Karneval in Düsseldorf und Köln 2022 live! +++ Nubbel verbrannt, Fastenzeit beginnt +++

Die Jecken in Düsseldorf und Köln feiern Karneval. Doch der Krieg in der Ukraine überschattet die Feiern. Wie sind die Reaktionen? Und wie voll war es auf den Straßen? Wir berichten live.
Nubbel-Verbrennung Ubier-Schänke Köln
Die Nubbel-Verbrennung vor der Ubier-Schänke. Foto: Roberto Pfeil/dpa
Nubbel-Verbrennung Ubier-Schänke Köln
Die Nubbel-Verbrennung vor der Ubier-Schänke. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Helau und Alaaf! Die tollen Tage in Düsseldorf und Köln haben begonnen. Der Karnevals-Auftakt wurde jedoch vom Krieg in der Ukraine überschattet. Wie sind die Reaktionen? Und wie voll war es auf den Straßen? Alle Infos und News in unserem Liveblog.

Karneval in Düsseldorf und Köln: Wichtige Infos auf einen Blick

+++ 2. März, 10.30 Uhr +++

Am Rosenmontag fuhr der „Putin-Wagen“ des bekannten Düsseldorfer Karneval-Künstlers Jacques Tilly alleine durch die Stadt, jetzt geht die Tour überraschend weiter. Unter anderem solle der Wagen am Donnerstag bei einer Kundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag gezeigt werden.

>> Putin-Wagen in Düsseldorf soll auch außerhalb vom Karneval genutzt werden <<

+++ 1. März, 19 Uhr +++

Zum Ende der diesjährigen fünften Jahreszeit verbrennen Karnevalisten den Nubbel zur traditionellen Verbrennung vor der Ubier-Schänke. Die Strohpuppe wird sinnbildlich statt der Sünden verbrannt. Ab Morgen sollen die Christen 40 Tage fasten.

+++ 1. März, 16.55 Uhr +++

2.559 Einsätze zwischen Altweiber und Rosenmontag für die Rettungskräfte aus Düsseldorf

Für Polizei und Rettungskräfte gab es in den letzten Tagen einiges zu tun: Stolze 2.559 Einsätze zählte die Stadt bis Dienstag. Einsatzschwerpunkt stellte an allen Tagen der Burgplatz mit angrenzender Freitreppe dar. Als stark betrunkene Jugendliche am Montagnachmittag auf die Kaimauer kletterten, mussten sogar ein Feuerlöschboot sowie ein Rettungsboot ausrücken.

>> Polizei Düsseldorf: „Außergewöhnlich aggressive“ Stimmung zu Karneval in der Altstadt <<

+++ 1. März, 13.45 Uhr +++

Randale von Jugendlichen nach Rosenmontagspartys: Auf der Heimfahrt von Karnevalsfeiern in einer U-Bahn eskalierte die Lage am Montagabend so sehr, dass die Polizei in Meerbusch mit mehreren Kräften ausrücken musste.

+++ 1. März, 11.07 Uhr +++

Und noch eine traurige Nachrichten aus Düsseldorf: Ein 18-Jähriger wurde von unbekannten Täter am Rosenmontag in der Altstadt niedergestochen. Schon am Karnevalssonntag war es zu einer Messerstecherei in der Altstadt mit drei schwer Verletzten gekommen. Den ausführlichen Bericht findet ihr hier.

+++ 1. März, 10.52 Uhr +++

Traurige Nachricht aus Köln: Eine 18-Jährige wurde am Rosenmontag von der Regionalbahn überrollt. Die junge Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

+++ 1. März, 09.44 Uhr +++

Der Großteil des Karnevals ist vorbei. Am Veilchendienstag ist in Köln und Düsseldorf nicht viel jeckes Treiben zu erwarten.

+++ 28. Februar, 19.03 Uhr +++

In Düsseldorf ist es am Rosenmontag wieder gefährlich voll geworden. Ab dem Mittag füllte sich der Burgplatz schnell mit Hunderten Jecken, sodass die Polizei sich gezwungen sah, das Rheinufer mit Zäunen doppelt abzusperren, um Stürze in den Rhein zu verhindern. Laut Polizei war die Stimmung wie in den Vortagen aggressiv.

+++ 28. Februar, 17.40 Uhr +++

Am Neumarkt, mitten in der Kölner City, prangt ein Persiflage-Wagen, der den Düsseldorfer Karneval aufs Schärfste kritisiert. Zu sehen ist unter anderem Wagen-Bauer Jacques Tilly zwischen zwei Kot-Haufen.

+++ 28. Februar, 16.30 Uhr +++

Gegen 16 Uhr läuft die Friedensdemo langsam aus und löst sich auf. Doch sie wird gleich abgelöst von der nächsten Protest-Aktion. Denn es ist Montag und der nächste „Spaziergang“ der Impfgegner steht an. Gegen 16.20 Uhr haben sich mehrere Hundert Menschen in Deutz versammelt, um gegen die Corona-Regeln zu demonstrieren.

+++ 28. Februar, 14.40 Uhr +++

Peter Brings gibt auch seinen Senf dazu: „Das ist, glaube ich, der wichtigste Rosenmontagszug, seit ich auf der Welt bin.“ Mittlerweile haben die Beamten der Polizei Köln die Teilnehmerzahl auf 250.000 geschätzt. Auch andere Promis wie Carolin Kebekus, Wolfgang Niedecken und Co. ließen sich auf der Friedensdemo blicken.

+++ 28. Februar, 13.45 Uhr +++

Traurige Nachrichten aus Düsseldorf: Drei junge Männer sind von einem noch unbekannten Täter am Karnevalssonntag in der Altstadt niedergestochen worden. Den ausführlichen Bericht zu der traurigen Tat findet ihr hier.

+++ 28. Februar, 12.30 Uhr +++

Auch der FC Köln bezieht Stellung zum Ukraine-Krieg und marschiert mit einem Riesen-Plakat mit der Aufschrift „Stop war, gegen Krieg“ durch die City.

