FIFA 20 CD Standard Edition Controller Eden Hazard
Foto: charnsitr/shutterstock

Alle Jahre wieder gibt es ein neues „FIFA“-Spiel. Und jeder neue Teil bringt auch einige Veränderungen mit sich. „FIFA 20“ gibt den Spielern mehr Kontrolle, zum Beispiel in der Verteidigung. Doch es gibt nicht nur Lob von den Profis.

Mit dem Erscheinen von „FIFA 20“ beginnt an diesem Freitag auch eine neue Saison für die E-Sportler dieser Disziplin. Die Fußball-Simulation bringt einige Neuerungen mit sich.

Das ist neu:

Im klassischen 11-gegen-11-Grundspiel hat sich in „FIFA 20“ nur wenig getan. Die Änderungen geben aber vor allem in der Verteidigung mehr Kontrolle. Auch die Standardsituationen wurden neu gestaltet, hier kommt es ebenfalls mehr auf das Können der Spieler an.

Das sagen die E-Sportler:

„Auf den ersten Blick ist es ein sehr gutes Spiel, deutlich besser als „FIFA 19“ meiner Meinung nach“, sagt Benedikt „Salz0r“ Saltzer im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der FIFA-Profi vom VfL Wolfsburg habe das Spiel seit etwa einer Woche und etwa 80 bis 90 Partien gespielt. Auch Schalke-Profi Tim „Tim Latka“ Schwartmann und der deutsche FIFA-Meister Michael „MegaBit“ Bittner von Werder Bremen begrüßen größtenteils die Neuerungen. „Wenn man nicht aktiv verteidigt, kassiert man sehr, sehr viele Tore“, sagt Bittner.

Alle drei haben in der ersten Woche auch schon eine zumindest vierstellige Summe in das Spiel investiert. Die Profis müssen sich im Modus Ultimate Team Kartenpacks mit Fußballern kaufen, um möglichst starke Teams zusammenzustellen. „Ich habe schon ein paar Spieler gezogen, die viel wert sind“, sagt Saltzer. „Insofern kann ich mich nicht beschweren, aber es ist schon enorm, was für Summen man da reinstecken muss, um wettbewerbsfähig zu sein gegenüber den anderen Pro-Gamern.“

FIFA-19-Weltmeister MoAuba muss sich bei FIFA 20 umstellen. Gegenüber „Sport1“ sagte er zum neuen Ableger: „Grundlegend fühlt es sich wie ein komplett anderes Spiel an. Man merkt es von der ersten Sekunde an, das Tempo und wie sich die Spieler drehen, bewegen, schießen und der Torwart reagiert.“ So einen Unterschied zu einem Vorgänger habe es selten gegeben.

Das sagen die echten Fußballer:

Teil der FIFA-Reihe ist auch, dass jeder Fußballer eine Bewertung bekommt. Diese sind mit diesen Bewertungen aber nicht immer zufrieden – beispielsweise Dortmunds Jadon Sancho: Ihn wurmte der Pass-Wert, via Twitter beschwerte sich Sancho.

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„77 im Passen?!“, schrieb er, zusammen mit einem Screenshot seiner Spielerkarte. Der Twitter-Account des Spieleherstellers EA reagierte gelassen: „Warum passen, wenn du eine 90 im Dribbling hast?“.

Die Bewertungen werden von einem großen Team bei EA erstellt. Zu jeder enthaltenen Liga gibt es einen oder mehrere Experten. Insgesamt sind rund 17 000 echte Fußballer in dem Spiel enthalten.

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa