EA Sports hat das erste Patch für FIFA 19 herausgebracht. Das sind die wichtigsten Änderungen.

PC-Zocker kamen bereits vor einigen Tagen in den Genuss des Updates. Am Dienstag (9. Oktober) hat EA Sports nun auch für Konsolenspieler nachgelegt. Seit dem Vormittag können sich beispielsweise Playstation-Zocker das Update auf die Konsole ziehen. Um online zu daddeln, ist das Patch sogar verpflichtend.

Welche Änderungen das erste FIFA-19-Patch bringt

Im Gegensatz zu FIFA 18 behebt EA dieses Mal nur die gröbsten Bugs. Größere Anpassungen im Gameplay nimmt der Spielehersteller nicht vor. EA Sports will dabei aus Fehlern des Vorjahres lernen, als das Gameplay beim ersten Patch umfassend geändert wurde. Die Folge: Vor allem Profispieler, die sich in den ersten Wochen auf das neue Gameplay eingestellt hatten, gingen ob des über den Haufen geworfenen Gameplays auf die Barrikaden.

Bei FIFA 19 versuchen die Macher die Community zu erziehen. In einem Statement zum Title-Update heißt es: „Die Idee ist es, nur gezielte Korrekturen durchzuführen, um die Gesamtbalance und das Spielgefühl konstant zu halten, während wir weiterhin tief greifendes Feedback von unseren leidenschaftlichen Spielern sammeln. Kurz gesagt: Wir wollen, dass die Spieler das System lernen.“

Gameplay:

  • Schuss-Bug: Eine der wichtigsten Fehlerbehebungen betrifft einen Schuss-Bug. Dabei haben die Spieler einen Schuss mit dem Innenrist ausgeführt, auch wenn die Schuss-Anzeige fast komplett gefüllt war und ein Vollspannschuss ausgeführt werden sollte. Die geschaufelten Bälle sollen nun also der Geschichte angehören.
  • Freistoß-Bug: Hier hat EA einen Bug behoben, bei dem die Freistoß-Anzeige auf 100 Prozenz anstieg, obwohl der Zocker die Anzeige nur zu einem kleinen Teil füllen wollte.

FIFA Ultimate Team:

  • Bei den SBCs gab es den Bug, der einen User dazu zwang, sich aus- und wieder einzuloggen, bevor die Belohnungen eingesammelt werden konnte. Dieser Fehler wurde behoben.
  • EA behob hier mehrere kleine Darstellungsfehler, z.B. bei Belohnungen, Fehlermeldungen beim Verteilen von Objekten oder die verzögerte Anpassung des Kontostandes nach Transfers.

The Journey:

  • Neben visuellen Anpassungen wurde ein Fehler behoben, der dazu führte, dass Verwarnungen oder Rote Karte keine oder falsche Sperren nach sich zogen. Die Charakteranpassung, die bei manchen Usern nicht funktionierte, ist nun möglich.

Karrieremodus:

  • Arsenal-Keeper Petr Cech trug seinen legendären Helm bei Vertragsverhandlungen, was im Netz zu zahlreichen Lachern führte. Der Torwart selbst kommentierte auf Twitter und bewies Humor: „Ich würde eine Krawatte tragen.“ Und EA reagierte: Cech trägt nun keinen Helm mehr und stattdessen eine Krawatte.