+++ 28. Februar, 12.15 Uhr +++

Neben zahlreichen Jecken demonstrieren am Rosenmontag auch Größen aus Politik und Gesellschaft – darunter Kölns OB Henriette Reker, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und FK-Chef Christoph Kuckelkorn. Die Fotos der Demo findet ihr hier:

+++ 28. Februar, 10.32 Uhr +++

Die Friedensdemonstration, die durch die Kölner Innenstadt zieht, ist nach den Worten von Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein Signal „gegen Krieg in Europa“. „Das ist ja hier nicht nur der organisierte Karneval, sondern das sind Kölnerinnen und Kölner, die seit Jahrzehnten nicht mehr auf ’ner Demo waren“, sagte die parteilose Politikerin am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 28. Februar, 10 Uhr +++

Die Friedensdemo auf dem Weg des Rosenmontagszuges hat begonnen.

+++ 28. Februar, 9.55 Uhr +++

Überraschung in Düsseldorf: Wagenbauer Jacques Tilly will am heutigen Rosenmontag einen eigens angefertigten Karnevalswagen zum Ukraine-Krieg durch die Stadt rollen lassen.

Was dahinter steckt, erfahrt ihr hier ausführlich.

+++ 28. Februar, 9.30 Uhr +++

Der Zugleiter des Kölner Rosenmontagszugs, Holger Kirsch, rechnet für die Friedensdemonstration an diesem Montag mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Die Demo am „höchsten Feiertag Kölns“, dem Rosenmontag, werde von der gesamten Stadtgesellschaft mitgetragen, sagte Kirsch am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Allen gehe es darum, ein Zeichen zu setzen. „Ein Zeichen für die Solidarität der Menschen in der Ukraine und ein Zeichen gegen Krieg in Europa.“ Die Kölner Karnevalisten hatten sich entschieden, anstelle des Rosenmontagszugs eine Friedensdemo abzuhalten.

Angeführt werden soll der Demonstrationszug von einem Karnevalswagen zum Thema Ukraine. „Es ist ein drastisches Motiv“, sagte Kirsch. „Wir sehen die russische Fahne, die die Friedenstaube aufspießt. Sehr viel Blut auf diesem Wagen. Russland schert sich einen Dreck um den Frieden, schert sich einen Dreck um Europa, verfolgt eigene Ziele, und das bringt dieser Wagen vortrefflich zum Ausdruck.“ Um 10 Uhr beginnt die Demo.

Alle Infos zur Friedensdemo gibt es hier.

+++ 27. Februar, 23.24 Uhr +++

Heiße Pyjama-Party in der Düsseldorfer Altstadt

Weit abseits aller schlechten Neuigkeiten zogen sich einige Jecken am Sonntag Abend einfach den bequemen Pyjama an und feierten stilecht mit Schlafmaske in der Hausbar: Gemütlicher und knuddeliger geht nimmer! Wir zeigen die Fotos:

>> Weitere Party-Fotos aus Düsseldorf findet ihr hinter diesem Link! <<

+++ 27. Februar, 21 Uhr +++

Schock für die Gäste der Alt-Köllen-Sitzung im Dorint Hotel: Peter Brings hat um 21 Uhr den Auftritt seiner Band mit den Worten „Ich kann nicht mehr“ abgebrochen. Alles über die Hintergründe erfahrt ihr hier.

+++ 27. Februar, 17.42 Uhr +++

Infos zur Kölner Friedensdemo am Rosenmontag

Das Festkomitee Kölner Karneval hat Infos zur Friedensdemo am Montag veröffentlicht. Hier werden die wichtigsten Fragen beantwortet:

>> Friedensdemo statt Rosenmontagszug in Köln: Uhrzeit, Start, Route – alle Infos <<

+++ 27. Februar, 16.28 Uhr +++

Tausende Menschen demonstrieren in Köln gegen Angriff auf Ukraine

Abseits des Karnevals haben mehrere Tausend Menschen am Sonntagnachmittag am Roncalliplatz in Köln gegen den russischen Angriff auf die Ukraine demonstriert. Nach Angaben der Kölner Polizei waren 1000 Teilnehmende für die Standkundgebung angemeldet – es seien jedoch „wesentlich mehr“ gekommen, um ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu bekunden und gegen den Einmarsch Russlands in das Land zu demonstrieren.

Schätzungen von Augenzeugen gehen von bis zu 8000 Menschen bei der Versammlung aus, die bis 16.00 Uhr dauern sollte. Viele schwenkten die blau-gelbe, ukrainische Flagge oder hielten Plakate in den Farben hoch. „Es verläuft alles friedlich. Wir sind mit einigen Kräften vor Ort“, sagte eine Kölner Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagnachmittag. Den Angaben zufolge stammen viele der Teilnehmenden aus der Ukraine oder haben ihre Wurzeln in dem Land.

+++ 27. Februar, 15.10 Uhr +++

Wüst nimmt an Rosenmontags-Friedensdemo teil

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will am Rosenmontag an der Friedensdemonstration in Köln teilnehmen. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Sonntag. „Die Organisation einer großen Friedensdemonstration anstelle des Rosenmontagszugs ist ein starkes Zeichen des organisierten Karnevals und der Kölner Zivilgesellschaft“, sagte Wüst dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Es zeigt: Karneval ist mehr als Kamelle und Strüßje, Karneval steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt.“ Auch zahlreiche Organisationen unterstützen die Demo, unter anderem der Bundesligist 1. FC Köln, Parteien und Gewerkschaften.

+++ 27. Februar, 14.45 Uhr +++

Polizei beklagt „außergewöhnlich aggressive“ Stimmung zu Karneval in der Düsseldorfer Altstadt

Wegen oftmals aggressiver und teils erheblich alkoholisierter junger Menschen war die Polizei Düsseldorf in den beiden vergangenen Nächten im Dauereinsatz. Die Beamten sprechen von einer „außergewöhnlich aggressiven“ Stimmung – die sich oft auch gegen sie richtete. Mehr dazu hier.

