Düsseldorf: Tausende bei Corona-Demo, Gegenproteste halten Mahnwachen ab

In Düsseldorf waren erneut Tausende Menschen auf der Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Gegenproteste wurden an bestimmten Orten in Form von Mahnwachen abgehalten.
Corona-Proteste in Düsseldorf
Auf Fahnen von Demonstranten steht die Aufschrift "Impfzwang - Nein! Danke". Foto: Roberto Pfeil/dpa
Corona-Proteste in Düsseldorf
Auf Fahnen von Demonstranten steht die Aufschrift "Impfzwang - Nein! Danke". Foto: Roberto Pfeil/dpa

Schon im Vorfeld waren in Düsseldorf für Samstag, den 12. Februar, erneut Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen angekündigt worden. Erstmals rief aber auch unter anderem die SPD zu Gegenprotesten in Form von Mahnwachen auf.

So kamen wieder mehrere Tausend Menschen in Düsseldorf zusammen, die gegen die geltenden Corona-Maßnahmen demonstrierten. Sie trafen sich am Rheinufer zu einem Zug durch die Innenstadt. Auf Bannern und Plakaten wandten sie sich gegen einen Impfzwang und forderten Entscheidungsfreiheit. Die Polizei erwartete erhebliche Beeinträchtigungen des Verkehrs und hatte zusätzlich mehrere Hundertschaften für den Einsatz im Stadtgebiet angefordert, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die SPD Düsseldorf hatte dazu aufgerufen, die Demonstration der Corona-Gegner mit einem Gegenprotest zu beantworten und wieder „Querdenkern Rote Karten zu zeigen“, weil sie die Gesellschaft spalteten. Es sei sehr wichtig, den Widerstand der Zivilgesellschaft gegen egoistische, wissenschafts- und demokratiefeindliche Verschwörungserzählungen durch Solidarität in der Corona-Krise zu stärken, hatte SPD-Vorstandsmitglied Astrid Bönemann gesagt.

Die Partei hatte mehrere Treffpunkte entlang des Demonstrationszugs angemeldet, bei denen sich Bürger positionieren sollten. Dabei waren der Vorsitzende der Düsseldorfer SPD, Oliver Schreiber, und der Grünen-Politiker Stefan Engstfeld.

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dpa