RheinEnergie Stadion Köln FIFA 20
Foto: EA Sports

Noch rund einen Monat dauert es, dann kommt mit FIFA 20 die neueste Version des EA-Sports-Spieleklassikers auf den Markt. Wenn das Spiel dann am 27. September erscheint, dürfen sich deutsche Fans auf die volle Ladung Bundesliga freuen.

In den vergangenen Jahren hat EA Sports angefangen, nach und nach Ligen in den Fokus zu rücken und für diese dann ein möglichst realistisches Spielerlebnis zu schaffen. Den Anfang machte die englische Premier League, im vergangenen Jahr folgte die höchste spanische Spielklasse.

In erster Linie sollen dabei die Stadien der Vereine sowie die realitätsnahen Gesichter möglichst vieler Spieler ins Spiel integriert werden. In diesem Jahr geschieht das mit der Bundesliga. Aber was dürfen die deutschen Fans erwarten?

Für die meisten Anhänger dürfte es eine große Erleichterung sein, dass endlich an der Anzahl der Bundesliga-Stadien im Spiel gearbeitet wurde. Die Zeiten, in denen man den Großteil der Spiele im Karrieremodus im generischen Waldstadion spielen musste, gehören der Vergangenheit an. Hier könnt ihr euch den Trailer zur Ankündigung von EA anschauen:

Wobei es da leider immer noch wenige Ausnahmen geben dürfte: 14 von 18 Bundesliga-Stadien sind ins Spiel eingebaut. Zu den Dauerbrennern gehören schon die Spielstätten der beiden Ruhrpott-Rivalen Schalke 04 und Borussia Dortmund – sowohl die Veltins-Arena als auch der Signal-Iduna Park wurden schon vor Jahren ins Spiel integriert.

Als Finalspielort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie des DFB-Pokal ist auch das Olympiastadion schon lange Teil des FIFA-Universums. Der Borussia-Park, in dem Borussia Mönchengladbach seine Heimspiele austrägt, ist seit 2016 mit dabei.

Zehn Bundesliga-Stadien folgen in dieser Saison – freuen können sich unter anderem Fans von Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, RB Leipzig oder des 1. FC Köln. Da dürfte doch einigen FIFA-Verehrern ein Stein vom Herzen fallen.

Auch die BayArena ist mit dabei – eine interessante Randinformation: Das Stadion von Bayer 04 war bereits vor früheren Versionen von FIFA zu sehen, das ist allerdings schon lange her. Als die BayArena vor rund zehn Jahren umfangreich umgebaut wurde, verschwand die Heimstätte der „Werkself“.

Vier Stadien fehlen jedoch: Es war im Grunde schon mit der Ankündigung der Kooperation zwischen dem EA-Rivalen Konami (produziert Pro Evolution Soccer) und dem FC Bayern München klar, dass die Allianz Arena nicht Teil von FIFA sein würde.

Bei den drei anderen Teams, die ohne eigene Heimstätte in FIFA 20 antreten müssen, handelt es sich – bei allem Respekt – nicht um Klubs des Kalibers des FC Bayern. Auf die Entwicklung des Stadions vom SC Freiburg wurde wahrscheinlich verzichtet, weil die Breisgauer ohnehin im kommenden Jahr in einen Neubau ziehen. Vielleicht dürfte der dann in FIFA 21 zu sehen sein…

Dazu kommen noch die beiden Überraschungsaufsteiger SC Paderborn und Union Berlin. Auch wenn einige Traditionalisten enttäuscht sein dürften, dass sie nicht in der Alten Försterei spielen können, ist EA Sports möglicherweise schlichtweg nicht davon ausgegangen, dass es bei den beiden Teams für den großen Wurf reicht.

Juckt es bei euch schon in den Fingern? Wir zeigen euch, wie ihr FIFA 20 schon vorab spielen könnt!

Nachdem es dem Hamburger SV nicht gelungen war, den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen, wird das Volksparkstadion zum zweiten Mal als Zweitliga-Stadion ins Spiel gehen. Allerdings ist das „echte“ Stadion in der 2. Bundesliga in FIFA 20 kein HSV-Alleinstellungsmerkmal.

Drei weitere Stadien von diesjährigen Zweitligisten wurden ins Spiel integriert: Die HDI Arena von Hannover 96, das Mercedes-Benz-Stadion und das Max-Morlock-Stadion des 1. FC Nürnberg – allesamt große und bekannte Stadien, aber alle zum ersten Mal bei FIFA dabei.

Dazu hat EA Sports über 180 neue „Headscans“ von Bundesliga-Profis angekündigt: Durch diese Aufnahmen sieht das Gesicht der Stars realistischer aus – das war einst nur den Besten der Besten vorenthalten, mittlerweile weitet EA Sports sein Portfolio aus. Shooting-Star Kai Havertz und Thorgan Hazard von Borussia Dortmund zählen zu den neu gescannten Spielern.

Die Bundesliga wird in FIFA 20 von EA Sports also noch einmal richtig gepusht, aber schafft es auch ein Bundesliga-Profi unter die Top-20 der besten Spieler? Mit diesen Stars rechnen wir:

Außerdem hat der Spiele-Hersteller noch einmal an einigen Animationen für FIFA 20 gearbeitet – dabei geht es besonders um Grafiken im Spielmenü oder bei den Aufstellungen. Für uns steht jedenfalls fest: Bei so viel Bundesliga-Feeling steigt doch direkt auch die Vorfreude!