EA Sports hat das vierte Titel-Update für FIFA 19 herausgebracht. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die KI-Verteidigung. Das müsst ihr wissen.

Nur wenige Wochen nach dem dritten Update steht das vierte Patch parat. Für den PC ist das Update bereits vorige Woche erschienen. Am Dienstag, 27. November ist das Patch auch auf Konsolen erschienen. EA Sports hat sich die Kritik der Community zu Herzen genommen und vor allem an der KI-Defensive geschraubt. Auch an der Ausdauer eurer Spieler wird sich etwas ändern.

Die KI-Verteidigung wird stark abgeschwächt

Immer wieder wurde der Spielehersteller dafür kritisiert, dass die KI-Verteidigung bei FIFA 19 viel zu stark ist. Dies wurde nun abgeschwächt.

Was bedeutet KI-Verteidigung? Die Abkürzung „KI“ steht für „künstliche Intelligenz“. Als „KI-Verteidiger“ werden bei FIFA 19 all diejenigen Spieler bezeichnet, die bei gegnerischem Ballbesitz nicht von euch selbst gesteuert werden.

Was war das Problem? Viele Zocker haben es der „KI“, d.h. dem Computer, überlassen, die Defensivarbeit zu übernehmen. Zumeist war es sinnvoller, mit dem selbst gesteuerten Spieler Räume zu verdichten und die „KI“ angreifen zu lassen, da diese mindestens genauso gut verteidigt hat, als man selbst.

Was ändert sich jetzt? Durch das Abschwächen der „KI“ seid ihr nun wieder selbst gefordert, aktiv zu verteidigen und zu versuchen, dem Gegner den Ball abzunehmen.

Die Community reagiert sehr erfreut auf diese Neuigkeiten. Reddit-User „therartistgr“ meint beispielsweise: „Die KI-Defensive wurde abgeschwächt! Die Skill Gap ist so viel größer geworden! Das Spiel macht wieder Spaß, denn das Verteidigen funktioniert wieder wie in FIFA 13. Man muss tatsächlich einen Knopf drücken, um an den Ball zu kommen.“

EA Sports geht in den Pitch-Notes besonders auf zwei Spielsituationen ein: Das Abblocken von Schüssen und das Tackling.

Die KI blockt Schüsse nicht mehr so einfach ab

Vor dem Update: KI-gesteurte Spieler warfen sich vor dem Patch teilweise sehr effektiv vor einen Schuss – genauso gut wie ein selbst gesteuerter Spieler. EA verdeutlicht die Änderungen mit Vorher-Nachher-Videos.

Nach dem Update: Ab sofort strecken sich nur noch selbst gesteuerte Spieler effektiv nach dem Ball. Die KI wurde abgeschwächt und geht weniger konsequent zu Werke.

Eigene Tackles werden aufgewertet

Bislang waren Tackles der KI genauso effektiv wie eigene. Ab sofort ist der selbst gesteuerte Spieler in der Lage, sich bei Attacken weiter zu strecken als die KI. Es lohnt sich wieder mehr, mit dem selbst gesteuerten Abwehrmann in den Zweikampf zu gehen.

Zudem werden gute Tackles mehr belohnt, indem der gegnerische Angreifer nun seltener den Ball wieder vor die eigenen Füße gelegt bekommt.

Vor dem Update sah das Ganze so aus:

Nach dem Update sieht es so aus:

Konstantes Pressing macht die Spieler platt

Eine weitere Änderungen, die EA Sports vornahm, betrifft die Ermüdung der Spieler. Vorher war es so, dass eure Spieler trotz der Taktikeinstellung „Ständiger Druck“ nicht signifikant müder wurden als bei anderen taktischen Vorgaben. Die Ausdauer soll nun in einem realistischeren Maße sinken. 

Zur Verdeutlichung veröffentlichte EA zwei Bilder. So sahen die Teams vor dem Update, nachdem sie zuvor ein Spiel lang konstanten Druck ausübten.

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Foto: EA Sports

Und so nach dem Update:

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Foto: EA Sports

Auch Patch 4 bringt neue Starheads

Wie bereits beim dritten Titel-Update verpasst EA einigen Spielern neue Gesichter. 42 Spieler sollen nun (noch) realistischer aussehen.

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Foto: EA Sports

Zu den bekanntesten Starheads gehören Diego Godin (Atletico Madrid), Mauro Icardi (Inter Mailand), Daniele Rugani (Juventus Turin), Ever Banega (FC Sevilla), Ryan Sessegnon (FC Fulham) und Helder Costa (Wolverhampton Wanderers).

Die komplette Spielerliste findet ihr in der offiziellen Mitteilung von EA Sports.