In den vergangenen Jahren hat der Hype um FIFA Ultimate Team und insbesondere die Weekend League, die „Königsklasse“ des Spielmodus, zugenommen. So etwas hat es bisher aber noch nicht gegeben – ein 14 Jahre alter Junge, der unschlagbar zu sein scheint. Das ist die Geschichte von Anders Vejrgang!

Viele Spieler auf der ganzen Welt mühen sich seit dem Tag des Erscheinens von FIFA 21 ab, um besser zu werden und in erster Linie auch in der Weekend League eine gute Bilanz herauszuarbeiten.

Dabei sind die Ansprüche unterschiedlich, natürlich ist das vorherrschende Motto bei allen aber: Je erfolgreicher, desto besser. Ungeschlagen in der Weekend League zu sein, ist dabei aber bei 30 Spielen fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Hin und wieder gelingt es mal einem Profi, für „Normalos“ ist das aber eigentlich undenkbar. Dass es einem Spieler Woche für Woche gelingt, mit 30 Siegen aus dem FUT-Champions-Wochenende zu gehen, davon träumen selbst die besten Spieler der Welt – bis auf einem. Denn genau das ist Anders Vejrgang, einem 14 Jahre alten Dänen, gelungen.

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Spätestens nach der dritten Weekend League mit perfekter Bilanz von insgesamt 90/0-Siegen wurden die Insider und begeisterte eSports-Fans auf Vejrgang aufmerksam und verfolgten jedes Spiel.

Wie schnell wird die Serie zu Ende sein? Wann muss auch er endlich eine Pleite einstecken? Diese Fragen haben sich viele seitdem gestellt, bis dato aber vergeblich. Vejrgang siegt und siegt, konnte seine Serie auch nach fünf Weekend Leagues aufrechterhalten mit einer Bilanz von mittlerweile 180 Siegen bei null Pleiten.

Allerdings ist Vejrgang ein Wiederholungstäter: Bereits bei FIFA 19 gelangen ihm mehrfach Wochenenden mit 30 Siegen, damals war er gerade einmal zwölf Jahre alt und stellte damit den Rekord als jüngster Spieler auf, der in der Weekend League ungeschlagen blieb.

Der Hype um seine Person kommt also nicht von ungefähr und ist auch der eSports-Abteilung von Fußball-Bundesligist RB Leipzig nicht entgangen. Sie nahmen den Dänen im September, also einen Monat vor Beginn seiner Wahnsinns-Serie, unter Vertrag.

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Was macht den Jungen aber so besonders? Wurde er bereits mit dem Controller in der Wiege großgezogen? Nein! Wie er 2018 dem Portal „Bleacher Report“ erzählte, war FIFA 11 das erste Spiel der Reihe, das er spielte – damals war Vejrgang fünf Jahre alt.

In dem Alter wird das ein oder andere Kind schon einmal das Gamepad in der Hand gehabt haben, einen großen Vorteil können wir da also nicht erspähen. Im Bereich von Ultimate Team und der Weekend League ist er seit 2017 aktiv, also erst ein Jahr vor seinem ersten 30/0.

Bereits in dem Alter hat er durch FIFA-Turniere tausende Euros in Preisgeld gewonnen, auch sein Vertrag bei Leipzig dürfte Vejrgang sicherlich dabei helfen, sich verstärkt auf seine eSports-Laufbahn zu fokussieren. Mittlerweile geht er als „RBLZ Anders“ an den Start.

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Bei der Virtual Bundesliga darf er übrigens noch nicht mitwirken, Teilnehmer müssen da mindestens 16 Jahre alt sein. Für seine Mitstreiter wahrscheinlich eine gute Nachricht. Denn selbst FIFA-Weltmeister „MoAuba“ musste binnen zwei Wochen eine 0:6- und dann eine 0:7-Pleite gegen „RBLZ Anders“ bei FIFA 21 hinnehmen.

Ein Blick auf das Team, mit dem auch in der vierten Weekend League eine perfekte Bilanz herausholte, zeigt, dass Vejrgang natürlich auch sehr gut aufgestellt ist. In der Offensive tummeln sich Cover-Star Kylian Mbappe, Zinedine Zidane, Cristiano Ronaldo und Neymar – viele Spieler wären schon froh, eine Karte davon zu haben.

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Die Wahl seines Torhüters, Nick Pope vom FC Burnley mit einem Rating von 82, dürfte da schon mehr Leute überrascht haben. Allerdings, da unterscheidet sich Vejrgang von den vielen Zockern weltweit nicht, nimmt er regelmäßig Veränderungen an seiner Elf vor.

Die Aufmerksamkeit hat aufgrund der Wahnsinns-Serie von Vejrgang natürlich auch zugenommen, in der sechsten Woche seiner Weekend-League-Serie haben 55.000 Zuschauer seine Live-Stream verfolgt.

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In seine Transfers bezieht der Däne seine Twitter-Community, mittlerweile folgen ihm auch da schon über 20.000 User, mit ein. Er lässt sie abstimmen, welche Karten er sich anschaffen soll. Der 14-Jährige ist auf dem besten Wege, sich zu einem absoluten Top-Star der eSports-Szene zu etablieren. Dabei werden wir ihn natürlich verfolgen.