Premiere: Rheinkirmes wird zum eigenen Stadtteil – das steckt dahinter

Premiere bei der Rheinkirmes! Das Gelände wird zum eigenen Stadtteil – passend dazu gibt es auch Straßennamen.
Rheinkirmes Düsseldorf
Die Rheinkirmes bei Nacht – mit vielen leuchtenden Attraktionen. Foto: Joshua Sammer
Rheinkirmes Düsseldorf
Die Rheinkirmes bei Nacht – mit vielen leuchtenden Attraktionen. Foto: Joshua Sammer

Wenn Mitte Juli der Betrieb auf dem Kirmesgelände anläuft, wird es für den ein oder anderen Schausteller und auch für viele Besucher erst einmal ein befremdliches Gefühl sein. Rheinkirmes, darauf mussten sie jetzt pandemiebedingt seit Juli 2019 warten. Der (vielleicht einzige) Vorteil an der knapp dreijährigen Zwangspause: Die Verantwortlichen hatte genug Zeit, sich über Änderungen Gedanken zu machen.

Eine ganz interessante Veränderung wird es zweifelsohne geben. Denn in den zehn Tagen vom 15. Juli bis zum 24. Juli wird es einen zusätzlichen Stadtteil in Düsseldorf geben. Mit Blick auf den Zeitraum dürfte es euch nun nicht mehr überraschen: Dabei handelt es sich um das Gelände der Rheinkirmes. Der Stadtteil selbst wird auch den Namen „Rheinkirmes“ tragen – da haben es die Verantwortlichen nicht komplizierter als nötig gemacht.

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Stadtteil „Rheinkirmes“ soll 2022 als Orientierungshilfe dienen

Was gehört zu einem richtigen Stadtteil dazu? Natürlich Straßennamen und Hausnummern! Diese Premiere wird es bei der Rheinkirmes 2022 geben, wie der Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der „Bild“ bestätigte. „So können sich Einsatzkräfte und Besucher besser orientieren, falls etwas passiert“, erklärt Stefan Gobbin.

Üblicherweise wird die linksrheinische Wiese zwischen der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke von Joggern, Radfahrern und gerade am Wochenende von Gruppen als Treffpunkt genutzt. Da ist die Orientierung für die Einsatzkräfte im Vergleich zur Rheinkirmes mit einem Vielfachen an Besuchern deutlich leichter.

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Deswegen sollen Straßennamen wie Radschlägerstraße, Rheinstraße und Sebastianusgasse helfen, damit insbesondere Beamte und Feuerwehrleute schnell wissen, wo sie gebraucht werden. Wenn die Attraktionen nach dem 24. Juli dann so langsam wieder verschwinden, ist auch Düsseldorfs neuster Stadtteil zumindest bis 2023 erst einmal wieder Geschichte.

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