+++ 27. Februar, 13.28 Uhr +++

Weitere Bilder aus Düsseldorf: Sir Walter, Elephant Bar und Boston Bar

Und noch ein Schlag neuer Bilder vom gestrigen Abend in der Düsseldorfer Altstadt: Wir zeigen euch die Highlights aus der immens populären Sir Walter Bar, der „Cocktail-Lieberhaber-Location“ alias „Elephant Bar“, und der Boston Bar auf der Bolkerstraße. Derweil machen sich unsere Fotografen schon wieder bereit für die nächsten Einsätze am heutigen Sonntag.

+++ 27. Februar, 12.15 Uhr +++

Erweiterte „Brauchtumszone“ in Düsseldorf

Die Stadt Düsseldorf hat die „Brauchtumszone“ am Sonntag um die Königsallee erweitert, wo eigentlich das Kö-Treiben stattfindet – das in diesem Jahr aber erneut ausfällt. Bis zum Mittag hielt sich der Jecken-Zustrom dort in Grenzen, was sich bei aktuell strahlendem Sonnenschein allerdings schnell ändern könnte.

+++ 27. Februar, 11.23 Uhr +++

Karneval in Düsseldorf: Dichtgedrängte Altstadt am Samstag – alle Fotos

Die ersten Partyfotos vom gestrigen Abend in der Altstadt zeigen extrem volle Straßen und Gassen. Aber auch in den Bars und Kneipen war es voll: Wir zeigen euch die neuesten Fotos aus dem Schlösser Quartier auf der Ratinger und dem Kuhstall und der Hausbar auf der Bolkerstraße.

+++ 27. Februar, 8.17 Uhr +++

In Köln geht am Sonntag der Karneval weiter – in deutlich reduziertem Umfang. Normalerweise würden am Karnevalssonntag die Schull- und Veedelszöch durch die Straßen ziehen – aufgrund der Pandemie wurde das Spektakel aber erneut abgesagt.

Den ursprünglich geplanten Empfang des Kölner Kinderdreigestirns durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) im Rathaus hat die Stadt kurzfristig wegen der Ukraine-Krise gestrichen. Dennoch wird es in Köln einige Karnevals-Konzerte und Veranstaltungen geben und viele Jecken werden in den Kneipen feiern.

+++ 26. Februar, 21.13 Uhr +++

Rosenmontag: „Kölner Karneval für Frieden in Europa“

Das Festkomitee Kölner Karneval hat das Motto für den Rosenmontags-Aufzug bekanntgegeben: „Kölner Karneval für Frieden in Europa“. Es werden mehrere zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwartet. Im Zeitraum von 7 Uhr bis 17 Uhr ist infolge der erforderlichen Straßensperren mit erheblichen Beeinträchtigungen auf den Straßen sowie im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Die Polizei Köln bittet Autofahrer, den Aufzugsweg bereits ab 7 Uhr weiträumig zu umfahren und die Straßen für die Versammlungsteilnehmer freizuhalten. Die Beamten werden frühzeitig vor Ort sein, um sowohl den Schutz der Versammlung zu gewährleisten als auch die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Folgender Streckenverlauf ist angemeldet und nach einem Kooperationsgespräch bestätigt: Chlodwigplatz – Severinstraße – Löwengasse – Follerstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte – Cäcilienstraße – Schleife um den Neumarkt – Hahnenstraße – Rudolfplatz – Hohenzollernring – Magnusstraße – Burgmauer – Mohrenstraße.

+++ 26. Februar, 16.43 Uhr +++

Egal ob als „Kinder Schoko-Bon“ oder mit einem bunten „Ahoj Brause“-Umhang: Die Kostüme der Jecken sind im Karneval 2022 gerne besonders süß. In unserer Bilderstrecke zeigen wir euch die kreativsten und besten Outfits, welche unseren Fotografen über die dollen Tage von Altweiber bis Rosenmontag über den Weg gelaufen sind. Viel Spaß!

+++ 26. Februar, 14.45 Uhr +++

Weitere Fotos aus Düsseldorf: So wurde am Freitag im Sir Walter, der Boston Bar und in der Elephant Bar gefeiert!

Insbesondere im Sir Walter ist Karneval immer ein ganz besonderes Thema – eigentlich kleiden sich die Gäste hier eher schick und edel. Dementsprechend (im positiven Sinne) ungewohnt wirkt der Blick auf kreative und bunte Kostüme an einer der längsten Theken der Stadt. Hier findet ihr die neuesten Bilder:

Neben dem wunderbaren Ausflug ins Sir Walter war unser Fotograf auch in der Boston Bar, Hausbar und Elephant Bar vor Ort:

+++ 26. Februar, 13.32 Uhr +++ 

Karneval in Köln: Aufrufe zum Ende des Krieges in der Ukraine

Mit vereinzelten Transparenten haben am Samstagmorgen Karnevalisten beim traditionellen Aufzug der Roten Funken in Köln an den Krieg in der Ukraine erinnert. Auf dem Neumarkt waren Aufrufe wie „Stop Putin – Stop War“ (Stoppt Putin – Stoppt den Krieg) zu lesen. Nach Angaben der Polizei war der Platz gut gefüllt. Das Traditionscorps Rote Funken zieht immer am Samstagmorgen vor Rosenmontag auf den Neumarkt zum sogenannten Funken-Biwak. Die Veranstaltung ist Teil des Straßenkarnevals in der Domstadt.

+++ 26. Februar, 11.44 Uhr +++ 

Kneipenkarneval in Düsseldorf: Neue Fotos aus der Altstadt

Am Freitagabend wurde in der Düsseldorfer Altstadt wieder gefeiert. Auch unser Fotograf war mit dabei und hat die schönsten Momente auf der Bolkerstraße und der Ratinger Straße festgehalten. Aber seht selbst:

+++ 26. Februar, 10.44 Uhr +++ 

Kölns Oberbürgermeisterin am Montag bei Friedensdemo

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wird am Montag bei der Friedensdemonstration des Festkomitees Kölner Karneval in der Innenstadt teilnehmen. Das teilte die Stadt mit. Demnach ist Köln auch bereit, Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen.

