Ganz Köln hilft: Düsseldorferin sucht Mallorca-Flirt Hendrik

Eine Düsseldorferin hat sich im Mallorca-Urlaub in einen Kölner verguckt. Mit Hilfe der Internet-Gemeinde aus der Domstadt will eine Freundin nun bei der Suche helfen.
Oberbayern Playa de Palma Mallorca
Der Eingang des Oberbayern an der Playa de Palma auf Mallorca. Foto: Shutterstock/hbw_pictures
Oberbayern Playa de Palma Mallorca
Der Eingang des Oberbayern an der Playa de Palma auf Mallorca. Foto: Shutterstock/hbw_pictures

Auf Mallorca kann manchmal alles ganz schnell gehen: Sommer, Sonne, Strand, eine nette Unterhaltung bei dem einen oder anderen alkoholischen Getränk – und schon hat man sich verguckt. So geschieht es auf der Lieblingsinsel der Deutschen, und vor allem am Party-Hotspot Ballermann, derzeit wohl etliche Male pro Tag.

Ein Lied davon singen kann auch eine Düsseldorferin, die in der ersten Juni-Woche an der Playa de Palma feierte. Im berühmten Oberbayern lernte sie, mit einem grünen Bierkönig-Shirt bekleidet, Hendrik „oder so in etwa“ kennen, der eine Ehrenfeld-Cap trug. Die beiden lernten sich „kennen und fühlen“, küssten sich sogar.

Nach Küssen auf Mallorca: Düsseldorferin sucht Kölner

All das ist einem Post in der Facebook-Gruppe „NETT-WERK Köln“ zu entnehmen. Keine Frage: Der Mann aus der Domstadt hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und das ausgerechnet bei einer Düsseldorferin. Doch der kurze Anriss dieser Mallorca-Geschichte ist – zumindest aus der Perspektive der Dame – ein trauriger. Denn: Trotz Kuss trennten sich die Wege, ohne dass Kontakdaten ausgetauscht wurden.

Eine Freundin der „Zurückgelassenen“ nahm sich der Sache an und verfasste eine Suchanzeige mit der Überschrift „Kölsche Jung, wir suchen dich“. Das Ziel: Die beiden Ballermann-Turteltäubchen sollen sich bei „ein bis zehn Kölsch oder Alt“ besser kennenlernen.

Ob die Suche letztlich von Erfolg gekrönt sein wird, steht noch in den Sternen. Für reichlich Aufmerksamkeit hat sie aber schon einmal gesorgt: Nur zwölf Stunden nach Veröffentlichung wurde der Beitrag schon mehr als 40 Mal geteilt, inzwischen ist er allerdings nicht mehr abrufbar. Ein gutes Zeichen? Vielleicht. Wir harren der Dinge, die da noch kommen mögen.

Dass eine Facebook-Suche erfolgreich sein kann, beweist eine Geschichte von Anfang Mai: Ein Kölner Ehepaar suchte damals den Retter ihrer Hündin „Miss Marple“und fand diesen nur wenige Tage später.