EA Sports FIFA MsDossary eWorld Cup Global Series
Foto: EA Sports

Wahnsinns-Panne bei EA Sports! Der Spielehersteller hat im Rahmen der Anmeldung für die „FIFA 20 Global Series“ versehentlich persönliche Daten von FIFA-Spielern veröffentlicht. Der bekannte Profi „Kurt“ schoss scharf gegen Electronic Arts, während die breite Masse nur noch mit dem Kopf schüttelt.

Was war denn da schon wieder los? Spielehersteller EA Sports hat sich einmal mehr den Unmut seiner Zocker auf sich gezogen. In diesem Fall sind speziell Profi-Spieler betroffen. Aber was ist eigentlich passiert?

Am Donnerstag startete die Anmeldung für „FIFA 20 Global Series“, über die ambitionierte Zocker sich für den eWorld Cup, bei dem sich im August 2019 MoAuba zum Weltmeister kürte, qualifizieren können.

Das Problem (und wir sprechen hier von einem wirklich fetten Problem): Auf der Registrierungsseite von EA konnten manche Spieler in der Eingabemaske die gespeicherten Login-Daten anderer Teilnehmer einsehen. Private Daten von Profi-FIFA-Spielern waren also öffentlich sichtbar – aus datenschutztechnischen Gründen eine absolute Vollkatastrophe.

Kein Wunder, dass die betroffenen Spieler ihrem Ärger in den Sozialen Netzwerken Luft verschafften. Pro-Spieler „Kurt“ wütete auf Twitter: „Was zur Hölle!!!!! Sogar für diesen Witz von Unternehmen (gemeint ist EA Sports, Anm. d. Red.) ist das ein neuer Tiefpunkt“.

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Kurz darauf fügte er unter seinem Tweet an, rechtliche Schritte gegen EA Sports einleiten zu wollen.

Und wie reagiert EA? Als der Spielehersteller auf den Fehler aufmerksam wurde, teilte er via Twitter mit: „Wir wissen von einem potenziellen Problem bezüglich der Registrierungsseite für die EA Sports FIFA 20 Global Series, die heute online ging. Wir nehmen diese Angelegenheit ernst.“ Die Registrierungsseite wurde offline genommen und ist vorerst nicht erreichbar.

FIFA-Spieler, die nicht direkt von dem Vorfall betroffen sind, beobachten das Treiben mit einer Mischung aus Unverständnis und Kopfschütteln. Viele User stören sich vor allem an dem Wort „potenziell“ aus der EA-Mitteilung. Es handele sich um ein klares Problem, nicht um ein „potenzielles“. Andere bezeichnen die Mitarbeiter des Spieleherstellers schlichtweg als „Clowns“ oder untermauern ihren Unmut mit Bildern oder GIFS.

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Der Datenleak ist nicht der erste Fail, den sich EA in letzter Zeit erlaubt hat. Neben dem Fitnesskarten-Glitch, den die meisten Spieler gerne in Kauf nehmen, gab es bei FIFA 20 auch schon massive Serverprobleme.

Auch die Veröffentlichung der Spielerratings klappte nicht wie geplant.