FIFA 20 CD Standard Edition Controller Eden Hazard
Foto: charnsitr/shutterstock

Es ist ein leidiges Thema unter FIFA-Zockern und eines der größten Probleme, das EA Sports bei seiner Spielereihe FIFA zurzeit hat: schwache Server, die zu ordentlich Frust unter den Zockern führen.

Was ist überhaupt das Problem?

Auch wenn es die Problematik auch schon in den vorigen FIFA-Teilen gab, sind Server- und Responsivitätsprobleme bei FIFA 20 ein noch größeres Thema geworden. Dabei geht es weniger darum, dass die Server komplett lahm liegen und nicht gezockt werden kann, sondern darum, dass das Spielen wegen schwacher Server Störungen unterliegt.

Aspekte, die viele FIFA-Spieler immer wieder angeben: Tastenbefehle werden verzögert, teilweise gar nicht, ausgeführt und das Spiel fühlt sich teilweise extrem langsam an. Zudem wird bei FIFA 20 vermehrt berichtet, dass der Bildschirm manchmal kurz „einfriert“, das Spiel also kurz anhält, um kurz darauf an anderer Stelle fortzufahren. Diese Verzögerungen im Spiel gehen den Zockern gehörig gegen den Strich.

Was sagt EA Sports zu der Problematik?

Nun hat sich Spielehersteller Electronic Arts erstmals im FIFA-20-Zyklus dazu geäußert. In den neuen Pitch Notes versucht sich EA zu erklären, lässt die Community letztlich jedoch enttäuscht zurück. Denn: Es wird zwar auf die oben beschriebene Problematik eingegangen, Hoffnung auf kurzfristige Besserung liefert der Beitrag jedoch nicht.

„Wir arbeiten jeden Tag daran, das Online-FIFA-Erlebnis zu optimieren“, schreibt EA. Es gäbe jedoch keine einfache, schnelle Lösung für diese „Herausforderung“. Durch Live-Tests mit „Schlüsselspielern“ und Umfragen mit ausgewählten Zockern zum Spielerlebnis will EA nun Daten sammeln und auswerten, um dem Problem weiter auf den Grund zu gehen.

Zudem heißt es in den Pitch Notes, dass man prüfe, neue „data center“, also Server aufzustellen. Zurzeit bestünde das globale Servernetzwerk aus 15 Standorten, verteilt auf sechs Kontinenten.

Wie reagiert die Community?

Die Antwort auf EA’s Tweet zu den Pitch Notes, die die meisten Likes erhalten hat, kommt ausgerechnet von „Kurt0411“, einem FIFA-Streamer, der gerne mit EA auf Konfrontation geht. Er sagt: „Ihr lasst es so aussehen, als sei es eine unmögliche Aufgabe, aber in Wirklichkeit gibt es kein anderes Spiel, das so sehr mit diesen Problemen kämpft. Nicht einmal annähernd…“.

Twitter-User „@KyleDrinane“ schlägt in dieselbe Kerbe: „Warum haben Call of Duty und Fortnite nicht solche Probleme, aber euer 5-Milliarden-Dollar-Unternehmen kriegt es nicht in den Griff?“

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In den Kommentarspalten lässt sich ein klarer Tenor herauslesen und der lautet: Hier wird viel geredet, aber nichts verbessert. User „@tommyturk33“ schreibt: „Ihr kopiert buchstäblich dasselbe, was ihr voriges Jahr gesagt habt. Jeder Beitrag zu den Verzögerungen ist gleich: ‚Wir hören euch zu und machen Anpassungen, aber das kann nicht über Nacht repariert werden.‘ Das geht jetzt schon seit drei Jahren so.“