Virtual Bundesliga 2021/2022: Favoriten, Geheimfavoriten und Underdogs

Die Virtual Bundesliga geht in die zehnte Spielzeit. Hier erfahrt ihr, welche Favoriten und Geheimfavoriten es gibt – und wer eher Underdog ist.
Foto: dpa
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Die VBL Club Championship geht in ihre vierte Spielzeit. Insgesamt 26 Vereine aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga nehmen an diesem Wettbewerb teil. Mit dem ersten Doppelspieltag am 9. und 10. November startet der Wettbewerb, in dem es erstmals um ein Preisgeld von 65.000 Euro geht.

Vor den ersten Begegnungen der neuen Saison wagen wir einen kurzen Ausblick auf die Teams und verraten euch, wer Favorit auf den Titel ist, und welche Geheimtipps wir haben.

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Virtual Bundesliga: Das sind die Favoriten

SV Werder Bremen

Wo „Megabit“ draufsteht, ist Favorit drin. Michael „MegaBit“ Bittner ist bereits seit Beginn der VBL bei den Grün-Weißen und nicht umsonst Nationalspieler des DFB in der Kategorie FIFA. Der gebürtige Bayer gewann bereits 2019 die Virtual Bundesliga – gegen niemand Geringeres als Mohammed „MoAuba“ Harkous. Auch beim eWorld Cup stand er bereits dreimal im Finale (2016, 2018, 2019), konnte den Titel aber noch nicht gewinnen.

In der vergangenen Saison allerdings lief es nicht rund für die Bremer. Sie mussten bereits nach der Vorrunde die Segel streichen und kamen so gar nicht erst in die Finalrunde. Mit Platz 10 blieb man auch deutlich unter den Erwartungen zurück. Daher ist davon auszugehen, dass die Hanseaten die Scharte auswetzen möchten und wieder oben angreifen wollen.

VfL Bochum 

Beim VfL Bochum hat man sich beim Personal neu aufgestellt. Ali „PredatorFIFA“ Oskoui Rad, Cihan „Cihan“ Yasarlar und Coach Lukas „Idealz“ Schmandt mussten gehen. Doch so groß der Aderlass auch aussieht, die Spieler, die neu hinzugekommen sind, verstärken das Roster durchweg. Benedikt „BeneCR7“ Bauer kam vom VfL Wolfsburg, Koray „KKoray“ Kücükgünar stieß vom Team Vertex zum VfL und Justin „xGodly10“ Kampmeier wurde vom SC Paderborn geholt. Vor allem auf „BeneCR7“ ruhen viele Hoffnungen. Er qualifizierte sich unter anderem für den vergangenen eWorld Cup auf der Xbox.

Zudem gibt es mit Hakan Aslan auch einen neuen Trainer. Aslan eilt ein sehr guter Ruf in der Szene voraus, beim Portal „ruhr24.de“ bezeichnete ihn der Bochumer Abteilungsleiter E-Sports Michael Fischer als „Jürgen Klopp des E-Footballs“. Darüber hinaus stellt Fischer auch klar: „Der Meistertitel in der VBL CC ist unser klares Ziel. Die Schale muss nach Bochum.“ Favoritenrolle geklärt, oder?

RB Leipzig 

Die Sachsen gehören ebenfalls zum Kreis der Favoriten. Dafür reicht ein Blick auf das Roster der Bullen. Mit Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin hat man den Einzelmeister in seinen Reihen. Mit Richard „RBLZ_Gaucho“ Hormes einen weiteren Spieler, der in den vergangenen Jahren immer wieder bis in die Finalspiele vorstieß und abschließend mit Anders „RBLZ_Vejrgang“ Vejrgang eines der größten Talente des Planeten im Team. Abschließend ist Lena „RBLZ_Lena“ Güldenpfennig, Spielerin bei RB Leipzig, im eSport-Team dabei.

Bereits in der vergangenen Saison gewannen die Bullen ihre Division mit großem Vorsprung. Im Halbfinale aber ließen sie sich vom FC St. Pauli düpieren und mussten somit bereits vor dem Finale ihre Titelhoffnungen begraben. Das soll diese Saison aus Sicht der Sachsen möglichst nicht passieren.

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Virtual Bundesliga: Das sind die Geheimfavoriten

FC St. Pauli 

Vor der vorherigen Spielzeit hatte die Hamburger niemand so groß auf der Rechnung. Auch den Halbfinalsieg gegen RB Leipzig Ende März hatte man so absolut nicht kommen sehen. Am Ende stand dann die Vizemeisterschaft. Daher wird es spannend zu sehen sein, welche Rolle der FC St. Pauli in dieser Saison spielt.

Hertha BSC

Mit Cihan Yasarlar konnten die Hauptstädter einen renommierten Spieler an die Spree holen. Zudem lief die Vorbereitung der Herthaner zufriedenstellend, sodass man mit viel Vorfreude in die kommende Saison geht. Entsprechend selbstbewusst werden die Ziele vor den ersten Duellen formuliert. „Wir wissen, was wir können und werden unser Bestes geben“, so Yasarlar auf der vereinseigenen Webseite. „Wir haben uns als großes Ziel gesetzt, am Saisonende in den Top Vier zu stehen. In jedem Fall wollen wir aber in die Top Sechs, damit wir am Saisonende auch für den DFB-ePokal qualifiziert sind.“

Virtual Bundesliga: Das sind die Underdogs

FC Hansa Rostock 

Die Spieler von der Ostsee sind neu dabei – und finden sich so fast folgerichtig in der Riege der Underdogs wieder. Vor allem deshalb, weil mehr Underdog schon gar nicht mehr geht. Das sagt auch Rick Feldmann vom Media-Team der Kogge, der ebenfalls Projektleiter eFootball im Team der Rostocker ist. Seine Saisonprognose fällt bescheiden aus. Dem Onlinemagazin „Sportbuzzer“ sagte er: „Für uns ist es eine Ehre, Hansa in der VBL vertreten und bekannt machen zu können. Bisher sind wir no-names und wollen die Großen ärgern.“ Inwieweit das gelingt, werden die kommenden Wochen zeigen.

SV Darstadt 98

Die Südhessen treten für die kommende Saison mit einem komplett neuen Kader an. Trainer Ugur „coach_n1ce_65“ Dertli  muss sein neues Trio noch einschwören. Neu bei den Lilien sind Arti „artyis“ Zeqiri, Alexander „czapi“ Czaplok und Marcel „donchap28“ Deutscher. Es dürfte nicht leicht werden für den letztjährigen Tabellenachten der Süd-Ost-Division, diesen Platz erneut zu erlangen.

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