Düsseldorf: Bändchen bald auch als 2G-Nachweis zum Einkaufen?

Der Düsseldorfer Einzelhandel denkt zur Umsetzung der 2G-Regel über Bändchen nach, wie sie auf den Weihnachtsmärkten bereits verwendet werden.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Was sich beim Weihnachtsmarkt bereits bewährt hat, könnte nun auch im Düsseldorfer Einzelhandel verwendet werden. Die Rede ist von den Bändchen, die inzwischen auf den Weihnachtsmärkten in der Rheinmetropole ausgegeben werden. Damit wird der Nachweis erbracht, dass man geimpft oder genesen ist. Wer weder das eine noch das andere vorweisen kann, erhält kein Bändchen und muss entsprechend vor den Arealen bleiben.

Über Gleiches wird nun auch im Einzelhandel nachgedacht. Laut „Rheinischer Post“ haben sich bereits mehrere Ladenbesitzer für eine solche Regelung ausgesprochen, da sie sämtliche Prozesse vereinfachen würde. Denn ab Dienstag, wenn nur noch Genesene und Geimpfte in die Textil-, Schmuck-, Deko- und Geschenkeläden in der Düsseldorfer Innenstadt dürfen, ist der entsprechende 2G-Nachweis von den Geschäften zu prüfen. Seit Samstag dürfen Ungeimpfte nur noch in Geschäfte des täglichen Bedarfs.

Ordnungsdezernent Christian Zaum von der CDU bezeichnet die Bändchen im „RP“-Gespräch als „eine gute und zweckmäßige Idee“ – die vielleicht schon am Montag umgesetzt wird. Zudem überlege man, für den Weihnachtsmarkt und den Einzelhandel ein gemeinsames Bändchen auszugeben.

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Düsseldorf: 2G-Regel hat „existenzgefährdende Wirkung“

Doch längst nicht jeder Einzelhändler ist mit der neuen 2G-Regelung zufrieden. So ist Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, gegen den Ausschluss von Ungeimpften. Dies hätte „für viele Betriebe mitten im Weihnachtsgeschäft eine existenzgefährdende Wirkung“, wird er in der „Rheinischen Post“ zitiert. Ein Verstoß gegen die neue 2G-Regel im Handel wird mit 250 Euro geahndet.

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