Der Hype um FIFA 19 wird täglich größer. Im Ultimate-Team-Modus hat EA mit neuen Icons überrascht. Wir nehmen sie unter die Lupe und starten mit den Verteidigern.

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Gemeinsam mit Michael Ballack stand Jens Lehmann beim Sommermärchen 2006 auf dem Platz. Inwieweit das bei FIFA 19 geschehen wird, ist im Vorfeld des Spiels nicht abzusehen, zu schwierig sind Torhüter auf dem virtuellen Rasen einzuschätzen. Klar ist aber, dass Lehmann deutschen Innenverteidigern einen grünen Link geben kann: Mit Jerome Boateng, Niklas Stark, Kevin Vogt, Antonio Rüdiger oder Thilo Kehrer wird es einige deutsche Innenverteidiger geben, die über ausreichend Pace verfügen werden.

Bewertung: –

Man muss kein Experte sein, um schnell zu erkennen, dass Franco Baresi zwar hohe Ratings hat, dieser aufgrund seiner geringen Pace aber schlicht nicht zu gebrauchen ist. Aufgrund seiner geringen Dribbling- und Passwerte ist der Italiener auch keine Option als Sechser. Zudem ist er mit 1,76m auch viel zu klein für die Innenverteidigung. Vielmehr könnte Baresi bei seinem hohen Rating als SBC aber durchaus interessant für andere Prime-Icon-SBC’s sein. Je nachdem, was für den Italiener an Münzen gefordert wird.

Bewertung: 5/10

Ähnlich verhält es sich mit Fernando Hierro, der die Spanische Nationalmannschaft bei der WM 2018 coachte. Lediglich seine Baby-Icon ist mit 75 Pace in Ordnung, ein überragender Wert ist aber auch das nicht. Der Spanier wird wohl nur in wenigen Teams zu finden sein, bietet aber wenngleich gute Links zu Sergio Ramos, Jordi Alba und Co.

Bewertung: 6/10

In eine ähnliche Kategorie gehört Bobby Moore, der für einen Innenverteidiger zu langsam und mit einer Körpergröße von 1,78m auch zu klein ist. Zwar beeindruckt der Engländer gerade in seiner Prime-Version mit guten Dribbling- und Passwerten, doch auch als Sechser fehlt es Moore an Geschwindigkeit.

Bewertung: 3/10

Eine absolute Bereicherung für viele Abwehrreihen dürfte Sol Campbell sein, der für einen Innenverteidiger natürlich starke Pace-Werte aufweist. Interessant dürfte sein, für welche Version sich der Großteil der Community entscheiden wird. So ist die Prime-Icon die langsamste aller drei Karten, weist aber überragende Werte in der Defensive und Physis auf. Zudem gibt Campbell mit Kyle Walker einem der beliebtesten Rechtsverteidiger einen grünen Link. Wir schwelgen in Erinnerungen und dürfen uns auf starke Abwehrreihen mit ihm und seinem langjährigen Nationalmannschaftskollegen Rio Ferdinand freuen.

Bewertung: 9/10

Der Weltmeister von 2006 ergänzt die bereits vorhandenen italienischen Abwehrlegenden um Paolo Maldini und Alessandro Nesta. Zwar hat Fabio Cannavaro mit seiner Größe von 1,76m sicherlich Nachteile im Kopfballspiel, der Italiener hat aber überragende Werte für einen Innenverteidiger. Lediglich seine Mid-Icon fällt bei 76 Pace etwas ab, gerade seine Baby- und Prime-Icon dürften aber in vielen Teams zu finden sein und mit Maldini eine stabile Innenverteidigung bilden.

Bewertung: 8/10