+++ 26. Februar, 9.52 Uhr +++ 

Kölner Jecken feiern Karneval in Kneipen und auf Plätzen

In Köln werden am Samstag wieder viele Jecken Karneval feiern. Vor zahlreichen Kneipen werden sich voraussichtlich schon im Tagesverlauf Warteschlangen bilden. Trotz des Kriegs in der Ukraine finden auch einige Veranstaltungen und Konzerte statt. Geplant sind unter anderem das traditionelle „Biwak“ der Roten Funken auf dem Neumarkt (10.00 Uhr) und die Veranstaltung „Kölle Alaaf“ auf dem Alten Markt (17.00 Uhr) mit Auftritten mehrerer Bands.

+++ 25. Februar, 18.06 Uhr +++

Karneval trotz Krieg: Kölner erklären, wie das geht 

Tonight News hat sich auf Kölns größter Weiberfastnachtsparty „Humba Tätärä“ in der Wassermannhalle in Müngersdorf umgesehen und mit Gästen über die Ukraine-Krise gesprochen. Auch die kölsche Band „Stadtrand“ hat sich zum aktuellen Krieg geäußert.

+++ 25. Februar, 16.10 Uhr +++

Kölner Friedensdemo an Rosenmontag: Kostüme ja, Süßigkeiten nein

Zur geplanten Friedensdemo für die Ukraine an Rosenmontag in Köln können die Teilnehmer nach Meinung der obersten Karnevalisten gern in Verkleidung kommen. „Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, gerne im Kostüm, gerne bunt und laut“, teilte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, am Freitag mit. Zugleich sagte er: „Aber wir machen eine Demonstration, keinen Rosenmontagszug, das sollte jeder Jeck berücksichtigen.“ Festwagen würden nicht mitgenommen, auch werde man keine Kamelle – wie Süßigkeiten beim traditionellen Kölner Rosenmontagszug heißen – werfen.

Geplant ist nach Angaben des Festkomitees eine Strecke von rund 4,5 Kilometern. Sie soll an vielen der eigentlich für den Rosenmontagszug gezimmerten Persiflage-Wagen vorbeiführen. Auf den Wagen werden politische Ereignisse satirisch kommentiert. Ein Wagen soll dem Demozug auch vorangestellt werde – zum Thema Ukraine. Auf der Demo gelten Maskenpflicht und die 3G-Regel.

+++ 25. Februar, 15.40 Uhr +++

Polizei rechnet mit Zehntausenden bei Rosenmontag-Friedensdemo

Die Polizei rechnet mit mehreren Zehntausend Teilnehmern bei der geplanten Friedensdemo des Kölner Karnevals an Rosenmontag. Das sagte ein Sprecher der Polizei nach einer Besprechung zwischen den Beamten und dem Festkomitee Kölner Karneval am Freitag. Geplant sei ein Demo-Zug quer durch die Kölner Innenstadt – allerdings nicht auf der genau gleichen Route wie beim Rosenmontagszug.

+++ 25. Februar, 15.02 Uhr +++

Fotos aus dem Sir Walter und der Boston Bar

Im Sir Walter und der Boston Bar ging es an Altweiber traditionsgemäß hoch her. Wie gut, dass unser Fotograf vor Ort war und die besten Momente festgehalten hat:

+++ 25. Februar, 14.50 Uhr +++

„Für Köln schämen“: Karnevalisten drehen bei RTL-Bericht völlig durch

In den Karnevals-Hochburgen wurde am Donnerstag oft die Frage gestellt, ob man trotz des Kriegs in der Ukraine Karneval feiern könne. RTL schickte einen Reporter ins Party-Epizentrum nach Köln – wo es zu Szenen kam, für die sich nicht wenige Zuschauer schämten. Alle Hintergründe dazu hier!

+++ 25. Februar, 13.46 Uhr +++

Karnevalsorden kommt per Post

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt nicht nur Karnevalsumzüge, sondern sogar die Verleihung närrischer Auszeichnungen. Erstmals wurde der Karnevalsorden der Landesregierung in diesem Jahr per Post verschickt. Das bunte Schmuckstück in den Landesfarben Grün, Weiß und Rot sei zusammen mit einer Anstecknadel mit dem gleichen Motiv an einen dreistelligen Personenkreis versandt worden, bestätigte die Staatskanzlei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Der Orden zeigt große und kleine Feiernde in Clown-, Cowboy- oder Prinzenpaar-Kostümierungen mit der Aufschrift: „Helau Alaaf NRW 2022“. Verliehen wird er den Angaben zufolge vor allem an Vertreter des organisierten Karnevals sowie Mitglieder der Landesregierung, Landtagsabgeordnete und kommunale Spitzenvertreter.

Die Tradition sei 2007 von dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) begründet worden, berichtete die Staatskanzlei. Normalerweise sei der Karnevalsorden unter anderem beim Kinderprinzenempfang ausgegeben worden. Pandemiebedingt war der letzte allerdings 2020.

+++ 25. Februar, 13.00 Uhr +++

ARD streicht „Karneval in Köln 2022“

Nachdem der WDR bereits alle seine Karnevalssendungen gestrichen hat, setzt auch das Erste der ARD die für Rosenmontag um 20.15 Uhr geplante Show „Karneval in Köln 2022“ ab. Stattdessen wird es laut ARD erst eine aktuelle Sendung zur Ukraine-Krise und dann ab 21 Uhr eine Sondersendung von „hart aber fair“ geben.

+++ 25. Februar, 11.03 Uhr +++

Polizei zieht erste Bilanzen

Die Polizei in Düsseldorf und die Polizei in Köln hat erste Bilanzen zum Treiben am Donnerstag veröffentlicht. Hier könnt ihr lesen, was passiert ist:

+++ 25. Februar, 10.31 Uhr +++

Karneval in Düsseldorf zwischen Corona und Ukraine-Krieg: Das sagen die Veranstalter

Die Geschehnisse in der Ukraine drücken auf die Stimmung der Karnevalisten, die sich auch in Düsseldorf die Frage stellen, ob das Feiern derzeit überhaupt angebracht ist. Auch für Veranstalter eine heikle Angelegenheit. Was sie zu sagen haben, lest ihr hier!

+++ 25. Februar, 9.20 Uhr +++

Kölner Karnevalisten rechnen mit hoher Beteiligung an Friedensdemo

Das Festkomitee Kölner Karneval rechnet bei der geplanten Friedensdemo zum Krieg in der Ukraine mit vielen Menschen. „Die Kölner können nicht nur Party machen, die können nicht nur feiern. Die können auch Solidarität zeigen“, sagte Komitee-Sprecher Michael Kramp am Freitag dem Sender WDR5. Er sei sich sicher, dass viele Kölner dem Aufruf folgen werden. „Weil die eben auch ein Ventil brauchen. Die wollen etwas tun für die Menschen in der Ukraine.“

+++ 25. Februar, 8.23 Uhr +++

Betrunkener Autofahrer nach Karnevalsparty in Köln gestoppt

Die Polizei hat kurz vor Mitternacht einen 18 Jahre alten Solinger nach einer Karnevalsparty in Köln in Leichlingen angehalten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Zur Durchführung einer Blutprobenentnahme durch einen Arzt wurde der 18-Jährige anschließend zur Polizeiwache gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

+++ 24. Februar, 23.48 Uhr +++

Karneval in Düsseldorf: Altweiber in der Hausbar

Auch in der Hausbar wurde am Abend gefeiert. Hier findet ihr die Fotos!

+++ 24. Februar, 23.24 Uhr +++

Die ersten Fotos aus den Kneipen und Bars in Düsseldorf

Partystimmung pur: Am Abend ging in der Düsseldorfer Altstadt ordentlich die Post ab. Wir zeigen die ersten Bilder aus kultigen Locations wie dem Schlösser Quartier und dem Retematäng auf der Ratinger Straße, dem Engel und dem Kuhstall, sowie von den Kulturbanausen im Ratinger Hof.

+++ 24. Februar, 19.27 Uhr +++

Vermehrt Einsätze für die Kölner Polizei – Düsseldorf ruhig

Die ersten Jecken verlassen die Brauchtumszone, laut Angaben der Polizei werde aber auch noch reichlich Alkohol konsumiert. Zudem gebe es vermehrt Schlägereien, Diebstähle oder Delikte wie beispielsweise sexuelle Belästigung. In Düsseldorf ist es derweil  verhältnismäßig ruhig für die Beamten.

+++ 24. Februar, 18.20 Uhr +++

Stadtdirektorin über Karneval: „Man wird uns Vorhaltungen machen“

Kölns Stadtdirektorin Andrea Blome rechnet mit Kritik angesichts der Karnevalsbilder aus Köln nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. „Wir wissen ja, dass außerhalb von Köln es auch oft nicht nachvollzogen werden kann. Ich denke schon, dass man uns auch Vorhaltungen machen wird“, sagte sie am Donnerstag in einer ersten Bilanz. „Man wird uns Vorhaltungen machen und sagen: Warum habt ihr das zugelassen?“ Darauf sei man aber vorbereitet.

Blome beschrieb, wie in der städtischen Zentrale Aufnahmen aus Köln zu sehen gewesen seien – während auf einem anderen Bildschirm Nachrichten aus Osteuropa eingingen. Es sei „schon ein höchst seltsamer Anblick“, der sich „auch tatsächlich falsch“ anfühle. Ordnungsamtsleiter Wolfgang Büscher erklärte ebenfalls, es sei ein „bizarrer Tag“. Auf der einen Seite gebe es ein Kriegsereignis in Europa. „Und auf der anderen Seite erleben sie junge Menschen, die scheinbar damit überhaupt nicht umgehen können und feiern wollen.“

+++ 24. Februar, 18.00 Uhr +++

Die Düsseldorfer Altstadt füllt sich weiter

Währenddessen ist in Düsseldorf der Regen weg: Nach einem eher zahmen bis verwaisten Auftakt um 11.11 Uhr sind bekannte und populäre Hotspots wie die Bolkerstraße und die Ratinger Straße mittlerweile gut besucht. Die Partybilder aus den Kneipen und Bars zeigen wir am Freitag, bis dahin gibt es hier erste Eindrücke unserer Fotografen:

>> Karneval in Düsseldorf: Altweiber-Kneipenkarneval – alle Fotos aus der Altstadt (24. Februar) <<

Im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie ist die Altstadt aber deutlich leerer, wie ihr in unserer Fotostrecke Karneval in Düsseldorf: Fotos aus der Altstadt – so leer war es zu Altweiber noch nie! sehen könnt.

+++ 24. Februar, 17.42 Uhr +++

Stadt Köln warnt vor Unwetter

Der Deutsche Wetterdienst hatte in Köln ab dem Nachmittag den Aufzug einer Kaltfront angekündigt. Schauer, kurze Gewitter und starke bis schwere Sturmböen seien zu erwarten. Die Stadt Köln warnt: „Aktuell drohen Gewitter mit Orkanböen von bis zu 100 Stundenkilometern. Wir fordern deshalb alle Feiernden auf, die öffentlichen Bereiche zu verlassen.“

 

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+++ 24. Februar, 17.34 Uhr +++

15.000 Feiernde in Köln

Laut Ordnungsamt Köln feiern in Köln rund 15.000 Menschen Karneval. „Es ist tatsächlich so wie all die Jahre vor Corona. Da hat sich, glaube ich, kaum etwas dran geändert. Die Zahlen sind ähnlich“, sagte Leiter Wolfgang Büscher am Donnerstag in einer ersten Bilanz. Party-Hotspot ist vor allem bei jungen Menschen das Zülpicher Viertel. In anderen zu Karneval beliebten Vierteln – etwa der Alt- oder Südstadt – sei es deutlich ruhiger.

+++ 24. Februar, 17.34 Uhr +++

WDR streicht alle Karnevalssendungen

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) reagiert auf den Krieg in der Ukraine und streicht sämtliche geplanten Karnevalssendungen. Das teilte der Sender am Donnerstagnachmittag mit. Ob die vom WDR produzierte 20.15 Uhr-Sendung „Karneval in Köln“ am Rosenmontag in der ARD ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.

Das WDR-Fernsehen hatte am Donnerstagmorgen zunächst noch mit einer Karnevals-Sondersendung angefangen, die aber nach drei von geplanten sieben Stunden beendet wurde. Bereits in der Sendung hatte die Redaktion sich bemüht, den Spagat zwischen Karneval und Krieg zu bewerkstelligen. Zuschauer waren dazu aufgerufen, ihre gemischten Gefühle via Email oder WhatsApp ins Studio zu schicken.

