Ihr wollt in die asiatische Kochkultur eintauchen? Dann seid ihr beim Bösen Chinesen genau richtig. Hier gibt es alles über Teigtaschen, Nudelsuppen bis hin zu einer großen Auswahl an Reis- und Nudelgerichten.

Von Johanna Richter

Wie sieht die Speisekarte aus?

Auf der Speisekarte findet ihr eine große Auswahl an Gerichten aus der asiatischen Kochkultur. Natürlich finden sich dort die klassischen Frühlingsrollen und die Pekingente wieder, aber auch außergewöhnliche Köstlichkeiten, wie Teigtaschen im Bambuskorb oder Lanzhou Chicken Spieße. Eine besondere Spezialität sind die Lamian, elastische handgemachte Nudeln, nach fernöstlicher Kochkunst zubereitet. Gemacht werden diese von dem Chefkoch, der diese Nudel-Meisterkunst beherrscht. Für größere Runden werden heiße Platten angeboten, z.B. mit Hühnerbrust, Rindfleisch oder Garnelen mit Saisongemüse. Auch für den Mittagstisch wird beim Bösen Chinesen gesorgt. Es gibt eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte, die montags bis freitags von 12 bis 15 Uhr angeboten wird.

Wie ist das Klientel?

Die Kundschaft dürfte sich in den Lokalitäten in Flingern und im Medienhafen unterscheiden. Der Stadtteil Flingern zieht mit seinen Cafés und Kneipen viele junge Leute an. Auch im Medienhafen sind vor allem am Wochenende und abends jüngere Leute unterwegs, von denen viele aus anderen Städten herkommen. Deshalb finden sich hier auch sicherlich mehr Touristen im Bösen Chinesen ein, als im heimischen Flingern.

Welche Preisklasse?

Die Speisen befinden sich eher im mittleren bis leicht erhöhtem Preissegment. Die Mittagskarte startet schon bei 4,90 Euro und auch die Vorspeisen sind erschwinglich. Nudel- und Reisgerichte variieren zwischen 13 und 19 Euro. Die heißen Platten befinden sich ebenfalls in dem Rahmen.

Wie sieht der Laden aus?

Der Böse Chinese unterscheidet sich in der Einrichtung von den klassischen China-Restaurants. Man findet sich in einem gemütlichen, sehr stilvoll und modern eingerichteten Lokal wieder. Die Lichter sind gedimmt, es wird viel mit Holz gearbeitet und die unverputzten Backsteinwände schaffen ein rustikales Ambiente. Die Gäste können durch viele Fenster in den Wänden den Köchen auf die Finger schauen und sich von davon überzeugen, dass sauber gearbeitet wird. Besonders spannend ist es, bei der Zubereitung der Lamian zuzuschauen, die vom Koch durch die Luft gewirbelt und in dünne Fäden gezogen werden.

Wie ist die Lage?

Das Lokal in Düsseldorf-Flingern liegt an der Flurstraße. Flingern befindet sich östlich unweit vom Stadtzentrum. Zwischen einigen anderen Restaurants befindet es sich in einem sehr belebten Stadtteil von Düsseldorf. Das zweite Restaurant befindet sich mitten im Medienhafen, zwischen einigen architektonischen Highlights und zahlreich angesiedelten Unternehmen, Bars und Restaurants. Nach dem Essen kann man einen Spaziergang am Wasser entlang machen oder einen Abstecher in die Innenstadt machen.

Wie ist die Geschichte?

Böser Chinese gibt es seit 2010 in Düsseldorf. Die erste Filiale öffnete an der Platanenstraße in Düsseldorf Flingern. Vier Jahre später expandierte das Unternehmen und ist seitdem auch im Medienhafen zu finden. Im Jahr 2018 zog die Filiale in Flingern aus Platzgründen auf die Flurstraße um, wo mehr als doppelt so viele Gäste Platz finden.

Unser Fazit:

China-Restaurant mal anders! Böser Chinese setzt auf außergewöhnliche fernöstliche Kochkunst und bietet ein stylisches gemütliches Ambiente. Da der Böse Chinese sehr beliebt ist, empfehlen wir vor dem Besuch einen Tisch zu reservieren.

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