nicht nur jede Menge Schaden an den Monstern im Jungle, sondern erhaltet auch einen Teil eures Lebens zurück.

Das „Ganken“ (das überraschende Auftauchen auf einer Lane) erledigt ihr per Bandagenwurf: So zieht sich Amumu blitzschnell aus einem Busch in Richtung Gegner und hält diesen fest. Leider ist der Bandagenwurf auch die kniffligste Fertigkeit der Mumie – einmal daneben geschossen, müsst ihr euch lange Zeit gedulden. Mit seiner ultimativen Fertigkeit, dem „Fluch der traurigen Mumie“, wird es erheblich einfacher: In einem großen Umkreis werden alle Gegner betäubt, sodass auch euer restliches Team mal ran darf. Der „Fluch der traurigen Mumie“ gilt bis heute als eine der mächtigsten Fertigkeiten im gesamten Spiel.

Wenn es mal nicht so läuft, werdet ihr als Jungler gerne vom ganzen Team in die Verantwortung gezogen. Auch hier hat Amumu einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu altgedienten Junglern wie Master Yi, Wukong und Lee Sin ist dieser knuffigen Mumie eigentlich nie jemand richtig böse.

Tipp: Da Amumu über keinen Escape verfügt, solltet ihr den Bandagenwurf nutzen, um möglichst schnell über den Jungle zu entkommen. Hier könnt ihr euch über die Mauern zu Monstern wie dem Wolfsrudel oder den Greifvöglen ziehen, um in letzter Sekunde zu verduften.

Nasus – Q ist für Quälgeister

Nasus
Foto: Riot Games

Typ: Kämpfer / Tank
Lane: Top
Mechanische Schwierigkeit: leicht

Kein Champion zelebriert den „Last Hit“ so sehr wie der „Bewahrer des Sandes“. Im „Wild Rift“ spricht man von Fertigkeit 1, am PC ist Nasus seit jeher als das wandelnde „Q“ bekannt. Sein „Aussaugender Schlag“ erhöht die Kraft seiner folgenden „Aussaugenden Schläge“, wenn er sein Ziel (ganz egal ob Vasall, Monster oder Gegner) damit tötet. Dieser Zugewinn an Schaden kann im späteren Spiel sehr mächtig werden.

Leider hat Nasus keinen allzu guten Ruf. Der Eigenbrötler auf der Top Lane ist schnell als nutzlos und arrogant verschrien, da er seine Lane nur selten verlässt. Lasst euch davon nicht irritieren, denn eines sollte jeder Nasus-Spieler von Beginn an verinnerlichen: Ihr seid die Top Lane! Euch gehört die Top Lane! Erst wenn der letzte Turm fällt, dürft und solltet ihr euren Stab auch in Team-Kämpfen schwingen. Wenn ihr bis dahin eifrig Vasallen gefarmt habt, zerstört ihr fast alle Gegner mit zwei bis drei Schlägen.

Für Anfänger ist Nasus aufgrund seiner äußerst geringen mechanischen Schwierigkeit eine gute Wahl. Zudem lernt ihr mit ihm die hohe Kunst des „Last Hittens“. Denkt immer daran: Jeder getötete Vasall und jeder zerstörte Turm bringen euch dem Sieg garantiert näher!