Neuer Radweg für die Kö soll mindestens 3 Meter breit sein

Radfahrer jubilieren, Autofahrer blicken finsteren Zeiten entgegen: Mit dem geplanten Zweirichtungs-Radweg auf der Düsseldorfer Königsallee dürfte es für viele Autofahrer bald eng werden.
Düsseldorf Königsallee Kö Fahrrad Parken
Foto: Shutterstock.com / Maiko33
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Der neue Radweg für Düsseldorfs populäre Edel-Shopping-Meile an der Königsallee ist bereits seit längerer Zeit Gesprächsthema vor und hinter den Türen der Stadtverwaltung. Mit einer endgültigen Entscheidung wird nun für den Zeitraum Ende November, Anfang Dezember gerechnet. Als Favorit gilt ein mindestens drei Meter breiter Zweirichtungs-Radweg auf der Ostseite der Kö.

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Wer einmal über den Fußgängerweg der Kö flaniert ist, der wird sicher bereits die ein oder andere Bekanntschaft mit Radfahrern gemacht, oder unangenehme Zusammentreffen von Radfahrern mit Autofahrern und Fußgängern mitbekommen haben. Mit der Anhebung des Radwegs auf das Niveau des Fußweges und eine deutliche Abtrennung zu den Parkbuchten hin, soll das Problem endlich aus der Welt geschafft werden.

Zudem sollen Radfahrer laut eines Berichts von RP ONLINE auf der Ostseite in Zukunft in beide Richtung in die Pedale treten dürfen. Bei einer Verbreiterung des Radwegs auf mindestens (!) drei Meter bliebe dann genug Platz für einen Zweirichtungs-Radweg.

Die bestehenden Querparkplätze für Autos würden dabei in den Straßenraum verschoben, der Längsparkstreifen fiele komplett weg. Immerhin: Mit einer Verbreiterung der Parkbuchten dürften SUV-Fahrer in Zukunft vor Ort weniger anecken.

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