Corona-Demos in Düsseldorf am Samstag: Acht Mahnwachen geplant

Für Samstag (12. Februar) sind in Düsseldorf wieder Corona-Demos geplant. Der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Grüne) und die SPD rufen zum Besuch von Mahnwachen an zentralen Kreuzungen und Plätzen auf.
Düsseldorf Corona-Gegendemo
Eine Teilnehmerin einer Demonstration von Befürwortern der Corona-Maßnahmen auf dem Corneliusplatz in Düsseldorf zeigt ein Herz für Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Foto: David Young/dpa
Düsseldorf Corona-Gegendemo
Eine Teilnehmerin einer Demonstration von Befürwortern der Corona-Maßnahmen auf dem Corneliusplatz in Düsseldorf zeigt ein Herz für Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Foto: David Young/dpa

Düsseldorf kommt am Wochenende nicht zur Ruhe: Auch am kommenden Samstag (12. Februar) werden Gegner der Corona-Maßnahmen ab 15 Uhr durch die Innenstadt marschieren. Startpunkt ist wie üblich der Johannes-Rau-Platz vor dem Landtag. Für die Innenstadt erwartet die Polizei massive Verkehrsbehinderungen. Derweil soll der Gegenprotest am Samstag erstmals in Form von acht Mahnwachen an der Strecke passieren.

Hinter dem Aufruf der Mahnwachen steckt unter anderem der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Grüne), aber auch die SPD unterstützt das Vorhaben. Im Hintergrund laufen derweil Gespräche darüber, ob es hinsichtlich der weiterhin extrem hohen Infektionszahlen überhaupt sinnvoll ist, zu Demonstrationen aufzurufen.

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Als Orte für die Mahnwachen hat man sich folgende Plätze entlang der Protest-Strecke ausgesucht:

  • Kreuzung Fürstenwall / Jürgensplatz
  • Kreuzung Kronprinzenstraße / Kirchplatz
  • Kreuzung Corneliusstraße / Herzogstraße
  • Kreuzung Graf-Adolf-Straße und Königsallee
  • Corneliusplatz
  • Heinrich-Heine-Platz
  • Graf-Adolf-Platz / Ecke Kasernenstraße (vor dem GAP 15)

Zuletzt waren am vergangenen Samstag, 5. Februar, rund 5.000 Teilnehmer einer „Querdenken“-Demonstration in Düsseldorf auf eine Gegendemonstration getroffen. Dabei blieb es verhältnismäßig ruhig: Insgesamt mussten acht Strafverfahren wegen Widerstandshandlungen und weiteren strafrechtlich relevanten Sachverhalten eingeleitet werden. Bereits Anfang Februar stellte die Polizei Düsseldorf klar: Unangemeldete Versammlungen werden zur Anzeige gebracht – egal von welcher Seite aus. So erstattete die Polizei auch Anzeigen gegen Gegenproteste.

Die letzten Corona-Demos in Düsseldorf im Rückblick: