Foto: AFP/Patrik Stollarz
Foto: AFP/Patrik Stollarz

Javairo Dilrosun gehört zu den Entdeckungen der diesjährigen Bundesliga-Saison. Seine Bewertung bei FIFA 19 spiegelt die Stärke des Mittelfeldmanns von Hertha BSC jedoch in keinster Weise wider. Der Linksaußen ist verärgert.

Mit zwei Treffern und drei Vorlagen in fünf Spielen hat Dilrosun großen Anteil daran, dass die Hertha auf einem starken dritten Platz rangiert. Der Neuzugang von Manchester City, wo er unter Pep Guardiola überhaupt nicht zum Zug kam, hatte keine Anpassungsschwierigkeiten und macht auf der linken Seite stets viel Dampf: präzise Flanken und spektakuläre Dribblings inklusive.

Überhaupt nicht zum Tragen kommen seine Leistungen jedoch in seinem FIFA-Rating. Spielehersteller EA Sports hat dem Linksfuß eine solche Leistung wohl nicht zugetraut. Anders ist seine mickrige Bewertung von 61 kaum zu erklären. Mit seinem fast schon lächerlichen Rating ist er der drittschlechteste Herthaner.

„Wenn ich ehrlich bin, bin ich damit nicht so zufrieden“, sagte der Flügelflitzer nun gegenüber der „Bild„: „Ich würde mich zum Beispiel bei Ballkontrolle, Flanken und Dribbling besser einschätzen und mir eine 75 geben.“

Für rund 250.000 Euro kam Dilrosun im Sommer aus Manchester. Im heutigen Fußball ein echtes Schnäppchen. „So gut kann der nicht sein“, dachten sich wohl die Verantwortlichen bei EA Sports, die mit dem 61er Rating ziemlich daneben lagen. Dilrosun hofft auf eine Verbesserung: „Vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein Update“, so der Niederländer.