FIFA 20 Jadon Sancho
Foto: EA Sports

Für viele Fußball-Fans sind Testspiele ein Graus. Bei FIFA 20 ist das anders. Seit Dienstag steht die Demoversion zum Download bereit – für die Hardcore-Zocker der beliebten Fußball-Simulation der lang ersehnte Startschuss in die neue Saison.

Obwohl sich in der Testversion nur Freundschaftsspiele gegen den Computer oder offline gegen einen Freund spielen lassen, wird seit Dienstag fleißig die Testversion zum neuen Teil der FIFA-Reihe getestet.

Es geht darum, sich möglichst schnell mit dem Gameplay vertraut zu machen, die neuen Tricks zu testen, Standardsituationen zu üben und, man glaubt es mitunter nicht, die neuen Jubel-Varianten auszuprobieren.

Frei nach dem Motto: Vorbereitung ist alles. Denn beispielsweise für den FIFA-Ultimate-Modus haben etwaige Siege keinerlei Auswirkungen. Es gibt für den beliebtesten Modus bei FIFA noch keine Münzen zu verdienen, Transfers zu tätigen oder sonst etwas zu leisten. Im Grunde geht es um Spaß an der Freude, aber vor allem darum, vor dem Start der Vollversion möglichst viele Erfahrungen zu sammeln.

Und so geht es aktuell in den sozialen Netzwerken hoch her. Wer hat die Demo schon getestet, wie ist eure Meinung? Das fragen Tausende User und sie bekommen Hunderttausende Antworten.

Wir haben uns ein wenig umgeschaut und die Fan-Reaktionen zu den verschieden Neuheiten gesichtet:

Neues Gameplay

Einhellige Meinung der Fans: Es ist langsam. Das finden einige nicht so schlimm oder gar normal, andere kritisieren den Hersteller hart:

Im vergangenen Jahr wirkte die Demo ebenfalls langsam und erwies sich dann beim Start der Vollversion und durch spätere Patches erheblich schneller. Zudem steigern sich die Fähigkeiten der Mannschaften im FUT-Modus durch immer neue Spezial-Karten. Fazit: Es besteht Hoffnung auf ein gutes Endergebnis beim Gameplay.

Ansonsten wirkt die Steuerung für den größeren Teil der Fans in den sozialen Netzen ähnlich zu FIFA 19. Lob gibt es für den neuen Torabschluss, weil dort nicht wie zuvor aus jeder Lage gefährlich geschossen werden kann, sondern der Spieler in einer guten Bewegung und Position sein muss, um gute Wahrscheinlichkeiten für einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen. Viel Lob gibt es auch für die neuen Skill Moves:

Optik

Hier herrscht beinahe Einigkeit, wobei es natürlich immer Nörgler gibt. Das Gros der FIFA-Zocker meint, es gibt Verbesserungen zum Vorgänger, vor allem Dank vieler Details und der dadurch realistischer wirkenden Gesichtern. Aber auch die Bewegungen der Spieler wirken präziser.

Torhüter

Wie im Vorjahr schauen die Schlussmänner mitunter nicht wie Profis aus. Sie berechnen Bälle falsch, leisten sich verspätete Reaktionen und wirken mitunter hilflos. Dafür gibt es Häme und Spott. Ein Beispiel gefällig?

Auch hier dürfte EA nachbessern, so war es jedenfalls im Vorjahr. Wenn nicht, wird es bei derlei Gegentreffern einen Shitstorm geben.

Freistöße und Elfmeter

In FIFA 20 gibt es für Standards eine Zielhilfe, mit dem Ihr die Richtung des Schusses festlegt. Zudem kann man dem Ball mit dem rechten Analog-Stick Effet mitgeben. Die neue Technik verlangt „viel Arbeit“, wie einige Zocker schreiben. Und so fallen die Meinungen unterschiedlich aus – von „überwältigend“ bis frustrierend.

Der Tweet von „Matt Craig“, bzw. die Antworten darunter, sind nur ein Beispiel für ein buntes Portfolio an Meinungen zur Demo, mit der die Spieler noch knapp zwei Wochen Vorlieb nehmen müssen. Bis dahin wird weiter fleißig diskutiert, ehe es Ende September dann richtig ernst wird.

Bei uns bleibt ihr natürlich auf dem Laufenden. Hier findet ihr alle aktuellen News rund um FIFA 20. Falls ihr euch unsicher seid, welche FIFA-Edition ihr euch zulegen sollt, empfehlen wir euch diesen Artikel.