Düsseldorf weitet Feuerwerksverbot in der Altstadt an Silvester aus

Auch in diesem Jahr gibt es in der Düsseldorfer Altstadt ein Feuerwerksverbot an Silvester. Die Stadt hat die Verbotszone sogar ausgeweitet.
Silvester Düsseldorf
Ein Feuerwerk explodiert in der Silvesternacht 202/21 nahe des Burgplatzes in der Düsseldorfer Altstadt. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Silvester steht vor der Tür. In der Düsseldorfer Altstadt wird es aber erneut kein Feuerwerk geben. Die Stadt hat die Verbotszone sogar ausgeweitet.

In der Silvesternacht ist das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Altstadt somit verboten. Das soll die Zahl der Verletzungen und Gefährdungen von Menschen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern reduzieren. Verboten sind die Feuerwerkskörper der Kategorie F 2, also typisches Silvesterfeuerwerk für Erwachsene – wie beispielsweise Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien. Erlaubt bleibt dagegen sogenanntes Jugendfeuerwerk. Das sind alle Feuerwerkskörper, die ganzjährig und an Menschen ab zwölf Jahren abgegeben werden dürfen – etwa Wunderkerzen und Bodenfeuerwirbel.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wird der Geltungsbereich auf Grundlage der Erfahrungen von Polizei und Feuerwehr und angesichts der unterjährigen Feststellungen zu Personenansammlungen im Bereich Apolloplatz/Rheinkniebrücke südlich erweitert. Das Feuerwerksverbot gilt von Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester), 20 Uhr, bis Samstag, 1. Januar 2022 (Neujahr), 6 Uhr.

OB Keller wirbt für Feuerwerksverzicht

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hatte der Bund im Vorjahr den Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 für Erwachsene untersagt. Auch wenn ein entsprechendes Verbot in diesem Jahr nicht erfolgt ist, appelliert Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Keller aufgrund der weiter anhaltenden Pandemie und der damit verbundenen Lage in den Krankenhäusern an alle Düsseldorfer*innen: „Wo immer möglich, verzichten Sie auch dieses Jahr auf das private Feuerwerk vor der Haustür, allein auch aus Respekt vor den Pflegekräften und auch Patienten in den Kliniken. Jede Behandlung eines Verunglückten sorgt für eine zusätzliche Belastung des Klinikpersonals, die seit Pandemie-Beginn unter außerordentlichem Druck stehen und um das Gesundwerden ihrer Patienten kämpfen. Deshalb ist jeder Böller, der nicht gezündet wird auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen des Miteinanders und der Vernunft!“

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