Unfallflucht nach Drogen-Fahrt: Düsseldorfer versenkt VW Golf in Bach

Irre Drogen-Fahrt in Hilden: Erst beging ein Düsseldorfer Unfallflucht, dann versenkte er seinen Wagen in einem Bach. Doch damit noch nicht genug.
Auto Bach Hilden
Foto: Polizei Mettmann

Das hatte schon Hollywood-Charakter. Am späten Mittwochabend (24. November) war die Polizei auf der Jagd nach einem 36-jährigen Düsseldorfer. Der hatte kurz zuvor unter Drogen einen Unfall verursacht und war von der Unfallstelle geflüchtet. Mit Hubschrauber und Blaulicht ging es dem Flüchtigen hinterher, der allerdings noch so einiges auf dem Kerbholz hatte. Aber der Reihe nach.

Gegen 21.30 Uhr war der Fahrer mit einer Beifahrerin in seinem VW Golf Variant von Langenfeld nach Hilden unterwegs, als er zu spät einen abbremsenden BWM bemerkte. Dadurch fuhr er diesem hinten auf. Anstatt aber nun auszusteigen, den Schaden zu begutachten und Versicherungsdaten auszutauschen, gab der Golffahrer Gas und rauschte davon.

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Drogentest schlägt an – Fahrzeugschein gefälscht

Der BMW-Fahrer rief natürlich die Polizei, gab eine detaillierte Beschreibung des Golfs und seiner Insassen ab – und leitete damit die Verfolgungsjagd ein. Ein Hubschrauber fand das Auto schließlich in einem Waldgebiet an der Straße „An den Göden“, wo es bis zur Hälfte in einem Bach stand. Der Fahrer und die Beifahrerin waren aber nicht mehr da. Diese konnten erst wenig später aufgegriffen und zur Wache gebracht werden.

Dort schlug ein Drogentest beim Fahrer positiv an, zudem führte er noch Cannabis und Amphetamine mit sich. Weiter stellten die Beamten fest, dass der Führerschein des 36-jährigen Düsseldorfers bereits zur Einziehung ausgeschrieben war. Doch damit nicht genug: So war der Fahrzeugschein gefälscht und die Kennzeichen gehörten zu einem komplett anderen Fahrzeug.

Es wurden gleich mehrere Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, unter anderem wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Verkehrsunfallflucht, wegen der Urkundenfälschung und wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Danach durften er und seine Beifahrerin die Wache wieder verlassen.

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