erling haaland fifa 21
Foto: EA Sports

EA Sports hat zu FIFA 21 ein wenig am Gameplay geschraubt. Wir zeigen euch die Änderungen.

Agile Dribbling

Eine der größten Änderungen betrifft das Dribbling. Drückt ihr den R1/RB-Knopf und bewegt dabei den linken Stick, führt euer Spieler das „Agile Dribbling“ aus. So sieht das Ganze aus:

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Diese Funktion soll dazu führen, dass der Verteidiger es schwer hat, euch den Ball abzunehmen. Wie gut euer Angreifer das „Agile Dribbling“ ausführt, hängt von folgenden Attributen ab: Dribbling, Beweglichkeit, Reaktion und Ballkontrolle.

Dieser Tastenbefehl war bei FIFA 20 noch dem Drag Back vorbehalten, der bis dato als einer der stärksten Tricks im Spiel galt. Für den Drag Back müsst ihr ab FIFA 21 neben der R1/RB-Taste auch noch die L1/LB-Taste drücken. Hier erklären wir euch ausführlich, wie der Drag Back funktioniert und stellen euch weitere effektive Tricks vor.

Creative Runs

Bei FIFA 21 ist es nun möglich, eure Gegner gezielt in Räume zu schicken. Dabei drückt ihr zunächst die L1/LB-Taste, um euren Gegner zu schicken oder die R1/RB-Taste, um einen Spieler zu euch zu rufen. Mit dem rechten Stick habt ihr nun die volle Kontrolle über euren Passempfänger und entscheidet, wohin er sich bewegen soll.

Dieses neue Feature könnte das Offensivspiel bedeutend beeinflussen, da ihr nun nicht mehr auf die Laufwege der KI angewiesen seid, sondern selbst bestimmt, wie sich der Passempfänger bewegt. Geht davon aus, dass hier viel Übung gefragt sein wird.

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Genauso verhält es sich mit einer weiteren Funktion bei den „Creative Runs“. Drückt ihr nämlich sowohl den linken als auch den rechten Stick, übernimmt die KI den ballführenden Spieler und ihr steuert selbst den Passempfänger. Auf Knopfdruck könnt ihr dann einen Pass anfordern.

Positioning Awareness

Bei FIFA 21 kommt es laut EA noch mehr darauf an, welche Skills die Spieler im echten Leben haben. Die Fähigkeiten der Spieler sollen also noch realistischer im Spiel dargestellt werden. Starke Zehner wie Kevin de Bruyne sollen noch einfacher Lücken in der gegnerischen Abwehr finden, während Angreifer wie Sergio Aguero besser in der Lage sind, die richtigen Laufwege auszunutzen. Das Attribut Positioning (zu deutsch: „Stellungsspiel“) soll dabei für Offensivspieler noch wichtiger werden.

In der Defensive verhält es sich ähnlich: Als Beispiele dienen Fabinho, der eher in der Lage ist, Pässe abzufangen, und Virgil van Dijk, der aufgrund seiner starken Attribute Bälle eher abblockt. In den Pitch Notes teilt EA mit, dass die Neuerungen ab einem Wert von 85 vermehrt wahrgenommen werden.

Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass dieses neue Feature vor allem für die KI, also die computergesteuerten Spieler, wichtig ist. Wie weitreichend diese Neuerung also für euer Spiel ist, bleibt also abzuwarten.

>> FIFA 21: Das sind die neuen Skill Moves und so funktionieren sie <<

Kopfbälle

Bei FIFA 21 gibt es wieder mehr Kopfballtore. Bei FIFA 20 kamen diese so gut wie gar nicht vor. Daraus macht auch EA Sports in den Pitch Notes keinen Hehl: „Bei FIFA 20 haben wir uns dazu entschieden, die Kopfbälle weniger effektiv zu machen.“ Dies wurde zu FIFA 21 wieder geändert. Dazu führte EA bei FIFA 21 die manuellen Kopfbälle ein.

Auf diese Art und Weise braucht ihr immer noch einen gewissen Skill und müsst nicht einfach nur auf Flanken und Köpfen drücken, um ein Kopfballtor zu erzielen. Konkret heißt das, dass ihr bei FIFA 21 keine Assistenz beim Köpfen habt und es einzig und allein auf euer Zielen und Aufladen ankommt.

Die manuellen Kopfbälle können im Anstoß-Modus deaktiviert werden, sind aber in kompetitiven Modi wie Ultimate Team verpflichtend.

 >> FIFA 21: Das sind die neuen Jubel <<

Und sonst?

Flanken: Zu FIFA 21 wurde eine neue Art von Flanken eingeführt. Beim Tätigen der Flankentaste + R1/RB + L1/LB führt ihr eine harte Flanke aus, bei der der Stürmer nur noch den Kopf hinhalten muss. Drückt ihr nur Flanken + R1, wird die Hereingabe halb hoch ausgeführt. Beim zweifachen Betätigen der Flankentaste, wird die Flanke flach ausgeführt

Rewind: Bei dieser Funktion habt ihr erstmals bei FIFA die Möglichkeit zurückzuspulen. Ja, richtig gehört. Vermasselt ihr eine Chance, könnt ihr bis zu 30 Sekunden zurückgehen und die eben gespielte Szene noch einmal spielen. Diese Funktion gibt es allerdings nur im Anstoß-Modus

Competitor Mode: In diesem Modus wird der Spielstil von echten E-Sportlern nachgeahmt, wenn ihr auf den Schwierigkeitsgraden „Legende“ oder „Ultimativ“ gegen den Computer spielt.