Während der WDR bereits alle Sendungen im dritten Programm gestrichen hat, ist die Planung im Ersten laut einer ARD-Sprecherin noch im Fluss. Dass die Rosenmontags-Show ausgestrahlt wird, galt in Senderkreisen allerdings als unwahrscheinlich.

+++ 24. Februar, 16.52 Uhr +++

Düsseldorfer Altstadt: Erste Zwischenbilanz von Ordnungsamt und Feuerwehr

In der gesamten Düsseldorfer Altstadt hielten sich bis Donnerstagnachmittag weniger Personen als üblicherweise an einem Altweiberdonnerstag auf. Das Karnevalsgeschehen konzentrierte sich vor allem auf den Bereich rund um die Freitreppe auf dem Burgplatz. Es gab vier Rettungswagen-Einsätze im Altstadtbereich, zwei Personen mussten ins Krankenhaus. Das Ordnungsamt war mit insgesamt 205 Kräften im Einsatz. An Eingangsschleusen zur Altstadt wurde konsequent das seit vielen Jahren etablierte Glasverbot kontrolliert. Insgesamt gab es nur kleinere Zwischenfälle. Dazu zählen auch die zwei Wildpinkler. Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung wurden keine festgestellt.

+++ 24. Februar, 16.20 Uhr +++

Wetter-Umschwung: Regen und stürmische Böen in Düsseldorf

+++ 24. Februar, 16.11 Uhr +++

Altweiber in Köln: Die Party geht weiter!

Corona und der Ukraine-Krieg halten kölsche Jecken nicht ab: Auf Kölns größter Karnevalsparty „Humba Tätärä“ in der Wassermannhalle heizen die Jungs von der Rhythmusgymnastik den Gästen ein.

Kölns größte Karnevalsparty Weiberfastnacht in der Wassermannhalle

Auf Kölns größte Karnevalsparty in der Wassermannhalle feiern die Jecken Weiberfastnacht. Foto: Tonight/Johanna Ristau

+++ 24. Februar, 14.58 Uhr +++

Köln sagt Rosenmontagszug im Stadion ab

Was Hendrik Wüst gefordert hatte, ist nun Realität geworden: Wegen des Kriegs in der Ukraine hat das Festkomitee Kölner Karneval den Rosenmontagszug im Rheinenergiestadion abgesagt. Stattdessen wird es eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Plätzen in der Kölner Innenstadt geben. Mehr dazu hier!

+++ 24. Februar, 14.45 Uhr +++

WDR-Fernsehen bricht Karnevals-Sondersendung vorzeitig ab

Wegen des Kriegs in der Ukraine hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Donnerstag seine Karnevalssendung zu Weiberfastnacht mit Liveschalten aus Hochburgen wie Köln und Düsseldorf um vier Stunden gekürzt und vorzeitig abgebrochen. Die Sendung im WDR Fernsehen endete bereits um 14.00 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 18.00 Uhr. Kurz vor 14 Uhr verabschiedeten sich die Moderatorinnen Sabine Wieseler und Anna Planken überraschend von den Zuschauern. Wieseler sagte: „Wir hatten einen ziemlich langen Plan, kürzen diese Sendung aber hier ab, weil es sich eben zunehmend schwierig anfühlt, Karneval zu feiern, während in der Ukraine Krieg ist.“

+++ 24. Februar, 14.27 Uhr +++

Hendrik Wüst: Karnevalsumzüge absagen – passt nicht zu Krieg in Europa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, Karnevalsumzüge abzusagen. „Krieg und Karneval in Europa passen nicht zusammen“, sagte Wüst am Donnerstag in Düsseldorf. „Mir persönlich ist überhaupt nicht zum Feiern zumute in diesen Stunden. In diesem traurigen Moment, in dem der Krieg zurückgekehrt ist nach Europa, halte ich Karnevalszüge für völlig unangemessen.“

+++ 24. Februar, 14.04 Uhr +++

Weitere Fotos von Altweiber in Düsseldorf: In der Altstadt ist es noch ruhig

Noch sind die Straßen in der Brauchtumszone leer, doch das dürfte sich in den nächsten Stunden ändern.

+++ 24. Februar, 12.56 Uhr +++

Altweiber in Köln: Die Zülpicher Straße ist voll

Während in der Düsseldorfer Altstadt die Straßen noch leer sind, feiern die Karnevalisten auf der Zülpicher Straße in Köln ausgelassen.

Weiberfastnacht - Köln

Eine Menschenmenge an Weiberfastnacht 2022. Foto: Thomas Banneyer/dpa

+++ 24. Februar, 11.43 Uhr +++

Leere Straßen in der Düsseldorfer Altstadt: Nur wenige Jecken sind unterwegs

Noch ist die Düsseldorfer Altstadt leer. Auf der Bolker Straße sind nur wenige Karnevalisten zu sehen. „Kein Vergleich zu normalem Altweiber“ lautet die Rückmeldung von unserem Fotografen.

Karneval Düsseldorf 2022 Altstadt Bolker Straße Altweiber leer

In der Düsseldorfer Altstadt wie hier auf der Bolker Straße sind aktuell nur wenige Jecken unterwegs. Foto: Tonight.de/Heiko Borchers

+++ 24. Februar, 11.07 Uhr +++

Kölner Karnevalsprinz will Jecken in der Ukraine-Krise Freude bereiten 

Der Kölner Karnevalsprinz Sven I. will trotz des Krieges in der Ukraine nicht auf den Karneval verzichten. „Es ist nicht einfach, den Hebel umzulegen bei solchen Ereignissen, aber wir sind es auch den Jecken in dieser Stadt schuldig, ihnen ein wenig Freude zu bereiten. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und der werden wir auf jeden Fall nachkommen“, sagte der Karnevalsprinz am Donnerstag bei einem Empfang im Kölner Rathaus.

