FIFA 20 Marco Reus Jubel
Foto: Screenshot YouTube/EA Sports

EA Sports wird auch in diesem Jahr wieder einen neuen Ableger seiner beliebten Spielereihe herausbringen: FIFA 21 wird für September 2020 erwartet. Der Vorgänger sieht sich jedoch einiger Kritik ausgesetzt. Diese Verbesserungen wünschen wir uns für FIFA 21.

Bessere Server

Es ist DAS Aufregerthema in der FIFA-Community: Die schwachen Server von EA Sports. Neben Komplettausfällen, die dafür sorgen, dass vor allem am Wochenende zum Teil gar nicht online gezockt werden kann, geht es um den „Delay“ beim Spiel. Diese Verzögerungen und Hakler sorgen dafür, dass Tastenbefehle verzögert oder zum Teil gar nicht ausgeführt werden und sind einfach nur nervig. Sie treten sogar dann auf, wenn beide Spieler eine einwandfreie Internetverbindung haben.

FIFA-19-Weltmeister „MoAuba“ sprach das Thema auf Twitter an und brachte es auf den Punkt: „Weil ich oft gefragt werde warum die Großen Turniere nicht einfach Online stattfinden…“, schreibt er zunächst und geht damit auf die wegen der Coronavirus-Pandemie stillstehende eSport-Szene ein. „Man kann nichtmal gegen seinen Nachbarn ohne Delay spielen wie soll man dann gegen nen Brasilianer spielen.. Server = Müll.“

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Strikte Überarbeitung des Gameplays

Bei FIFA 20 gibt es viele Schwächen beim Gameplay. Schalkes eSport-Profi Tim Latka ist sogar der Meinung, dass das Gameplay bei FIFA 20 das schlechteste aller Zeiten ist.

Kopfbälle und Fernschüsse wurden derart abgeschwächt, dass diese kaum noch zum Erfolg führen. Die Folge ist, dass Treffer fast immer auf die gleiche Art fallen, was das Spiel auf Dauer langweilig macht. Hinzu kommt, dass es bei FIFA 20 viel zu erfolgversprechend ist, sich einfach hinten einzumauern.

Auch das Tempo eines Spielers spielt eine zu wichtige Rolle und ist überproportional wichtig. Mangelnde Geschwindigkeit ist zu häufig ein K.o.-Kriterium bei der Auswahl der Spieler. Wünschenswert wäre ein Gameplay, bei dem es möglich ist, mit mehreren Spielphilosophien Erfolg zu haben.

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Volta-Modus überarbeiten oder einstampfen

Mit viel Brimborium wurde der Volta-Modus bei FIFA 20 eingeführt, doch der FIFA-Street-Ableger fiel in der Community durch. Das Gameplay überzeugte überhaupt nicht. Die Ausführungen der Tastenbefehle waren viel zu zufällig. So sorgen beispielsweise Autokorrekturen dafür, dass einfache Pässe nach rechts oder links fast zwanghaft nach unten oder oben über die Bande ausgeführt werden. Viele Zocker hatten das Gefühl, dass FIFA einen zwingen möchte, die Bande zu benutzen.

Ebenfalls verrückt: In Volta ist es nicht möglich, online gegen andere zu zocken. Dabei wäre es doch gerade bei Volta interessant, sich einfach mal gegen Kumpels online zu messen.

Obwohl dem Modus in der Community fast gar keine Beachtung geschenkt wird, gehen wir nicht davon aus, dass EA Sports Volta nach nur einem Jahr wieder aus dem Spiel nimmt. Umso wichtiger wäre es, den Modus zu überarbeiten.

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Pro Clubs braucht mehr Beachtung

Pro Clubs ist zwar ein Nischenmodus, erfreut sich aber trotzdem einer begeisterten Community. Dennoch wird der Modus seit Jahren vernachlässigt und stiefmütterlich behandelt. Daran haben auch die Änderungen zu FIFA 20 nichts geändert. Fehler und Bugs werden viel zu spät oder einfach gar nicht beseitigt. Zudem sind die eingeführten Neuerungen seit Jahren extrem überschaubar. Wir dürfen gespannt sein, ob EA hier zukünftig ein bisschen mehr Liebe reinsteckt oder ihre treuen Pro-Clubs-Freunde weiter vergrault.

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Der Karrieremodus muss besser werden

Bei FIFA 20 hat EA Sports Verbesserungen für den eingestaubten Karrieremodus herausgebracht, doch dieser Schuss ging gehörig nach hinten los. Der Karrieremodus war zu Beginn voller Fehler, der Hashtag #fixcareermode (zu deutsch: „repariert den Karrieremodus“) ging viral.

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Trotz der Einführung einiger Features zu FIFA 20 wirkt der Modus immer noch wie aus der Zeit gefallen. Zahlreiche Potenziale bleiben ungenutzt. Hier herrscht dringender Besserungsbedarf.

Online-Karrieremodus

Eine Idee, die schon länger zirkuliert, ist ein Online-Karrieremodus, den ihr beispielsweise mit euren Freunden zocken könntet. Heißt: Jeder sucht sich zum Beispiel ein Bundesliga-Team aus und ihr messt euch im Online-Karrieremodus. Die Duelle gegen echte Gegner liefern hier dann einen besonderen Reiz. Bei den Spielen zur NHL und NFL von EA Sports gibt es so etwas übrigens schon in der sogenannten „Connected Career“. Warum also nicht auch für FIFA?

Anpassungen bei Ultimate Team

In den Modus FIFA Ultimate Team steckt EA Sports zweifelsohne am meisten Energie. Dennoch gibt es auch hier Verbesserungspotenzial.

Vertragskarten für mehrere Spieler einsetzen: FUT-Zocker kennen das Problem. Die Verträge mehrerer Spieler drohen auszulaufen, also nimmt man sich ein bisschen Zeit, um ein paar Vertragskarten bei seinen Stammspielern einzusetzen. Ein einfaches Feature, das sich viele wünschen: Die Möglichkeit, mehrere Spieler anzuwählen, mit denen dann der Vertrag verlängert werden kann. Hier könnten viele Nerven geschont und viel Zeit gespart werden

Fehlende Filterfunktion bei Spezialkarten: Eine Sache, die vielen FUT-Zockern schon seit Jahren ein Dorn im Auge ist, ist die fehlende Filterfunktion für Spezialkarten. Auf dem Transfermarkt ist es nämlich nicht möglich, nach einer bestimmten Karte eines Spielers zu suchen. Viele Spieler haben aber nun einmal mehrere FUT-Karten. Will man eine spezielle Karte eines Spielers haben, ist es nicht möglich, nach dieser zu filtern. Auch diese Funktion wäre ein kleines, aber extrem hilfreiches Upgrade.

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Zwei-gegen-Zwei online

Es ist unverständlich, warum es bei FIFA nicht möglich ist, sich im Zwei-gegen-Zwei zwischen Freunden zu messen. Aktuell gibt es nur den Koop-Modus, bei dem ihr gemeinsam mit einem Kumpel gegen zwei zufällige Gegner spielt. Wünschenswert wäre die – einfach zu realisierende – Einführung eines Online-Zwei-gegen-Zwei-Modus unter Freunden. Beim Konami-Konkurrenzprodukt ist es sogar möglich, sich im Drei-gegen-Drei zu messen.

+++ Hier findet ihr alle Infos zu FIFA 21 auf einen Blick +++