shadow fifa 20 ultimate team
Foto: EA Sports

EA Sport hat die Preisspanne für die beiden Chemistry Styles „Shadow“ und „Hunter“ in der Nacht zum Donnerstag angepasst und damit für Aufregung in der FIFA-Community gesorgt. Das steckt dahinter.

Das war das Problem: Die beiden Chemistry Styles „Shadow“ und „Hunter“, die die Geschwindigkeit eurer Spieler pushen, sind seit jeher besonders beliebt. Bei FIFA 20 hat das dafür gesorgt, dass die beiden CS nur sehr schwer erhältlich waren. Der Grund: Die obere Preisgrenze lag bis dato – wie bei allen CS – bei 5000 Münzen. Die Nachfrage war allerdings so groß, dass auf dem Transfermarkt angebotene Hunter- bzw. Shadow-Karten stets sofort weggekauft wurden und damit praktisch immer ausverkauft waren. Es waren also sehr viel Glück und Geduld nötig, um euch einen Shadow oder Hunter zuzulegen.

Was hat EA Sports nun gemacht? Erstmals in der Geschichte von FIFA Ultimate Team hat EA die Preisgrenze bei einem bzw. zwei CS angepasst. Die Obergrenze für Hunter- und Shadow-Karten wurde von 5000 auf 25.000 Münzen hochgeschraubt. Gewissermaßen überlässt EA nun also dem Markt selbst, den Preis für die beiden CS zu regulieren.

Welche Folgen hat die Preisanpassung? Die Preise der beiden CS sind nach der Anpassung wie erwartet in die Höhe geschossen und haben sich nun bei circa 8000 Münzen beim Hunter bzw. rund 12.000 Münzen beim Shadow eingependelt (PlayStation 4).

Wer eine oder mehrere Hunter- bzw. Shadow-Karten im Verein hat, kann ordentlich Reibach machen oder sich freuen, dass er teure CS-Karten besitzt, die er irgendwann einsetzen kann, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Wie sich die Preise für die beiden CS zukünftig entwickeln werden, ist schwer absehbar.

Diesen Tipp solltet ihr beachten: Wollt ihr nun unbedingt einen der beiden CS auf einen eurer Spieler anwenden, könnt ihr versuchen, den Spieler direkt mit einem der gewünschten CS zu kaufen. Beispiel: Ihr wollt euch Timo Werner zulegen und ihm einen Hunter verpassen. Werner kostet zurzeit rund 4000 Münzen auf der PS4 (Stand: 21. November, 14 Uhr). Kauft ihr nun noch einen Hunter für 8000 Münzen, würde euch das Ganze also circa 12.000 Münzen kosten. Sinnvoller ist es an dieser Stelle, die Werner-Karte sofort mit einem Hunter zu kaufen. Dazu könnt ihr auf dem Transfermarkt die Filterfunktion verwenden. Aktuell lässt sich der Stürmer mit einem Hunter für rund 6500 Münzen auf dem Markt finden. Somit spart ihr euch ein paar Tausend Münzen.

Bei untauschbaren Spielern greift dieser Trick jedoch nicht. Überlegt euch hier lieber zweimal, ob ihr für einen solchen Spieler einen Hunter oder Shadow verbraten wollt. Macht dies lieber nur bei Spielern, bei denen ihr euch sicher seid, dass ihr viel und lange mit ihnen zockt, damit sich die Investition lohnt.

Wie reagiert die Community auf die Preisanpassung? Weil die Anpassung weder angekündet noch verkündet wurde, sondern quasi auf einmal live war, reagierte die Community zunächst einmal überrascht:

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Viele Spieler halten die Anpassung für fragwürdig. Tenor: So viele Münzen für einen CS ausgeben zu müssen, ist unverschämt. Sie fordern daher, dass EA die Shadow- und Hunter-Karten viel öfter in Packs ausschütten sollte. Andere Zocker nehmen die Preisanpassung zum Anlass, die komplette Abschaffung von Chemistry Styles zu fordern.

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Humor bewies hingegen dieser reddit-User, der kurzerhand forderte, dass die Shadow-Karte ein Walkout sein sollte:

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Was sind Chemistry Styles eigentlich?

Mit einem Chemistry Style (CS) könnt ihr jedem eurer Spieler einen individuellen Attribut-Boost verleihen, um aus eurem FUT-Team das Beste herauszuholen. Gewissermaßen geht es darum, Attributwerte so umzuverteilen, dass sie am besten zum jeweiligen Spieler passen. Hier könnt ihr ausführlich nachlesen, wie das Ganze mit den Chemistry Styles funktioniert.

Neben der richtigen Anwendung von Chemistry Styles ist es bei FIFA Ultimate Team wichtig, den Sinn hinter der Team- und Spielerchemie zu verstehen. Hier erklären wir euch die Grundlagen der Chemie bei FUT und geben euch weitere Tipps.