Düsseldorfer Carsch-Haus: Stadt erteilt Baugenehmigung für Edelkaufhaus

Das Düsseldorfer Carsch-Haus wird umgebaut. Die Stadt hat jetzt die Baugenehmigung erteilt, schon bald sollen die Bauarbeiten beginnen. 2024 soll der Umbau abgeschlossen sein.
Carsch-Haus
Das Carsch-Haus in Düsseldorf in der Altstadt. Foto: Shutterstock/Axel Fischer
Carsch-Haus
Das Carsch-Haus in Düsseldorf in der Altstadt. Foto: Shutterstock/Axel Fischer

Das über 100 Jahre alte Carsch-Haus in Düsseldorf darf endlich saniert werden. Die Stadt Düsseldorf hat der österreichischen Signa-Gruppe die Baugenehmigung erteilt, so der Immobilienkonzern. 2024 soll das alte Gebäude dann endlich in neuem Glanz und mit neuem Konzept erstrahlen.

Department Store-Konzept der KaDeWe Group für Carsch-Haus Düsseldorf

Zunächst hieß es noch, dass die Umbauten Ende 2023 fertiggestellt werden sollten, im vergangenen Monat wurde dies aber bereits revidiert und auf Ende 2024 verschoben. Dennoch soll dann auf 10.000 Quadratmetern das vierte Kaufhaus der „KaDeWe“-Gruppe entstehen, zu der das Alsterhaus in Hamburg, das „Oberpollinger“ in München und das KaDeWe in Berlin sind. Im Gebäude befinden sich dann Edelmarken – und boutiquen, eine reichhaltige Feinkost-Abteilung inklusive Champagner-Bars sowie eine exquisite Inneneinrichtung.

Viel Platz und purer Luxus auf insgesamt fünf Etagen wird den Kunden dann geboten. So soll das Kellergeschoss sowie die vier Etagen darüber als Verkaufsflächen angeboten werden. Über allem thront dann ein Restaurant mit Dachterrasse und Lounge.

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Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf wird größer

Doch nicht nur das Carsch-Haus, sondern auch der Platz davor soll umgestaltet werden. So soll der Heinrich-Heine-Platz in einen Lichthof von Architekt David Chipperfield verwandelt werden. Am Ende soll er dreimal so groß sein wie zuvor und zum Kaufhaus hinführen. Dabei sollen die einzelnen Verkaufsflächen miteinander verbunden werden.

Allerdings muss mit großflächigen Sperren ab Ende Januar gerechnet werden. Marco Keller, Leiter der Niederlassung von Signa in Düsseldorf, erklärte in der „Rheinischen Post“ dazu: „Wir planen den Bauzaun für Kunstprojekte zur Verfügung zu stellen und bieten regelmäßig Baustellenführungen an.“