Düsseldorf: Erste Lieferungen mit „Totimpfstoff“ Novavax erwartet – für Pflegepersonal

Die erste Lieferung des "Totimpfstoffs" Novavax wird in den kommenden zwei Wochen in Düsseldorf eintreffen. Das Kontingent ist begrenzt.
Novavax-Impfstoff Spritze
Eine Spritze wird mit dem Impfstoff von Novavax aufgezogen. Foto: Alastair Grant/AP/dpa
Novavax-Impfstoff Spritze
Eine Spritze wird mit dem Impfstoff von Novavax aufgezogen. Foto: Alastair Grant/AP/dpa

Zwei Wochen dauert es voraussichtlich noch, bis die erste Lieferung des sogenannten „Totimpfstoffs“ Novavax in Düsseldorf eintrifft. Doch das Kontingent ist begrenzt.

Entsprechend des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz vom 20. Januar wird der Novavax-Impfstoff priorisiert (75 Prozent) an Personengruppen verimpft, die von der einrichtungsbezogenen Impfflicht betroffen sind. 20 Prozent der Dosen sind für Personen mit mRNA-Impfstoff-Unverträglichkeit eingeplant. Lediglich fünf Prozent stehen der Allgemeinbevölkerung zur Verfügung. Sobald die endgültigen Liefertermine feststehen, können interessierte Bürger über die Hotline Impftermine für eine Novavax-Immunisierung im Impfzentrum 2.0 am Hauptbahnhof ausmachen.

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Die Verfügbarkeit von Novavax könnte die Impfquote erhöhen: Viele Personen, die den aktuell verfügbaren Impfstoffen kritisch gegenüberstehen, warten auf den „Totimpfstoff“. Denn im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen werden bei ihm Teile des Spike-Proteins künstlich hergestellt und direkt in den Körper gespritzt. Das Immunsystem reagiert und baut eine entsprechende Abwehr auf. Zum Vergleich: Die Covid-19-mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan des Spike-Proteins, der Körper stellt die Spike-Proteine nach der Impfung selbst her. Das Immunsystem des Geimpften erkennt das Spike-Protein als Fremdkörper, aktiviert Abwehrzellen und bildet Antikörper sowie Abwehrzellen.

Für eine vollständige Novavax-Impfung werden zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen benötigt. Als vollständig geimpft gelten dann Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage her ist.

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