+++ 24. Februar, 11 Uhr +++

OB Reker meldet sich zur Ukraine-Krise zu Wort: „Karnevals-Bilder werden Kopfschutteln verursachen“ 

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat am Donnerstag zu Beginn des Straßenkarnevals mit einer Schweigeminute der Leidtragenden des russischen Angriffs auf die Ukraine gedacht. „Mir ist wirklich nicht zum Feiern zumute, aber weder ich noch das Festkomitee können und wollen den Karneval absagen“, sagte Reker bei einem Empfang im Rathaus. „Die Kneipen schließen und eine Ausgangssperre verhängen können wir ohnehin nicht, das müsste der Landesgesetzgeber tun. Jeder und jede muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie angesichts dieser Situation feiern möchte,“ sagte Reker am Donnerstag. „Ich feiere nicht.“

Reker ist sich nach eigenen Worten darüber im Klaren, dass es durch den Karnevalsauftakt am Donnerstag „Bilder geben wird, die Kopfschütteln verursachen werden.“

+++ 24. Februar, 10.55 Uhr +++

Die Jecken sind los! In Köln laufen schon erste Kostümierte durch die Stadt. Alle Fotos seht ihr hier in unserer Bilder-Galerie.

+++ 24. Februar, 10.34 Uhr +++

WDR4 stoppt Karnevals-Programm, TV sendet weiter Fastelovend-News 

Der öffentlich-rechtliche Sender WDR4 änderte am Vormittag ebenfalls sein Musikprogramm, das unter dem Motto „Karneval hoch 4“ angekündigt war. Stattdessen liefen unter anderem Oldies. Ein Moderator begründete die Umstellung mit dem Angriff auf die Ukraine.

Im WDR-Fernsehen lief zunächst das angekündigte Karnevalsprogramm weiter. Seit dem Morgen „Kölsche Tön vom Heumarkt – Das Best of der Sessionseröffnung 2021“. In einer Banderole am unteren Bildschirmrand verwies der WDR auf seine Berichterstattung zur Ukraine im Radio und online. Auf dpa-Anfrage teilte der WDR mit, dass man sich später äußern werde.

Russischer Angriff auf Ukraine: Radio Köln stoppt Karnevalsmusik

Auch der Lokalsender Radio Köln hat am Donnerstagmorgen sein Programm geändert und sendet seit 8 Uhr keine Karnevalsmusik mehr. „Wir können nicht über den Krieg berichten und drumherum Karnevalsmusik senden“, sagte Chefredakteurin Claudia Schall der Deutschen Presse-Agentur. Heute startet der rheinische Straßenkarneval. Auch Radio Köln hatte nach eigenen Angaben geplant, von 6 Uhr bis Mitternacht Karnevalsmusik zu spielen. Die Comedy-Blöcke wurden bis zunächst 16.00 Uhr gestrichen.

+++ 24. Februar, 9.48 Uhr +++

Festkomitee Kölner Karneval: „Es wäre aus unserer Sicht auch das falsche Signal“

Kann man Karneval feiern, wenn in Europa ein Krieg ausbricht? In Köln waren am Donnerstagmorgen jedenfalls erste Kostümierte unterwegs oder standen an Corona-Teststationen an. Auch das Festkomitee Kölner Karneval hat sich geäußert: Karneval im Krieg: Absage wäre „organisatorisch nicht möglich“.

+++ 24. Februar, 9.33 Uhr +++

Ukraine-Krieg überschattet Karnevalsauftakt: Antenne Düsseldorf verzichtet auf jecke Musik

+++ 23. Februar, 19.08 Uhr +++

Gastronomen sind gespannt: Wie werden die Karnevalstage 2022 werden?

Die Düsseldorfer Altstadt ist ab morgen eine Brauchtumszone, in Köln sogar die ganze Stadt. Doch wie werden die tollen Tage mit allen Einschränkungen und Auflagen werden? „Das frage ich mich auch“, sagt Judith Sen vom Rosenrot am Abend vor Altweiber. Die Gastronomin hat ihr Lokal an der Ratinger Straße in Düsseldorf an allen fünf Tagen geöffnet und ist sehr gespannt. Auch mit Blick auf Rosenmontag, wo in der Landeshauptstadt kein Zoch durch die Innenstadt fährt und viele Wirte ihre Betriebe auch geschlossen haben.

+++ 23. Februar, 17.30 Uhr +++

Polizei bereitet sich auf Karnevals-Einsätze wie Vor-Corona-Zeiten vor

Die Kölner Polizei will an Weiberfastnacht mit über 1000 Polizistinnen und Polizisten Präsenz zeigen. Bei dem zu erwartenden trockenen Wetter rechnen die Beamten mit einem Menschen-Andrang wie in Vor-Pandemie-Zeiten. In den rheinischen Hochburgen beginnt am Donnerstag (11.11 Uhr) der Straßenkarneval – wegen der Pandemie allerdings anders als gewohnt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Städten erlaubt, sogenannte Brauchtumszonen auszuweisen – dort dürfen Jecken dann unter 2G-plus-Bedingungen feiern.
In Köln werden zu Weiberfastnacht Zehntausende Feiernde erwartet. Die Verwaltung hat das gesamte Stadtgebiet zur „Brauchtumszone“ erklärt. Damit gilt für Karnevalisten in Köln überall im öffentlichen Raum 2G-plus. Das heißt: Genesene oder zweifach Geimpfte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine dritte Impfung (Booster). In Kneipen dürfen nur Geboosterte und ihnen Gleichgestellte mit negativem Test feiern.

+++ 23. Februar, 16 Uhr +++

11 Szene-Bars in Köln, in denen auch blutige Karnevals-Anfänger einen Riesen-Spaß haben werden 

Ihr wollt Karneval feiern, wisst aber nicht wie und wo? Kein Problem! In Köln wird in fast jeder Kneipe gefeiert. Eingefleischte Karnevalisten und gänzlich Unerfahrene sind willkommen. Wir haben euch 11 Szene-Bar zusammengestellt, in denen ihr garantiert auch als blutige Anfänger Spaß haben werdet.

