1,2 Millionen Euro: Stadt Düsseldorf macht mit Corona richtig Kasse

10.250 Verfahren hat die Stadt Düsseldorf wegen Corona-Verstößen bereits eingeleitet. Einnahmen: 1,2 Millionen Euro. Das höchste Bußgeld droht einer Fluggesellschaft.
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Foto: David Young/dpa

Regelverstöße gegen die verschiedenen G-Regeln, Maskenpflicht missachtet, kein gültiger Test, Menschenansammlungen. Es gibt viele Möglichkeiten, gegen die bestehenden Corona-Maßnahmen zu verstoßen oder sich darüber hinwegzusetzen. Das brachte der Stadt Düsseldorf bereits mehr als 1,2 Millionen Euro ein.

Laut Informationen der „Rheinischen Post“ wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 10.250 Corona-Verfahren eingeleitet. Den Spitzenplatz nimmt dabei eine Fluggesellschaft ein, die Personen aus einem Risikogebiet nach  Düsseldorf befördert hatte, obwohl nicht alle über die erforderlichen Bestätigungen zur Einreise verfügten. Nun soll die Fluggesellschaft 10.000 Euro zahlen, die Geldbuße ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Auf Rang zwei liegt ein Diskothekenbetreiber. Er muss 8000 Euro berappen, weil er seinen Club zu einer Zeit geöffnet hatte, in der dies aufgrund der Corona-Schutzverordnung untersagt war.

Ein Großteil der verhängten Bußgelder ist jedoch auf kleine Verstöße zurückzuführen: Gerade mal 1122 Verfahren sind nicht privater, sondern gewerblicher Natur. Und es sind eben diese gewerblichen Verstöße, die richtig teuer werden können.

Reich wird die Stadt durch die Corona-Einnahmen allerdings nicht. Denn wie es weiter heißt, gehen sie gleich für den Personalaufwand beim Ordnungs- und Servicedienst (OSD) drauf. Mit bis zu 60 Einsatzkräften arbeitet der OSD sieben Tage die Woche rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb. Allein am vergangenen Wochenende waren die OSD-Kräfte 164 Mal wegen Corona-Verstößen unterwegs.

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