Pferderennen in Düsseldorf-Grafenberg am Sonntag: „Großer Preis der Landeshauptstadt“

Am Sonntag, 2. Oktober 2022, findet auf der Galopprennbahn Düsseldorf-Grafenberg das große Finale der diesjährigen Saison des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins statt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wird die Siegerehrung vornehmen. Zudem locken Live-Musik und Kinderland.
Pferde Pferderennen Pferderennbahn Jockeys
Jockeys treiben ihre Pferde über die Pferderennbahn (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com / Olga_i
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Jockeys treiben ihre Pferde über die Pferderennbahn (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com / Olga_i

Zum großen Finale 2022 steigt die 102. Auflage des „Großen Preises der Landeshauptstadt“: Mit dem Traditionsrennen endet auf der Galopprennbahn Grafenberg am Sonntag, 2. Oktober, die diesjährige Saison des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins (DRRV). Das Rennen ist mit 55.000 Euro dotiert und lockt als Europagruppe-III-Rennen auch bei seiner 102. Auflage wieder zahlreiche Spitzengalopper (3 Jahre und älter) nach Düsseldorf.

Das Hauptrennen soll um 16.45 Uhr starten und dabei über eine Distanz von 1.700 Metern laufen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wird die Siegerehrung vornehmen und dem Gewinner eine rund 70 Zentimeter hohe Nachbildung des Düsseldorfer Rheinturms übergeben. Darüber hinaus wird er zuvor seine Gäste zusammen mit dem Vize-Präsidenten des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, Klaus Allofs, im Rahmen eines Empfangs im Teehaus der Rennbahn begrüßen.

Pferderennen in Düsseldorf am Sonntag: Uhrzeit, Termine, Tickets

Der Einlass zum Renntag startet ab 12 Uhr, das Rahmenprogramm beginnt um 12.30 Uhr. Der Start des ersten Rennens ist für 13.20 Uhr geplant. Das Hauptrennen soll dann um ca. 16.45 losgehen.

Tickets für das große Finale gibt es an der Tageskasse und können auch online gebucht werden. Stehplätze kosten 12 Euro.

Das Rahmenprogramm vom „Großen Preis der Landeshauptstadt“: Live-Konzert von Julika

Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein attraktives Rahmenprogramm freuen. Die Künstlerin Julika, 2022 Gewinnerin der Bandprofessionalisierung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird um 15.35 Uhr auf dem Rennbahn-Gelände ein 20-minütiges Konzert geben.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zur Sängerin: „Ich freue mich, dass wir der Sängerin Julika, Gewinnerin der diesjährigen Bandprofessionalisierung des Kulturamtes, eine große Bühne bieten können. Ihr Auftritt ist eines von zahlreichen Highlights, die den Besucherinnen und Besuchern an diesem Renntag geboten werden.“

Zudem ist auch diesmal das Kinderland von Merz & Pillini für die Kids da, auf die auch das Ponyreiten wartet. Schnellzeichner RICK erstellt vor Ort kostenfrei als besonderes Andenken in wenigen Minuten Karikaturen der Renntagsbesucher. Das Düsseldorfer Duo „Savoir Vivre“ alias Noémi Schröder und Klaus Klaas verbreiten mit ihrer Musik französischen Lebensgenuss – passend zur Live-Schalte nach Paris zum Prix de l’Arc de Triomphe.

Auf Großbildleinwänden können die Besucher der Düsseldorfer Rennbahn mit dabei sein, wenn der deutsche Hengst Torquator Tasso (im Besitz des Präsidenten des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, Peter M. Endres) versucht, mit einer erfolgreichen Titelverteidigung im wichtigsten Galopprennen Europas Geschichte zu schreiben.

Historie: „Großer Preis der Landeshauptstadt“

Der „Große Preis der Landeshauptstadt“ – früher „Großer Preis von Düsseldorf“ – wird seit 1918 auf der Rennbahn Grafenberg gelaufen, mit Ausnahme der Jahre 1920, 1921 und 1945. Im vergangenen Jahr gewann Marshmallow mit Adrie de Vries im Sattel die 101. Auflage des Rennens. In die Siegerliste konnten sich schon so prominente Galopper wie „Nebos“ (1980), „Königsstuhl“ (1981) oder „Orofino“ (1982) eintragen.

Rekordsieger bei den Trainern ist der 31-fache deutsche Champion Heinz Jentzsch, der den „Großen Preis der Landeshauptstadt“ gleich achtmal gewinnen konnte. Jockey Max Schmidt siegte fünfmal, gefolgt vom legendären Peter Alafi mit vier Erfolgen im Rennsattel. 1918 führte das Rennen über 1.400 Meter, später dann über Distanzen von 2.200 beziehungsweise 2.400 Meter, seit 1983 regelmäßig über 1.700 Meter.