+++ 23. Februar, 14.54 Uhr +++

Altweiber in der Düsseldorfer Altstadt: Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Der Countdown läuft: Um 11.11 Uhr beginnen die tollen Tage in Düsseldorf! Wo ihr an Altweiber feiern könnt, erfahrt ihr bei uns! 

+++ 23. Februar, 10.24 Uhr +++

Karnevals-Wetter in Düsseldorf: Nach Altweiber wird es sonnig

Der Karnevals-Auftakt an Altweiber könnte etwas verregnet werden, aber danach hat Wetter-Experte Dominik Jung gute Nachrichten für die Düsseldorfer Jecken.

+++ 22. Februar, 17.41 Uhr +++

Verstärkte Kontrollen und saftiges Bußgeld: „Düsseldorf ist keine Feierzone!“

Kurz vor den Karnevalstagen haben Polizei und Ordnungsamt noch mal klar gemacht, wie die Regeln und Auflagen für die tollen Tage in Düsseldorf aussehen.

+++ 22. Februar, 17.09 Uhr +++

Rosenmontag in Köln: Erste Fotos der Zoch-Wagen

Russland-Oberhaupt Wladimir Putin, katholische Priester des Erzbistums Köln oder Impfgegner werden am Rosenmontag mit Persiflagewagen kritisiert. Wir zeigen die ersten Fotos.

>> Putin, Priester und Impfgegner bekommen ihr Fett weg: Das sind die Rosenmontagswagen in Köln <<

+++ 22. Februar, 16.17 Uhr +++

Karnevals-Wetter in Köln: Die Aussichten für die Jecken sind gut

Wer auf den Kölner Straßen feiern möchte, kann sich freuen. Laut Wetter-Experte Dominik Jung sind die Aussichten gut.

>> Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag: So wird 2022 das Karnevals-Wetter in Köln <<

+++ 22. Februar, 12.02 Uhr +++

Kneipenkarneval in Köln: Jetzt dürfen nur noch Geboosterte in den Lokalen feiern

Vier Tage vor Weiberfastnacht kommt die Stadt Köln mit einer weiteren Verschärfung um die Ecke: Jetzt dürfen nur noch Geboosterte und Gleichgestellte in den Kneipen feiern.

>> Kölner Karneval: Corona-Hammer! Kneipen nur für Geboosterte geöffnet <<

+++ 22. Februar, 11.11 Uhr: +++

Tolle Tage in Köln: OB Reker droht mit saftigen Bußgeldern

Corona-Verstöße während der tollen Tage? Die parteilose Oberbügermeisterin Reker warnt vor einer Eskalation wie am 11.11., wo Abertausende dicht an dicht feierten und die Corona-Zahlen in Köln anschließend in die Höhe schossen. Deshalb drohen saftige Bußgelder ab Altweiber. Hier geht’s zum ausführlichen Text:

>> 5000 Euro Bußgeld: OB Reker droht mit Knallhart-Strafen für Corona-Verstöße <<

Karneval 2022 in Düsseldorf und Köln: Diese Corona-Regeln gelten

Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung gelten für Karnevals-Veranstaltungen folgende Auflagen und Regeln: Die Events können im Innenbereich unter 2G-plus und Einschränkungen bezüglich der Anzahl der Feiernden stattfinden, soweit es sich dabei nicht um reine Tanzveranstaltungen handelt. Dann sind bis zu 750 Personen an festen Sitzplätzen erlaubt.

Corona-Regeln in der Brauchtumszone in der Düsseldorfer Altstadt

In der Brauchtumszone von Altweiber bis Veilchendienstag gilt in der Düsseldorfer Altstadt im Freien die 2G-plus-Regel, in den Kneipen die verschärfte 2G-plus-Regel: Hier müssen auch Geboosterte einen aktuellen negativen Test vorweisen!

  • Für alle gilt die 2G-plus-Regel: Damit haben nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Corona-Test Zutritt zur Brauchtumszone. Ausnahmen: Personen, die geboostert sind oder die zusätzlich zur Corona-Impfung einen Genesungsnachweis vorzeigen können.
  • Wer in den Kneipen, Bars und Brauereien feiern möchte, muss sich an die verschäfte 2G-plus-Regel halten. Demnach müssen auch Geboosterte einen Test nachweisen
  • Der Antigen-Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein. Der PCR-Test ist 48 Stunden gültig.

Corona-Regel in Köln: Die ganze Stadt ist eine Brauchtumszone

An Karneval wird die gesamte Stadt Köln zur Brauchtumszone.

  • Für alle Jecken gilt draußen – also beim Straßenkarneval – die 2G-plus-Regel: Damit haben nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Corona-Test Zutritt zur Brauchtumszone. Ausnahmen: Personen, die geboostert sind oder die zusätzlich zur Corona-Impfung einen Genesungsnachweis vorzeigen können.
  • Anders sieht das im Kneipenkarneval aus: Hier galt ursprünglich die verschärfte 2G-plus-Regel, bei der auch Geboosterte (und Gleichgestellte) einen Test nachweisen müssen. Doch jetzt gibt es eine weitere Verschärfung. Nur noch Geboosterte und Gleichgestellte dürfen in Kneipen feiern. Heißt im Umkehrschluss: Doppelt Geimpfte und einfach Geimpfte mit anschließender Infektion, die länger als 90 Tage zurückliegt, dürfen auch mit Test nicht mitfeiern – obwohl sie einen 2G-Status haben.

Rosenmontag in Düsseldorf und Köln: Welche Veranstaltungen finden 2022 statt?

In Düsseldorf wurde der Rosenmontagszug auf den 29. Mai verschoben. Am 28. Februar haben einige Kneipen wie in der Düsseldorfer Altstadt wie etwa das Rosenrot oder auch die Brauereien Kürzer und Zum Schlüssel geöffnet. Insgesamt rechnen die Gastronomen mit deutlich weniger Jecken.

In Köln sollte d’r Zoch am Rosenmontag stattfinden – allerdings im Rheinenergiestadion. Doch daraus wird nichts: Am Donnerstag entschied das Festkommitee Kölner Karneval, den Zug wegen des Kriegs in der Ukraine abzusagen. Stattdessen wird es eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Plätzen in der Kölner Innenstadt geben.