Fehlender Impfschutz: Bundespolizei verweigert Einreise am Flughafen Düsseldorf

Zwei Männer wollten über den Flughafen Düsseldorf einreisen, waren aber mit einem nicht zugelassenen Impfstoff geimpft. Die Einreise wurde ihnen daher verweigert.
Die Bundespolizei am Flughafen Foto: Michael Matthey/dpa

Während hierzulande in den vergangenen Tagen vor allem über die Omikron-Variante und eine kommende Impfpflicht sowie Boosterimpfungen diskutiert wurde, liegen die globalen Probleme offenbar viel tiefer. Laut Flughafen Düsseldorf kommen vermehrt Einreisende in der NRW-Landeshauptstadt an, die mit einem nicht anerkannten Imfpstoff geimpft sind.

So hat die Bundespolizei am Mittwoch zwei Männer, einer aus der Türkei, der andere aus Brasilien, nicht einreisen lassen. Sie waren laut ihrer Impfzertifikate mit dem chinesischen Impfstoff Sinovac geimpft worden. Weil dieser Impfstoff hierzulande aber nicht zugelassen ist, wurde ihnen die Einreise verweigert. Für die beiden Männer bedeutete dies, dass sie den Flughafen nicht verlassen durften und sich so schnell wie möglich ein Rückflugticket kaufen mussten.

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Inzwischen kommen Einreisestopps für Touristen aus anderen Ländern täglich am Flughafen vor, heißt es in der „Rheinischen Post„. Schuld daran seien die nicht anerkannten Impfstoffe. Daher wird von Seiten der Bundespolizei noch mal eindringlich darauf hingewiesen, vor Reiseantritt die Dokumente sorgfältig zu prüfen, da dies nicht Aufgabe der Fluggesellschaften sei.

Lediglich bei Virusvariantengebieten kommt den Fluggesellschaften eine besondere Verantwortung zu. So soll eine Airline ein Bußgeld von 10.000 Euro bezahlen, weil sie Gäste befördert hatte, die aus einem Risikogebiet eingereist waren.

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